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Ein Stück Heimat: Die Insel Lindau bei Sonnenuntergang.

Das denkt ein Lindauer Experte über den Begriff „Heimat“

Lindau (sz) - 35 Jahre lang ist Werner Dobras als Kreisheimatpfleger sowie 25 Jahre lang als Kreisarchivpfleger aktiv gewesen. Seitdem klar ist, dass Horst Seehofer zukünftig nicht nur Bundesinnenminister sonder auch Heimatminister werden soll, wird über den Begriff der Heimat in der Bundesrepublik diskutiert. Dobras schreibt über die Geschichte des Begriffs.

Unseren Ahnen ist der Begriff „Heimat wertvoll, ja, lebenswichtig gewesen. Da erschien anno 1825 für ganz Bayern tatsächlich ein Heimatgesetz, nach dem es schon zuvor als ...


Schnell bildeten sich große Menschentrauben vor der Stammtafel der Familie Geiger.

„Heimat entsteht durch Mitwirkung“

Bei der Feier zum 20-jährigen Bestehen des Geschichts- und Heimatvereins in der schön geschmückten Pfarrscheuer hat der Vorsitzende, Ulrich Fiedler, ein volles Haus begrüßen können. In einem Rückblick ging er auf die verschiedenen Aktivitäten des Vereins in den vergangenen Jahren ein.

So stand neben der Brauchtumspflege, dem Sammeln alter Gegenstände, der Pflege der Feldkreuze, dem Aufstellen von Flurschildern, der Organisation von Ausstellungen und Besichtigungsfahrten, der Herausgabe von Büchern und Kalendern vor allem auch die ...


Nach der Lesung: Rolf Waldvogel signiert seine Bücher.

Von Pocket-Taschentüchern und beleidigten Leberwürsten

Dieser Andrang war selbst mit zahlreichen eilig herbeigeschafften Stühlen nicht zu bewältigen: Als Rolf Waldvogel, ehemaliger Feuilletonchef der Schwäbischen Zeitung, am Freitagabend in der Buchhandlung Kappler aus seinem neuen Buch „Des Pudels Kern“ las, mussten einige Interessenten unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen – der Raum war voll besetzt. Wer jedoch einen Platz ergattert hatte, erlebte einen höchst kurzweiligen, amüsanten und anregenden Abend im Zeichen sprachlicher Feinheiten, Tücken und Entdeckungen.

Tatort: Auge um Auge

Tatort: Auge um Auge

Ein Gläschen Sekt mit Blick über die Stadt, auch wenn die Zeiten gerade schlecht sind. „Auf uns“, sagt Ines Böhlert (Marie Leuenberger) und küsst ihren Mann Harald (Peter Schneider). Als sie noch einmal zum Auto geht, lenkt der seinen Rollstuhl auf die gefährlich abschüssige Straße.

Der „Kurzschluss“ zu Beginn des neuen Dresden-„Tatort“ endet glimpflich. Der vierte Fall des sächsischen Ermittlerteams wird an diesem Sonntag (20.15 Uhr) unter dem Titel „Auge um Auge“ im Ersten ausgestrahlt.


Nicht jeder Bauer konnte sich Pferde leisten, wie dieses Bild von 1939 aus Ahlen zeigt.

„Früher war nicht alles besser“

Einen Wettlauf gegen die Zeit hat Klaus Jonski hinter sich: Beinahe 30 Jahre lang hat der 76-jährige Mittelbiberacher Fotos und Geschichten zusammengetragen. Jetzt wurde die Sammlung an den Landkreis Biberach übergeben und Jonski sagt: „Das ist ein beglückendes Gefühl.“

Sieben laufende Meter Ordner, Tonbänder und Schriftstücke wandern Ende des Jahres vom Rathaus in Mittelbiberach nach Biberach ins Kreiskultur- und Archivamt. Dessen Leiter, Jürgen Kniep, freut sich auf den Zuwachs und lobt in hohen Tönen: „Zwischen Ulm und Bodensee ...

documenta 14

Halbzeit der documenta: Erfolgreich trotz Kritik

Manchmal ist Kunst wie Fußball: Am Ende stimmt das Ergebnis, aber gute Kritiken gibt es nicht. So ergeht es der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Die 100 Tage-Schau feiert Halbzeit in Kassel und steuert auf einen Besucherrekord zu. Doch in den vergangenen Wochen mehrte sich die Kritik. Die Ausstellung sei „missraten“ und „enttäuschend“, urteilten Medien.

