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 Es gibt nicht viele Fotos zur Spanischen Grippe, die vor gut hundert Jahren die ganze Welt heimgesucht hat. Erhalten ist unter

„Eine verheerende Seuche“ grassiert in Lindau - Teil II

Die Corona-Pandemie hat die Frage aufgeworfen, ob die Welt schon einmal ähnliches erlebt hat. Medizinhistoriker verweisen auf die „Spanische Grippe“, die vor gut hundert Jahren, zwischen 1918 und 1920, grassierte – auch hier in Lindau – namentlich in der Altstadt und in den damals noch selbständigen Gemeinden Aeschach, Hoyren und Reutin. Entsprechende Hinweise finden sich im Stadtarchiv. Dessen Leiter Heiner Stauder ist dem nachgegangen und hat die Ereignisse für die LZ zusammengefasst.

Viele Millionen Menschen in aller Welt erkrankten zwischen 1918 und 1920 an der Spanischen Grippe. Dieses Bild zeigt ein Notfall

Pandemie mit Leid und Tod: Als die Spanische Grippe Lindau erreichte

Die Corona-Pandemie hat die Frage aufgeworfen, ob die Welt schon einmal ähnliches erlebt hat. Medizinhistoriker verweisen auf die „Spanische Grippe“, die vor gut hundert Jahren, zwischen 1918 und 1920, grassierte – auch hier in Lindau – namentlich in der Altstadt und in den damals noch selbständigen Gemeinden Aeschach, Hoyren und Reutin. Entsprechende Hinweise finden sich im Stadtarchiv. Dessen Leiter Heiner Stauder ist dem nachgegangen und hat die Ereignisse für die LZ zusammengefasst.

 Das Smartphone wird immer öfter für Cybermobbing missbraucht.

Gefälschte Todesanzeigen: Schüler nach Cybermobbing-Attacken verurteilt

Zum Zeitpunkt des massiven Cybermobbings gegen vier Achtklässler einer Nördlinger Realschule war er gerade 14 Jahre alt.

Doch die Staatsanwaltschaft, die im Dezember 2019 Anklage gegen den Nördlinger erhoben hat, war sich sicher, dass der Angeschuldigte in allen Fällen die nach dem Jugendgerichtsgesetz erforderliche Reife hatte, um über das Unrecht seiner Taten Bescheid zu wissen.

Auch darüber, in welchem Ausmaß er seine Mitschüler beleidigt, sie öffentlich gedemütigt und missachtet hatte.

Mit einer falschen Todesanzeige ist in Schwaben ein Schüler gemobbt worden.

Mobbing mit Todesanzeige: Schüler zu Arrest und Aufsatz verurteilt

Nach der Veröffentlichung einer falschen Todesanzeige eines 13 Jahre alten Mitschülers hat das Amtsgericht in Nördlingen einen Jugendlichen zu einer Woche Dauerarrest und 120 Arbeitsstunden verurteilt.

Außerdem müsse der 15-Jährige einen Aufsatz über Cybermobbing aus Sicht der Opfer schreiben, sagte Amtsgerichtsdirektor Dieter Hubel am Dienstag.

Das Jugendverfahren gegen den zur Tatzeit noch 14 Jahre alten Schüler wurde am Montag nichtöffentlich geführt.

 Am 15. Oktober 1918 wird gemeldet, dass bereits mehrere Bürger in Leutkirch an der spanischen Grippe gestorben sind.

Roten Rüben gegen die „spanische Krankheit“

Die spanische Grippe, die angesichts der aktuellen Corona-Pandemie zuletzt wieder stärker ins Bewusstsein gerückt ist, raffte vor etwa 100 Jahren weltweit zwischen 20 und 50 Millionen Menschen dahin, schätzt die Weltgesundheitsorganisation. Dass auch Leutkirch von der Seuche betroffen war, zeigt ein Blick in die Ausgaben der damaligen Tageszeitung des Jahres 1918, die im Leutkircher Stadtarchiv lagern. Auch der Blick in das „Leichen-Register“ dieses Jahres, in dem auch der erste Weltkrieg endete, gibt zumindest eine Ahnung davon.

