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Pfarrer Hannes Bauer (links) und Diakon Thomas Borne

In aller Stille...

Zu keiner Jahreszeit sind Vergänglichkeit und Tod so präsent wie im Herbst. Wenn die Ernte eingebracht ist, die Blätter fallen und es draußen zunehmend ungemütlich wird, spüren wir die Endlichkeit, die das Leben prägt, ganz besonders. Sich damit auseinanderzusetzen, fällt den meisten Menschen heute schwer. „Jugend, Vitalität, Wachstum stehen allenthalben hoch im Kurs. Endlichkeit, Sterben, Tod werden an die Seite gedrängt“, sagt Hannes Bauer.

Zusammen mit dem katholischen Klinikseelsorger Thomas Borne stellt der Pfarrer der ...


Willy Kaldenbach (1915-1998). Das Foto entstand 1994 als er nach 43 Jahren aus dem Kreistag ausschied.

Erinnerung an Willy Kaldenbach

Man nannte ihn Big Willy, was sich nicht nur auf seine Körpermaße und seine Ausstrahlung bezog. Willy Kaldenbach war in Friedrichshafen und darüber hinaus eine Größe, um die nach dem Krieg keiner herumkam. Wie nur wenige Andere hat er über mehrere Jahrzehnte die Entwicklung der Stadt Friedrichshafen seit 1945 mit bestimmt und sich in vielen Bereichen engagiert. Heute wäre er 100 Jahre alt geworden.

Kaldenbach war Politiker, Unternehmer, Sportler, Vereinsmensch, Kirchenmann – auch Ehemann und Familienvater.


In der Gigelberghalle in Biberach war im Ersten Weltkrieg ein Lazarett eingerichtet.

Kanonendonner war auch am See zu hören

„Stopfkurgäste“ und „Milchfälschung“ – diese Begriffe konnte man bei der jüngsten Tagung der Gesellschaft Oberschwaben kennenlernen. In einem straffen achtstündigen Vorlesungsmarathon in der Sparkasse Biberach stellten Historiker aus Ravensburg, Sigmaringen, Salem und Biberach vor, welche Auswirkungen der Krieg von 1914 bis 1918 auf die Menschen am See und in Oberschwaben hatte. Bei solchen Tiefenbohrungen zeigen sich nicht nur regionale und lokale Besonderheiten, sondern auch wie sich die große Politik im Kleinen auswirkt.

KAB Jettenhausen löst sich auf

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Jettenhausen hat sich aufgelöst. Der Verein mit zuletzt 38 Mitgliedern, die es auf ein Durchschnittsalter von 77 Jahren brachten, fand bei der letzten Mitgliederversammlung keine Bewerber mehr um Vorstandsposten. Aus Arbeitnehmern sind Rentner geworden. Am Dienstag trafen sich die Verbliebenen zu einem würdigen Abschluss, einem Essen im Hotel Knoblauch.

Schon vorher wurde Kassensturz gemacht.

Alt-Dornianer pflegen Gedenksteine

Der Gedenkstein in der Nähe der Häfler Zeppelin Universität ist schlicht, beinahe unscheinbar. Und doch hat er eine bewegte Geschichte: Er ist Flugzeugführer Gustav Brinkmann und Monteur Otto Müller gewidmet. Die beiden starben am 9. Januar 1935, als eine Do 11 nahe Manzell in den See stürzte. Störungen im Tragwerk, so die Vermutung, hatten die Männer das Leben gekostet.

Dass noch heute an Gustav Brinkmann und Otto Müller erinnert wird, ist ehemaligen Dornianern zu verdanken: Jedes Jahr zu Allerheiligen pflegen sie insgesamt vier ...

Damit die Welt der Kinder größer wird

Damit die Welt der Kinder größer wird

Die Schwäbische Zeitung geht neue Wege -- und zwar in die Grundschulen des Bodenseekreises. Ältere Schüler konnten sich schon als Reporter versuchen, nach den Osterferien startet nun das Projekt „ZISCH - Zeitung in der Grundschule“. Zwölf Wochen gibt’s dann gratis jede Menge druckfrischer SZ-Exemplare.

Von unserer Redakteurin  Ruth Auchter

Eine prima Art, „die Neugier der Kinder in eine Bildungserfahrung umzumünzen“, findet Ulrich Damm vom Staatlichen Schulamt Markdorf die Initiative der Schwäbischen Zeitung, die von ...

Gerüchte verbreitenAngst und Besorgnis

Die Gerüchte um eine angekündigte Amoktat am Berufsschulzentrum in Friedrichshafen halten offenbar an. Wie die Polizei mitteilt, stellen sich die Aktivitäten unbekannter Personen, die seit etwa drei Wochen mit ihren Aktionen für große Unruhe an Friedrichshafener Schulen sorgen, als gezielte Kampagne heraus. Unterschiedliche Sachverhalte seien vermengt worden, was zu „wildesten Gerüchten bis hin zu einer bevorstehenden Amok-Tat“ geführt habe. Dies führe zunehmend zu Angst und Besorgnis unter Schüler, Eltern und Lehrern.

Damit die Welt der Kinder größer wird

Damit die Welt der Kinder größer wird

Die Schwäbische Zeitung geht neue Wege -- und zwar in die Grundschulen des Bodenseekreises. Ältere Schüler konnten sich schon als Reporter versuchen, nach den Osterferien startet nun das Projekt „ZISCH - Zeitung in der Grundschule“. Zwölf Wochen gibt’s dann gratis jede Menge druckfrischer SZ-Exemplare.

Von unserer Redakteurin  Ruth Auchter

Eine prima Art, „die Neugier der Kinder in eine Bildungserfahrung umzumünzen“, findet Ulrich Damm vom Staatlichen Schulamt Markdorf die Initiative der Schwäbischen Zeitung, die von den ...

ZISCH bringt ins Gespräch -- und zwar Sebastian Dix, Pressesprecher der TWF, mit Margot Mohr, Schulleiterin in Hagnau, und Haral

Damit die Welt der Kinder größer wird

Die Schwäbische Zeitung geht neue Wege -- und zwar in die Grundschulen des Bodenseekreises. Ältere Schüler konnten sich schon als Reporter versuchen, nach den Osterferien startet nun das Projekt „ZISCH - Zeitung in der Grundschule“. Zwölf Wochen gibt’s dann gratis jede Menge druckfrischer SZ-Exemplare.

Eine prima Art, „die Neugier der Kinder in eine Bildungserfahrung umzumünzen“, findet Ulrich Damm vom Staatlichen Schulamt Markdorf die Initiative der Schwäbischen Zeitung, die von den Sparkassen Bodensee und Salem-Heiligenberg, von ...

Abschied und Trauer brauchen heute neue Rituale

FRIEDRICHSHAFEN - Die Seelsorgeeinheit Friedrichshafen-Mitte geht bei Trauer und Abschied neue Wege. Als Alternative zum Rosenkranz, der traditionell in den katholischen Kirchen in den Tagen vor der Beerdigung für den Verstorbenen gebetet wird, bieten die Gemeinden jetzt ein "Abschiedsgebet" an.

"Viele Katholiken können mit dem Rosenkranz nichts mehr anfangen", sagte Pfarrer Bernd Herbinger gestern bei der Vorstellung des neuen Ritus.