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Der Einbaum bei seiner Vorstellung. Derzeit wird er aufwändig konserviert.

Hoffnung auf Rückkehr des Einbaums aufgeflammt

Kaum ist bekannt geworden, dass der vor der Eschbachmündung in Wasserburg gefundene Schädel aus der ausgehenden Spätbronzezeit stammt und Hinweise auf eine bislang unentdeckte Siedlung am bayerischen Bodensee liefert, sind Hoffnungen aufgekeimt, der 3150 Jahre alte, zuvor entdeckte Einbaum könnten nach seiner Konservierung nach Hause zurückkehren und dort ausgestellt worden – im Kontext mit Funden der noch unentdeckten bronzezeitlichen Siedlung. Dr.

Taucher fotografiert etwas auf dem Grund

Taucher entdecken vor Wasserburger Ostufer eine alte Pfahlreihe

Die Taucher der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU), die im April 2018 mit dem Einbaum vor Wasserburg Bayerns ältestes Wasserfahrzeug geborgen haben, waren wieder vor Ort. Sie haben im Bayerischen Bodensee eine kleine Pfahlreihe vor dem Wasserburger Ostufer entdeckt, die wohl eher mittelalterlicher beziehungsweise neuzeitlicher Zeitstellung ist. Zudem sind sie in der Nähe des Einbaumfundortes auf einen bearbeiteten Wurzelstock aus Weichholz gestoßen.

Einbaum-Untersuchungen bestätigen: Wasserburg ist älter als vermutet

Der 3150 Jahre alte Wasserburger Einbaum birgt noch immer Geheimnisse. Weil sie mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen, sie mit ins Boot holen möchten, sind gleich zwei Wissenschaftler nach Wasserburg gekommen:

Forschungstaucher Tobias Pflederer von der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie, der die Taucharbeiten geleitet hat, und Heiner Schwarzberg von der Archäologische Staatssammlung München, die die Hebung technisch konzipierte und nun für die Konservierung des bronzezeitlichen Bootes zuständig ist.

Sorgte im April 2018 überregional für enorme Aufmerksamkeit: die Vorstellung des 3150 Jahre alten Einbaums.

Nach Fund von 3100 Jahre altem Boot im Bodensee: Archäologen machen weitere Entdeckungen

Der Bodensee liefert Stoff für archäologische Träume. Nicht nur ein halber Schädel wurde in der Nähe des Fundortes des 3150 Jahre alten Einbaums vor Wasserburg entdeckt, die Taucharchäologen haben im Sediment auch mehrere Hölzer gesichert. Eines davon ist bearbeitet. Die Hoffnung, dass die Wissenschaftler auf eine prähistorische Siedlungsstelle gestoßen sind, hat damit neue Nahrung bekommen, zumal im Sediment auch Holzkohle gefunden wurde.

Nach dem Fund des 6,80 Meter langen und 1,05 Meter breiten, aus Eichenholz gefertigten ...


Bayern, Lindau: Ein rund 3100 Jahre alten Einbaum wird am Ufer des Bodensees auf einen Tieflader gehoben. Das aus Eichenholz ge

Bronzezeit-Boot aus dem Bodensee wird jetzt konserviert

Wenn sich Menschen flach auf dem Boden auf den Rücken legen und ehrfürchtig nach oben blicken, muss es eine besondere Bedeutung haben. In Lindau war dies gestern der Fall: Dort wurde, aufgehängt in einem speziellen Gestell, ein 6,80 Meter langer und 1,05 Meter breiter Einbaum erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Experten sprechen von einem „Riesenglück“ und einer „sensationellen Entdeckung“: Bei dem rund 3150 Jahre alten Einbaum handelt es sich um den ältesten Schiffsfund im Bodensee und zugleich Bayerns ältestes Wasserfahrzeug.