In Kassel ist davon wenig zu spüren: Lange Menschenschlangen auf dem Friedrichsplatz, dem Herz der documenta, gehören fest zum Stadtbild.

Gern gesehen auf der Bühne des Lichtspielhauses (von links): Reiner Muffler, Lisa Greiner und Suso Engelhard.

Lustig, aber auch bitterböse

Seit über 30 Jahren auf der Bühne und in Riedlingen immer wieder gern gesehen sind „Volksdampf“, eine Kabarettgruppe aus dem Raum Weingarten. Gemeinsam auf der Bühne stehen dabei Reiner Muffler, Suso Engelhard und Lisa Greiner und sie haben am Freitag ihr seit 2014 bestehendes, aber ständig weiterentwickeltes Programm „Schöne Grüße aus dem Hinterhalt“ gezeigt.

Mit viel Wortwitz, Wortspielen und Liedern nehmen die Drei alltägliche und nicht so alltägliche Probleme her und beleuchten diese aus einem ganz neuen Blickwinkel.


Unsere Sprache wandelt sich ständig.

Sprachplauderei: Driften in der Trift

„Die Türkei triftet derzeit weg von Europa.“ So stand es dieser Tage in einer Zeitung, und das ist unbestreitbar richtig – aber auch falsch, was die Rechtschreibung angeht. Es muss driftet heißen. Wobei dieser Lapsus durchaus nachvollziehbar ist. Wir haben zum einen ein deutsches Substantiv Trift für Meeresströmung, eine Bildung aus der großen Wortfamilie von treiben. Die Engländer, Niederländer und Schweden schreiben analog dazu drift. In der Seemannssprache spricht man aber auch bei uns von Drift, womit exakt das Abtreiben des Schiffes vom ...

Die Familie Milia sucht eine Wohnung. Dies gestaltet sich deutlich schwerer als gedacht.

Bleibt das Eigenheim in VS ein Traum?

Die Nerven liegen blank. Familie Milia – Vater, Mutter und zwei kleine Kinder – muss wegen Eigenbedarfs raus und sucht verzweifelt ein neues Zuhause. Doch muss man Millionär oder zumindest ein riesiger Glückspilz sein, um sich in Villingen-Schwenningen den Traum vom Eigenheim zu erfüllen?

Das Haus nahe der Villinger Innenstadt, in dem Familie Milia zur Miete wohnt, wurde verkauft. Der neue Eigentümer meldete vor einem Dreivierteljahr Eigenbedarf an.

Das Ehrenmal vor Meckenbeurens Pfarrkirche St. Maria erinnert an die Gefallenen der beiden Weltkriege. Die Platten auf dem Boden

„Arger Biermangel“ als verschmerzbare Kriegsfolge

Gleich in doppelter Hinsicht ist 2017 ein Gedenkjahr an die Weltkriege. Vor 100 Jahren näherte sich der Erste Weltkrieg seinem Ende, das er 1918 erreichen sollte. Die Mitte des Zweiten Weltkriegs war hingegen vor 75 Jahren – also 1942 – erreicht. Mit Blick auf die Schussengemeinde hat die SZ in den damaligen Zeitungen geblättert. Heute Part I zum Kriegsjahr 1917, in dem es auf der Gemarkung die Gemeinden Meckenbeuren, Hirschlatt und Liebenau gab. Gelesen wurde in ihnen das „Amtsblatt für den Oberamtsbezirk Tettnang“.