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Ein Licht für die Menschen: Die Kerze brennt im Lindauer Hospiz, wenn vor Kurzem jemand verstorben ist.

35 Jahre Sterbebegleitung in Lindau: Ein Dienst an der Gesellschaft, der ohne das Ehrenamt nie auskam

Sterbebegleitung in Lindau hat ihren Ursprung im Ehrenamt. Als vor 35 Jahren die erste palliative Arbeit gemacht wurde, lag sie ganz in den Händen von Freiwilligen.

Es ist ein dickes Buch, das Uta Reinholz aus dem Regal zieht. Darin gesammelt sind Einträge von Menschen, die in den vergangenen Jahren im Lindauer Hospiz gestorben sind. Bilder, Todesanzeigen und ein paar Worte, die Angehörige hineingeschrieben haben. Uta Reinholz erinnert sich an viele und an manche besonders gut.

 Der Zürcher Autor Thomas Meyer las im Isnyer Adlersaal aus seinem zweiten „Wolkenbruch“-Band, in dem Held „Motti“ zum waghalsig

Thomas Meyers unterhaltsam-nachdenkliche Lesung im Isnyer Adlersaal

Er gibt sich charmant, obwohl der Inhalt seines Buches alles andere als das ist: Der Zürcher Autor Thomas Meyer las am Montagabend im ausverkauften Adlersaal aus „Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin“ im Rahmen der Isnyer Literaturtage 2021. Es ist der zweite Band nach dem erfolgreichen Romandebüt „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“. Die Geschichte von Held „Motti“ geht also weiter – nur sehr überraschend anders.

Männern würde es guttun, wenn sie mehr auf die Signale ihres Körpers hören würden.

Wie Männer lernen, länger zu leben

Männer leben gefährlich. Wie jener 64-Jährige, der in der S-21-Baugrube am Stuttgarter Hauptbahnhof einen Gurtträger löst, der unter Spannung steht. Der Träger schnellt mit enormer Geschwindigkeit auf den Rumpf des Mannes, der mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus kommt. Oder der Arbeiter, der im Wangener Tunnel Spritzbeton an der Decke anbringt, als sich die feuchte Masse plötzlich löst und ihn unter sich begräbt.

Kollegen können den 42-Jährigen befreien, er erleidet einen Knochenbruch an der Schulter.

Gerhard Heimerl

Verkehrswissenschaftler Heimerl tot

Der Verkehrswissenschaftler Gerhard Heimerl ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Dies geht aus am Samstag in der «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» veröffentlichten Todesanzeigen hervor. Heimerl hatte für das Projekt Stuttgart 21 entscheidende Vorüberlegungen angestellt. Er starb am 2. Juni.

Sein Name steht vor allem für die fast fertige ICE-Neubaustrecke nach Ulm. Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm umfasst Stuttgart 21 und die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm.

Bashar al-Assad

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat Corona

Syriens Präsident Baschar al-Assad und seine Frau Asma sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beiden gehe es gesundheitlich aber gut, teilte das syrische Präsidialamt am Montag mit.

Der Staatschef und seine Frau hätten «leichte Symptome» verspürt und sich daraufhin PCR-Tests unterzogen. Das Paar werde sich für zwei bis drei Wochen in häusliche Quarantäne begeben und die Arbeit von dort fortsetzen.

Über gesundheitliche Beschwerden des 55 Jahre alten Präsidenten war zuletzt nichts bekannt.

Herbert Köfer

Herbert Köfer liest mit 99 keine Todesanzeigen mehr

Der Schauspieler Herbert Köfer, der am 17. Februar 100 Jahre alt wird, verzichtet bewusst auf das Lesen von Todesanzeigen.

Auf die Frage, ob er selbst Angst vor dem Tod hat, sagte er der Deutschen Presse-Agentur: „Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es nicht ewig mit mir so weitergeht.“ Und er setzt hinzu: „Irgendwann ist einfach Schluss.“ Im Moment sei er aber optimistisch.

So nach und nach stellten sich aber verschiedene Zipperlein ein.

 Das Kriegsversehrtenheim auf der Tschengla, das Monika Helfers Vater geleitet hat.

„Vati“ – der neue Roman von Monika Helfer

Ein „geglücktes Leben ist vollendet“ – dieser Formulierung begegnet man oft in Todesanzeigen. Was mag das wohl sein, „ein geglücktes Leben“? Womöglich ist das nur Ausdruck der Hybris der Moderne, dass man alles Gute sich selbst zu verdanken hätte nach dem Motto „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“.

Monika Helfer, 1947 in Au in Vorarlberg geboren, kann an so etwas wohl nicht glauben. Dazu ist ihr eigener Lebensweg schon zu oft zu stark erschüttert worden.

Todesanzeigen in der Laupheimer Innenstadt sorgen für Diskussionen

"Todesanzeigen" in der Laupheimer Innenstadt sorgen für Diskussionen

Unbekannte haben am frühen Samstagmorgen rätselhafte Trauertafeln in die Eingänge vieler Laupheimer Geschäfte gestellt. Verziert mit Grabkerzen, schwarzen Schleifen und Blumen sollten sie den „Verlierern der Coronamaßnahmen“ gelten, wie der Text der Anzeige erklärt. Ein ziemlicher Schreck für so manchen Einzelhändler, der wenige Stunden später sein Geschäft aufschließen wollte. Denn wer für die Aktion verantwortlich ist, bleibt zunächst unklar.

Eine Umfrage in der Laupheimer Innenstadt sowie ein Blick in die sozialen Netzwerke ...

Traueranzeigen

Mehr Traueranzeigen in Zeitungen zu Corona-Zeiten

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie veröffentlichen deutsche Zeitungen zeitweise mehr Traueranzeigen als gewöhnlich. Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) hat seine Anzeigenumfang-Statistiken bis einschließlich Oktober 2020 eingesehen und teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur das Ergebnis mit: „Danach gibt es in den „Corona-Monaten“ April, Mai, September und Oktober tatsächlich einen signifikanten Anstieg bei den Familienanzeigen gegenüber dem Vorjahr.

Coronavirus - Impfung

Corona-Newsblog: Das waren die Meldungen am Freitag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 36.400 (270.036 Gesamt - ca. 227.700 Genesene - 5.978 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 5.978 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 131,1 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 314.900 (2.000.