 Die Todeskarten aus der Sammlung von Stefan Schwenninger.

Ein Gewitter verhinderte die Bombardierung von Bopfingen

Die vorrückenden Amerikaner und ihre Alliierten hatten es schwer, die Stadt Bopfingen einzunehmen. Widersprüchliche Befehle und eine ungenaue Frontlage stifteten Verwirrung auf beiden Seiten der beteiligten Kriegsparteien.

Der zweite Weltkrieg hat wahrlich keinen Bogen um die ehemalige alte Reichsstadt Bopfingen gemacht. Die Stadt lag an einer wichtigen Verkehrs- und Nachschubwegeachse zwischen Nördlingen, Aalen bis hinein nach Stuttgart.

Heimatforscher Johannes Angele beschäftigt sich mit alten Aufzeichnung der Spanischen Grippe zwischen 1918 und 1920.

Wie die Spanische Grippe ab 1918 die Region traf

Durch sie starben mehr Menschen als im ersten Weltkrieg: Die Spanische Grippe. Eine Pandemie, die zwischen 1918 und 1920 über den Erdball wütete. Millionen von Menschen verloren ihr Leben. Auch in der Region hat die Spanische Grippe damals ihre Spuren hinterlassen.

Johannes Angele ist Heimatforscher. Der Reinstetter sucht in alten Ausgaben des Rottum Boten der Jahre 1918 und 1919 nach Hinweisen über die Spanische Grippe. Bei der aufwendigen Recherche stößt er schließlich auf Presseberichte über die Pandemie.

 Die Skelettfunde auf dem Ellwanger Marktplatz deuten auf eine Epidemie hin, bei der Dutzende Menschen ums Leben gekommen sind.

Als Pest und Grippe in Ellwangen wüteten: Historiker stellt Forschungsergebnisse vor

Die Ausbreitung des Coronavirus ist nicht die erste Pandemie, die Ellwangen heimsucht. Im 14. Jahrhundert grassierte die Pest, im Jahr 1918 forderte die Spanische Grippe ihren Tribut. Der Historiker Michael Hoffmann hat die Geschichte dieser Krankheiten in Ellwangen und Umgebung erforscht. Zwei Online-Vorträge zu diesem Thema hat er auf der Webseite des Ellwanger Geschichts- und Altertumsvereins veröffentlicht.

Wie stark der sogenannte Schwarze Tod in Ellwangen und seinem Umland wütete, ist aus heutiger Sicht schwer zu sagen: „Die ...

 Lazarett im Krankensaal des Bezirkskrankenhauses mit Untermarchtaler und Rot Kreuz-Schwestern.

Aspirin gegen die „Spanische Grippe“

Seit Wochen vergeht kein Tag, fast keine Stunde ohne Nachrichten über die Corona-Pandemie. Die Menschen rund um den Erdball sind betroffen und besorgt. Regierungen versuchen, noch Schlimmeres zu verhindern mit immer neuen Vorgaben und Anordnungen, Geboten und Verboten. Es war vor 102 Jahren, als gegen Ende des Ersten Weltkriegs eine seuchenartige Krankheit die Menschheit überfiel. Von den 1,8 Milliarden der damaligen Weltbevölkerung starben zwischen 27 und 50 Millionen Menschen an dieser Epidemie, „Spanische Grippe“ oder „Spanische Krankheit“ ...

 Der Kopf der Plakate der französischen Besatzungstruppen der 1. französischen Armee, welche ab 30. April 1945 auch in Lindau An

Als Panzer auf die Insel rollten und Lindau von den Nazis befreiten

Lindau - 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert die Lindauer Zeitung an die Zeit damals. Im dritten Teil geht es um den Tag der Befreiung am 30. April 1945.

Am Sonntag, den 29. April, wurde der NS-Volkssturm in Stadt und Landkreis Lindau durch NS-Kreisleiter Vogel aufgelöst. Die Waffen wurden im Kolonnenhaus gesammelt. An diesem Tag erreichte die 1. Französische Armee „Rhin et Danube“ (Rhein und Donau) unter Führung von General Jean de Lattre de Tassigny die Linie Kressbronn-Hergensweiler-Hergatz-Isny.