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Zwei Sprachforscher unter sich Rolf Waldvogel im Gespräch mit Hermann Wax.

Rolf Waldvogel stellt schönste Sprachplaudereien vor

Viele Leser der Schwäbischen Zeitung freuen sich jeden Freitag auf die Sprachplaudereien von Rolf Waldvogel. Der frühere Kulturchef der Zeitung hat nun zum zweiten Mal 80 seiner schönsten Sprachplaudereien, wie er sie nennt, zu einem Buch zusammen gefasst mit dem Titel „des Pudels Kern“.

Aus diesem Buch hat Waldvogel jetzt im Franziskaner gelesen und dabei viele Anekdoten erzählt. Er werde oft gefragt, ob ihm der Stoff nicht ausgehe. „In den Medien werden einem die Themen förmlich serviert.

 Die Geehrten mit den Vertretern des Chorverbands und des Vereins (v.l.): Dietmar Schorpp, Eugen Kienzler, Karl Rothmund, Joachi

Eine Frau will Männer singen hören

Im Restaurant am Markt hat der Männerchor Bad Saulgau am Samstag das Jubiläum seines 40-jährigen Bestehens gefeiert. Alle früheren Dirigenten feierten mit.

Im Herbst 1978 hat Beate Rimmele in der Zeitung zur Gründung eines Männerchors aufgerufen. Am 17. November fand die Gründungsversammlung statt, am 24. November probte der Chor zum ersten Mal im Gasthof „Kreuz“ in Wolfartsweiler. Frauen als Chorleiterin waren damals noch völlig unüblich, wie Beate Rimmele betonte.

 Waffenstillstands-Kommission 1919 in Spaa: Staatsminister Matthias Erzberger (Mitte) mit General von Hammerstein und Unterstaat

Waldseer Abgeordneter unterzeichnete Waffenstillstand

100 Jahre ist es her: das Ende des Ersten Weltkriegs. In den Häfen von Kiel und Wilhelmshaven startet die Revolution. Der deutsche Kaiser verschwindet ins Exil. Auf dem Balkon des Berliner Schlosses ruft Karl Liebknecht die sozialistische Republik aus. Auch in Waldsee – damals noch ohne Bad im Namen – ist die Revolution spürbar. Doch was erfuhren die Waldseer von diesen Ereignissen? Wie hat die Revolution hier ausgesehen? Und welche Auswirkungen hatte sie?

Der Biberacher Heimatforscher Wolfgang Merk hat untersucht, wie der Erste Weltkrieg das Leben in Warthausen beeinflusst hat.

„Auf dem Feld der Ehre sein Blut gelassen“

Trauer, Tod und Entbehrung: Die Zeit des Ersten Weltkriegs war brutal, nicht nur an der Front, sondern auch für die Angehörigen zuhause. Der Biberacher Heimatforscher Wolfgang Merk hat nun in aufwendiger Recherche aufgearbeitet, wie der Erste Weltkrieg das Leben in Warthausen beeinflusst hat. Er sagt: „Es gibt schönere Themen für Heimatforscher als Weltkriege.“ Doch die Forschung sei wichtig – denn bislang war die Zeit von 1914 bis 1918 häufig ein „blinder Fleck“ in der Forschung.

Die Buchhandlung Grimm war bei der Autorenlesung voll besetzt.

Ehemaliger Kulturchef begeistert mit Sprachplaudereien

Spaichingen - Lena Grimm ist am Donnerstagabend ziemlich überrascht über den großen Besucherandrang zur Dichterlesung gewesen. „Ich habe selten so viele Männer hier gesehen“, stellte die junge Buchhändlerin fest und beschaffte schnell noch ein paar Notplätze.

Eigentlich war es keine große Überraschung, dass der pensionierte Kulturjournalist Waldvogel immer noch eine Zugnummer ist, denn viele Leser der Schwäbischen Zeitung schätzen seine tiefgründigen Kolumnen.

