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Lehrling im Elektrohandwerk an seinem Ausbildungsplatz: „Wir wollen den Besten einen durchgängigen Karriereweg bieten.“

Vom Lehrling zum Master: Handwerkskammer Ulm erarbeitet neue Ausbildungsstrukturen

Das Handwerk – und damit auch Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm – hat zwei Probleme: Zum einen müssen die Betriebe für ihre Ausbildung Nachwuchs gewinnen – und zwar im Kampf gegen akademische Institutionen, die auf seit Jahren steigende Studierendenzahlen bauen können. Und zum anderen benötigen die Unternehmen Facharbeiter, die die immer aufwendiger und komplexer werdenden Technologien im Alltag umsetzen. Sprich: in die Häuser und Autos einbauen, auf Dächer und in Kellern installieren.

Im Gespräch (v.l.): Joachim Krimmer, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, Tobias Mehlich und Ronja Kemmer.

Wie von Ulm aus die berufliche Bildung in ganz Deutschland verändert werden soll

Die Handwerkskammer Ulm hat mit einem besonderen Bildungs-Konzept das Bildungsministerium in Berlin (BMBF) überzeugt und den Zuschlag bekommen. Die Folge: Millionen fließen nach Ulm.

Gefördert werde nun, wie es in einer Mitteilung heißt, „Innovative Exzellenzqualifikation im Handwerk“ made in Ulm; das Bildungsministerium hatte im Rahmen des Innovationswettbewerbs „Zukunft gestalten“ nach „Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung“ gesucht.

Metzger aus dem Gebiet der Handwerkskammer Ulm.

Handwerkskammer will weniger Vorschriften für kleinere Schlachtereien

Die Anzahl der Fleischerbetriebe im Gebiet der Handwerkskammer Ulm (HWK) ist in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 100 Betriebe geschrumpft. Ein Grund seien immer höhere Vorgaben seitens der Politik. Der HWK-Hauptgeschäftsführer fordert nun eine Kehrtwende. Von Schlachtfabriken Marke Tönnies distanziert sich Tobias Mehlich.

Das Handwerk schaut laut Mitteilung von Dienstag „besorgt“ auf die Diskussion rund um die „verheerenden Arbeitsbedingungen“ und Schlacht- und Verarbeitungsmethoden, die in der Fleischindustrie herrschen ...

 Trotz der Corona-Pandemie wollen die Handwerksbetriebe in der Region auch weiterhin Lehrlinge ausbilden.

Trotz Corona-Krise: Handwerksbetriebe wollen weiter ausbilden

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie erschweren zwar manchen Handwerksbetrieben die Ausbildung junger Menschen, die ihre künftigen Fachkräfte sein sollen. Doch die Mehrheit will einer Umfrage der Handwerkskammer (HWK) Ulm zufolge, die auch für die Ostalb zuständig ist, weiter ausbilden. Verunsicherung bei den Betrieben meldet auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostwürttemberg in Heidenheim. Eine Blitzumfrage von ihr, an der sich über 170 Betriebe beteiligt haben, hat jedoch ergeben, dass sie auch in diesem Jahr ausbilden wollen und ...

 Marius Röcker aus Laichingen und Sophia Baumeister aus Westerheim erlernen bei der Firma Meba Metall-Bandsägemaschinen den Beru

17 Westerheimer Betriebe bieten 81 Ausbildungsplätze

„Was als ein zartes Pflänzchen vor 17 Jahren begann, das hat sich als feste Einrichtung in Westerheim etabliert.“ Dies sagte Bürgermeister Hartmut Walz, als er mit Doreen Berrer den neuen Flyer der 17. Lehrstellenbörse am Dienstag präsentierte. Der Flyer sei für ihn eine Herzensangelegenheit, denn es gehe um die Zukunft der Jugend und die der Westerheimer Betriebe, betonte Walz. Eine gute Ausbildung sei für die Schulabgänger wie für die Firmen sehr wichtig.

