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Herbert Köfer

Herbert Köfer liest mit 99 keine Todesanzeigen mehr

Der Schauspieler Herbert Köfer, der am 17. Februar 100 Jahre alt wird, verzichtet bewusst auf das Lesen von Todesanzeigen.

Auf die Frage, ob er selbst Angst vor dem Tod hat, sagte er der Deutschen Presse-Agentur: „Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es nicht ewig mit mir so weitergeht.“ Und er setzt hinzu: „Irgendwann ist einfach Schluss.“ Im Moment sei er aber optimistisch.

So nach und nach stellten sich aber verschiedene Zipperlein ein.

 Das Kriegsversehrtenheim auf der Tschengla, das Monika Helfers Vater geleitet hat.

„Vati“ – der neue Roman von Monika Helfer

Ein „geglücktes Leben ist vollendet“ – dieser Formulierung begegnet man oft in Todesanzeigen. Was mag das wohl sein, „ein geglücktes Leben“? Womöglich ist das nur Ausdruck der Hybris der Moderne, dass man alles Gute sich selbst zu verdanken hätte nach dem Motto „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“.

Monika Helfer, 1947 in Au in Vorarlberg geboren, kann an so etwas wohl nicht glauben. Dazu ist ihr eigener Lebensweg schon zu oft zu stark erschüttert worden.

Todesanzeigen in der Laupheimer Innenstadt sorgen für Diskussionen

"Todesanzeigen" in der Laupheimer Innenstadt sorgen für Diskussionen

Unbekannte haben am frühen Samstagmorgen rätselhafte Trauertafeln in die Eingänge vieler Laupheimer Geschäfte gestellt. Verziert mit Grabkerzen, schwarzen Schleifen und Blumen sollten sie den „Verlierern der Coronamaßnahmen“ gelten, wie der Text der Anzeige erklärt. Ein ziemlicher Schreck für so manchen Einzelhändler, der wenige Stunden später sein Geschäft aufschließen wollte. Denn wer für die Aktion verantwortlich ist, bleibt zunächst unklar.

Eine Umfrage in der Laupheimer Innenstadt sowie ein Blick in die sozialen Netzwerke ...

Alliierte Soldaten treten zum Appell auf dem Laupheimer Marktplatz an. Das Bild stammt aus dem Frühjahr 1945. Am 8. Mai hatte fü

Darüber wurde in Laupheim vor 100, 75, 50 und 25 Jahren berichtet

In einer Serie blickt die „Schwäbische Zeitung“ auf die Themen zurück, über die am 4. Januar vor 25, 50, 75 und 100 Jahren berichtet wurde. Im Mittelpunkt stehen etwa der Priestermangel, die Nachwehen des Zweiten Weltkriegs und das „nasseste Jahr in Laupheim“.

Darüber wurde vor 100 Jahren berichtetHeute vor 100 Jahren: Manche Probleme von heute gab es auch schon vor 100 Jahren. So berichtet der „Laupheimer Verkündiger“ am 4. Januar 1921 über „empfindlichen Priestermangel“ in der Diözese.

Charlie Wolf.

Große Trauer in Meckenbeuren um Charlie Wolf

„Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen.“ Das war Charlie Wolf und seiner Familie wichtig, in der Todesanzeige mitzuteilen. Nicht bei vielen erscheint dieser Wunsch angebrachter als bei dem 67-Jährigen, der am 31. Oktober bei einem Unfall verstarb und dessen Name in der Schussengemeinde mit den Hochzeiten der Narretei ebenso verbunden bleibt wie mit der Begeisterung für und dem Aufschwung, den der Radsport in jüngerer Vergangenheit am Ort genommen hat.

Remo H. Largo

Erziehungspapst Remo Largo gestorben

Der bekannte Schweizer Kinderarzt und Erziehungsratgeber Remo H. Largo ist tot. Er starb am 11. November im Alter von 76 Jahren, wie der Piper Verlag am Freitag in München mitteilte.

Largo hat Standardwerke zur kindlichen Entwicklung geschrieben, die in zahlreiche Sprachen übersetzt für Millionen Eltern in aller Welt Stütze während der Erziehung waren und sind. Seine Bücher „Babyjahre“ (1993), „Kinderjahre“, „Schülerjahre“, „Jugendjahre“ und „Glückliche Scheidungskinder“ wurden Bestseller.

Ursula Braun schafft einen Ort der Trauer und der Anteilnahme nach dem Tod von Dr. Norbert Langhammer.

Kondolenzbuch zu Ehren verstorbenen Arztes ausgelegt

Die Betroffenheit nach dem Tod des Bad Saulgauer Allgemeinmediziners Dr. Norbert Langhammer ist groß. Für Ursula Braun vom Blumengarten Braun in der Lindenstraße in Bad Saulgau war die Nachricht Anlass für ein ganz besonderes Zeichen der Wertschätzung des Verstorbenen.

Sie stellt im Außenbereich einen Ort der Anteilnahme zur Verfügung. Seit Donnerstag liegt dort ein Kondolenzbuch bereit, in das sich jede und jeder eintragen kann.

Pandemie schränkt Möglichkeiten zur Beileidsbekundung ein Wegen der Beschränkungen aufgrund ...

 Es gibt nicht viele Fotos zur Spanischen Grippe, die vor gut hundert Jahren die ganze Welt heimgesucht hat. Erhalten ist unter

„Eine verheerende Seuche“ grassiert in Lindau - Teil II

Die Corona-Pandemie hat die Frage aufgeworfen, ob die Welt schon einmal ähnliches erlebt hat. Medizinhistoriker verweisen auf die „Spanische Grippe“, die vor gut hundert Jahren, zwischen 1918 und 1920, grassierte – auch hier in Lindau – namentlich in der Altstadt und in den damals noch selbständigen Gemeinden Aeschach, Hoyren und Reutin. Entsprechende Hinweise finden sich im Stadtarchiv. Dessen Leiter Heiner Stauder ist dem nachgegangen und hat die Ereignisse für die LZ zusammengefasst.

Paul Wedam ist 71-jährig gestorben.

Paul Wedam ist 71-jährig gestorben

Seine goldene Hochzeit hat er mit seiner Frau Margret am 3. Oktober noch schmerzfrei gefeiert, doch dann schlug der Krebs erbarmungslos zu: Paul Wedam, Unternehmer und zentrale Persönlichkeit im Spaichinger gesellschaftlichen Leben, starb am 24. Oktober mit 71 Jahren. Er hinterlässt seine Frau Margret, seine Tochter Daniela und seinen Sohn Felix, seine Enkel Anna (12) und Marius (17) sowie seinen Bruder Peter und seine Schwester Trude Rinderle.

Paul Wedam war eigentlich in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Spaichingens ...

Viele Millionen Menschen in aller Welt erkrankten zwischen 1918 und 1920 an der Spanischen Grippe. Dieses Bild zeigt ein Notfall

Pandemie mit Leid und Tod: Als die Spanische Grippe Lindau erreichte

Die Corona-Pandemie hat die Frage aufgeworfen, ob die Welt schon einmal ähnliches erlebt hat. Medizinhistoriker verweisen auf die „Spanische Grippe“, die vor gut hundert Jahren, zwischen 1918 und 1920, grassierte – auch hier in Lindau – namentlich in der Altstadt und in den damals noch selbständigen Gemeinden Aeschach, Hoyren und Reutin. Entsprechende Hinweise finden sich im Stadtarchiv. Dessen Leiter Heiner Stauder ist dem nachgegangen und hat die Ereignisse für die LZ zusammengefasst.