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 Die Uhrenliebhaber-Familie Westermayer in Bad Wurzach in ihrem Uhrenmuseum (von links): Monika und Martin Westermayer mit Tocht

Jahrhundertealtes Handwerk trifft auf modernste Spitzentechnologie

Der Beruf des Uhrmachers verbindet jahrhundertealte Handwerkstradition mit modernster Spitzentechnologie und unterliegt fortwährender Neugestaltung. Dass das Uhrmacherhandwerk jetzt in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes eingetragen wurde, zeigt dessen hohe Wertigkeit und große Bedeutung. Durch die Weitergabe von theoretischem Wissen, vielfältigen handwerklichen Techniken sowie Fähigkeiten zur Restauration und Wartung werde die Lebendigkeit dieses Handwerks erhalten, so der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik.

 Handwerker

Handwerker fordern baldige Impfung ihrer Berufsgruppe

Die Handwerkskammer Ulm macht sich weiter für eine baldige Impfung von betrieblichen Belegschaften im Handwerk stark. Sie schlägt in einer Pressemitteilung vor, dass Impfzentren morgens beispielsweise zwischen 5 und 7 Uhr ausschließlich für das Handwerk geöffnet werden, damit die Belegschaften vor Arbeitsbeginn und gemeinsam geimpft werden können.

Bislang stünden beim Thema Impfen fast ausschließlich Betriebsgrößen im Fokus, die über eigene betriebsärztliche Infrastrukturen verfügen, ist der Mitteilung weiter zu entnehmen.

Im Handwerk wird das Material knapp. Und zwar nicht mehr nur das Holz. Die Handwerkskammer Ulm fürchtet Verzögerungen und Preiss

So ziemlich alle sind betroffen: Knappes Material bremst regionales Handwerk aus

In vielen Handwerksbetrieben zwischen Ostalb und Bodensee gibt es trotz Corona-Krise genügend Nachfrage nach Handwerkerleistungen und Kundenaufträge – aber kein Material, sie auszuführen.

Die stockende Materialversorgung sowie die damit verbundenen Preisentwicklungen werden für viele Handwerksbetriebe im Gebiet zunehmend zum Problem. Laut der Handwerkskammer Ulm droht die Situation, dass sich dadurch Handwerksleistungen massiv verzögern und im Preis erhöhen.

Die Baubranche steht aktuell vor großen Herausforderungen.

Volle Auftragsbücher, extreme Materialengpässe: CDU-Abgeordneter Kiesewetter hört Handwerkern zu

Von einer breiteren Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, stehen viele kleinere und mittlere Unternehmen der Baubranche derzeit vor einer großen Herausforderung: Noch nie dagewesene Materialengpässe insbesondere bei Stahl, Holz und Dämmstoffen, verbunden mit massiven Preissteigerungen um teilweise bis zu 150 Prozent, führen zu enormen Verwerfungen. In einer Videokonferenz hat sich jetzt der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter den Sorgen und Nöten der Handwerker und deren Zulieferbetrieben in Ostwürttemberg gewidmet.

Baustoffmangel: Verzögerungen und angestiegene Preise

Baustoffmangel: Verzögerungen und angestiegene Preise

Ein Eigenheim bauen ist im Moment schwierig – Seit Wochen leidet die Wirtschaft unter einem Baustoffmangel, das führt zu Verzögerungen und angestiegenen Preisen. Holz und Metall sind Mangelware. Deshalb schlägt die Handwerkskammer Ulm Alarm und auch in der Politik ist die Problematik schon ein Thema. Allein der Bauholzpreis sei laut Zimmereibranche teilweise um 300 Prozent angestiegen. Handwerksbetriebe können daher Aufträge oft nicht bearbeiten oder es kommt zu Baustopps.

Viele regionale Handwerksbetriebe bilden dieses Jahr erstmals aus.

Viele regionale Handwerksbetriebe bilden erstmals aus

In diesem Jahr bilden überdurchschnittlich viele Handwerksbetriebe im Gebiet der Handwerkskammer Ulm erstmals junge Menschen aus. Stand Ende April 2021 gibt es im gesamten Kammergebiet von der Ostalb bis zum Bodensee insgesamt 77 neue Ausbildungsbetriebe. Zum Vergleich: Im April 2020 sind es 52 erstausbildende Betriebe gewesen. Auch in den Jahren davor lag die Zahl zu diesem Zeitpunkt durchschnittlich bei rund 50 neuen Ausbildungsbetrieben. Von den Handwerksbetrieben, die 2021 zum ersten Mal ausbilden, befinden sich 13 im Bodenseekreis, sieben ...

Hauptgeschäftsführer Dr. Tobias Mehlich von der Handwerkskammer Ulm (links) gratuliert Alfred Keller zum Silbernen Meisterbrief.

Alfred Keller erhält Silbernen Meisterbrief der Handwerkskammer

Alfred Keller aus Überlingen hat für sein 25-jähriges Engagement als Gas- und Wasserinstallateur den Silbernen Meisterbrief überreicht bekommen. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, hat dem 49-Jährigen in Überlingen am Bodensee einen Besuch abgestattet und ihm zu seinem Jubiläum gratuliert, teilt die Handwerkskammer mit.

Auf ein Vierteljahrhundert meisterliche Arbeit und Herzblut fürs Handwerk kann man durchaus stolz sein.

Beim Friseurbesuch gelten jetzt auch Selbsttests. Allerdings muss man sie vor Ort und unter Aufsicht machen.

Ist das eine Verbesserung? Friseur jetzt doch mit Selbsttest möglich

Kaum verordnet, schon wieder anders: Die Friseurin Vanessa Melber hat vor ihrem Salon „Mein Friseur“ in Abtsgmünd eine Schnelltest-Station eingerichtet und sich und auch ihr Personal dafür schulen lassen. Jetzt dürfen die Kunden aber doch einen Selbsttest machen. Eine Verbesserung ist das aus Melbers Sicht allerdings nicht.

Zum Hintergrund: Mit der bundeseinheitlichen Notbremse griff ab dem 19. April bei den Friseuren im Land die Pflicht, Kunden nur noch bei Vorlage eines medizinisch bescheinigten negativen Schnelltests bedienen zu ...

„Wir müssen aufpassen, dass wir unsere Jugendlichen nicht verlieren“

Die Handwerkskammer Ulm zeigt sich mit Blick auf den Ausbildungsmarkt im zweiten Corona-Krisenjahr besorgt und warnt vor einem „Problem-Ausbildungsjahr“ im regionalen Handwerk, wenn nicht gegengesteuert wird. Die Zahl der Bewerber um eine Ausbildungsstelle im Handwerk ist laut Agentur für Arbeit Ulm deutlich rückläufig, während die Zahl der Schulabgänger eigentlich stabil wäre.

Angesichts geschlossener Schulen und fehlender Ausbildungsmessen fällt dem Handwerk der Kontakt zu den Jugendlichen schwer.

 Die Landesregierung hat nachgebessert und das Thema Coronatest für einen Friseurbesuch vereinfacht.

Nun wird der Friseurbesuch wieder unkomplizierter

Große Erleichterung bei den Friseuren: Wie die „Schwäbische Zeitung“ berichtete, hatten sie seit 19. April enorme Umsatzeinbußen, weil Kunden reihenweise ihre Termine stornierten.

Der Grund: Wer sich die Haare schneiden lassen wollte, musste einen negativen, von einer offiziellen Teststelle ausgestellten Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist – sofern er oder sie nicht doppelt geimpft war oder die Krankheit bereits überstanden hatte.