Die Handwerkskammer Ulm findet für Betriebe einen passenden Azubi oder vermittelt jungen Menschen einen passenden Arbeitgeber im

Handwerkskammer Ulm bringt Azubis und Betriebe zusammen

Die Handwerkskammer Ulm findet für Betriebe einen passenden Azubi oder vermittelt jungen Menschen einen passenden Arbeitgeber im Handwerk. Die Bilanz der geförderten Arbeit der „Passgenaue Besetzung“ zeigt: Im Jahr 2019 haben rund 150 Betriebe zwischen Ostalb und Bodensee die Beratung für sich genutzt. Für 62 Auszubildende sind passende Ausbildungsbetriebe gefunden worden. Im ersten Halbjahr 2020 sind es, unter anderem wegen Corona, erst rund 30 Betriebe und elf Auszubildende gewesen.

Tobias Mehlich (links), Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, überreicht Herbert Sieber die Urkunde für 150-jähriges Bet

150 Jahre Metallbau Sieber in Dettingen

„150 Jahre Betriebsbestehen bedeuten 150 Jahre feste Verwurzelung in der Region, verantwortungsvolles Unternehmertum über mehrere Generationen hinweg und ein erfolgreiches Agieren am Markt.“ Mit diesen Worten gratuliert die Handwerkskammer Ulm in einer Pressemitteilung Metallbau Sieber aus Dettingen zum Jubiläum.

Seit 1996 führt Herbert Sieber in fünfter Generation den Betrieb. Ein wichtiger Kernbereich der Leistungen des Betriebs ist der Stahl- und Maschinenbau sowie die Fräsbearbeitung von der Fertigung bis zur Montage über das ...

Die Handwerksbetriebe der Region planen keinen Abbau von Mitarbeitern aus Kostengründen.

Handwerk könnte trotz Krise sogar Personal aufbauen

Die Handwerksbetriebe der Region wollen nahezu alle an ihren Beschäftigten festhalten und planen keinen Abbau von Mitarbeitern aus Kostengründen. Das geht aus einer Umfrage der Handwerkskammer Ulm hervor: Demnach wollen drei von vier Handwerksbetrieben ihre Mitarbeiter halten (75 Prozent). Weitere 17 Prozent der befragten Unternehmen benötigen für ihre Auftragsabwicklung sogar mehr Fachkräfte und planen, zusätzliches Personal einzustellen. Lediglich acht Prozent der Handwerksbetriebe geben an, Mitarbeiter abbauen zu wollen.

Die Handwerksbetriebe in der Region bieten vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten.

Das regionale Handwerk hat noch freie Ausbildungsplätze

Im Gebiet der Handwerkskammer Ulm mit insgesamt rund 5300 regelmäßig ausbildenden Handwerksbetrieben sind aktuell noch 986 Lehrstellen von der Ostalb bis zum Bodensee unbesetzt. Das sind mehr offenen Lehrstellen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum: Ende Mai 2019 gab es 917 offene Ausbildungsstellen. Das teilt die Handwerkskammer mit.

Allein im Alb-Donau-Kreis sind über 100 Stellen vakantRegional verteilt gibt es demnach im Landkreis Ravensburg derzeit 240 offene Lehrstellen, im Ostalbkreis 211.

Insgesamt umfasst das Konjunkturpaket 130 Milliarden Euro, die in unterschiedliche Bereiche fließen. Ziel des Ganzen ist, die Wi

Corona-Konjunkturprogramm: Wie regionale Akteure zu den Milliarden-Hilfen stehen

„Mit einem Wumms aus der Corona-Krise“ – so hat Finanzminister Olaf Scholz (SPD) am späten Mittwochabend das 130-Milliarden-Euro-Konjunkturpaket charakterisiert, das Bürger, Unternehmen und Kommunen gleichermaßen helfen soll. Die „Schwäbische Zeitung“ hat mit mehreren Akteuren aus der Region darüber gesprochen, wie sie das Paket bewerten.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Biberach, Martin Gerster, hat von den Ergebnissen auf dem Rückweg von Berlin erfahren.