 Mitglieder des Autoren- und Redaktionteams haben mit den Herausgebern Johannes Angele (Vierter von links) und Wolfgang Merk (re

Buch über den Ersten Weltkrieg vorgestellt

Johannes Angele und Wolfgang Merk haben ihr Buch „Oberschwaben im Ersten Weltkrieg“ im Landratsamt Biberach vorgestellt. Fünf Jahre haben die beiden Herausgeber mit einem Autorenteam akribisch Quellen studiert, Dokumente und Erinnerungen zusammengetragen und alles in einem bislang einzigartigen Werk zusammengefasst.

Jürgen Kniep, Leiter des Kreiskultur- und Archivamts, gab bei der Präsentation des Buches eine ausführliche und fachkompetente Einführung in das Thema aus historischer und sozialer Sicht.

 Platziert sind die Exponate in interessanten Winkeln der Bücherei.

Exponate von Maria Waltner vermitteln Lebensfreude in der Bücherei

Humorvolle, skurrile, gebogene und gekleisterte Objekte aus Pappmaschee erwarten derzeit den Betrachter in der Stadtbücherei. Die Kunstwerke von Maria Waltner bringen die Leichtigkeit des Lebens zwischen die Buchregale – und die Besucher der Ausstellung zum Schmunzeln.

Vor Kurzem war die Künstlerin zu einer Vernissage aus Tübingen in die Laichinger Stadtbücherei gekommen. Petra Rösch-Both von der Volkshochschule, die die Künstlerin nach Laichingen eingeladen hatte, führte in die Ausstellung ein.


Eine Augentäuschung: Hans Peter Reuters „Kachelraum ohne Ding Nr. 110“ von 1976

Ausstellung: „Lust der Täuschung“ in der Kunsthalle München

Wir scheinen in einer Welt der falschen Nachrichten und manipulierten Bilder zu leben. Doch vielleicht wollen wir ja betrogen werden? Zum Beispiel in und durch die Kunst? Die Kunsthalle München der Hypo-Kulturstiftung jedenfalls behauptet das in ihrer neuen Ausstellung. Sie spürt der „Lust der Täuschung“ nach – von der Antike bis zur Gegenwart. Herausgekommen ist eine ebenso amüsante wie inspirierende Schau, die man mit dem sicheren Gefühl verlässt, dass man den eigenen Augen nicht trauen kann.

Der Kolumnist Rolf Waldvogel zieht hinsichtlich der deutschen Sprache eine düstere Bilanz.

Wortklaubereien lassen schmunzeln

Seit Jahren schreibt der ehemalige Feuilletonchef der „Schwäbischen Zeitung“ jede Woche eine „Sprachplauderei“ auf der Kulturseite, die sich bei den Lesern großer Beliebtheit erfreut. Mit „Des Pudels Kern“ hat Rolf Waldvogel jetzt erneut eine Sammlung seiner Sprachglossen vorgelegt. 80 Personen waren es, die in der Stadtbücherei Wangen die Texte aus diesem Buch vom Autor selbst vorgestellt bekommen wollten.

Wenn so viele Menschen kommen, um etwas über die bedrohte deutsche Sprache zu erfahren, dann kann es eigentlich nicht so ...


Die Reihenhäuser, in denen früher französische Offiziere mit ihren Familien lebten, werden nun mit Polizeischülern belegt.

Aus der Traum vom Eigenheim für viele Familien

Es war der Traum für viele Familien rund um das Oberzentrum: 42 Einfamilien-Reihenhäuschen in bester Lage Villingens sollten im Frühjahr auf den Immobilienmarkt kommen. Doch jetzt ist der Traum geplatzt: Die Reihenhäuschen werden allesamt für den Ausbau der Polizeihochschule benötigt.

Es sei schade für den freien Markt, gibt Claus-Jürgen Treutle, Vertreter des Leiters der Sparte Verkauf in Freiburg bei der Freiburger Außenstelle der Bima zu.