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 Die Grundschule Kuppelnau hat acht Elternhaltestellen im Umkreis der Schule eingerichtet

Schule reagiert auf Verkehrschaos mit Haltestellen für Elterntaxis

Immer mehr Ravensburger Grundschulen versuchen den Schulweg sicherer zu gestalten. Dazu gehört es, die sogenannten Elterntaxis zu verbannen. Denn statt den Schulweg für ihre Kinder sicherer zu machen, gefährden die Halte- und Wendemanöver der Eltern viele Schüler. Laut einer aktuellen Studie des ADAC sei es gefährlicher sein Kind in die Schule zu fahren, als es selbst gehen zu lassen.

Nach Ansicht der Elternbeiräte sind die sogenannten Elterntaxis auch in Ravensburg ein großes Problem.

Um Herrn Spener stehen lauter Menschen, manche davon in gelben Warnwesten

Im Wahlkampf schienen Radfahrer wichtiger zu sein

Eines hatten alle Parteien vor der Kommunalwahl am 26. Mai gemeinsam: Sie hatten sich bessere Verkehrsbedingungen für Radfahrer in und um Ravensburg ganz oben auf die Agenda geschrieben. Zur alljährlichen und leicht verregneten politischen Radtour am Donnerstag, bei der die größten Gefahrstellen für Radler erörtert wurden, hat es trotz aller Versprechungen im Wahlkampf dann doch nur Maria Weithmann, Fraktionschefin der Grünen, geschafft – neben etwa 20 Interessierten, Mitgliedern der „Agendagruppe Radfahren“ und Mitarbeitern der städtischen ...

 Radler: Auf den Drahtesel umzusteigen, ist umweltschonend. Die Infrastruktur könnte allerdings noch besser und sicherer sein.

Ravensburger setzen in Sachen Mobilität auf billige Bustarife und Sharing-Modelle

Momentan wird intensiv am Verkehrskonzept der Zukunft für das Mittlere Schussental getüftelt. Nachdem Bürger Mitte 2018 auf einer digitalen Karte 500 gefährliche Punkte ausgemacht haben, zerbrachen sie sich in zwei Workshops die Köpfe darüber, was man in Sachen Mobilität besser machen kann. Tenor: Der ÖPNV soll billiger und besser getaktet, der Radverkehr sicherer werden. Bis September will die Stadtverwaltung dem Ravensburger Gemeinderat konkrete Schritte vorschlagen.

Elterntaxi zur Schule

Schule geht mit ungewöhnlichen Methoden gegen Elterntaxis vor

„Lieber entspannt zu Fuß als gestresst mit dem Auto!“ Das ist das Motto, mit dem die Grundschule Neuwiesen in Ravensburg die „Elterntaxi“-Problematik angehen will. Im Umkreis von rund 200 Metern der Schule wurden jetzt vier besondere Haltestellen für Elternautos eingerichtet – denn direkt vor der Schule kam es zu gefährlichen Situationen für Grundschüler wegen der Elterntaxen.

Das Verkehrsaufkommen von Elternautos zu Schulbeginn und Unterrichtsschluss direkt an den Schulen ist groß.


Radfahrer ist unterwegs.

Fahrradautobahn soll mitten durch Ravensburg führen

Die Pläne für eine Radautobahn durch das Schussental werden immer konkreter. Die Strecke wird mitten durch das Ravensburger Zentrum führen und soll allen Radlern freie Fahrt zwischen Baindt und dem Bodensee gewähren. Doch bis es soweit ist, warten noch einige Herausforderungen.

2000 Radfahrer jeden Tag soll dieser Schnellweg sicher und komfortabel ans Ziel bringen - und zwar vor allem Menschen auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen, nicht in erster Linie Touristen beim Genussradeln.

Nach dem Auto ist in Weingarten das Fahrrad das Fortbewegungsmittel Nummer Eins.

Die Weingartener fahren mehr Fahrrad als die Ravensburger

Die Weingartener Bürger setzen in Sachen Fortbewegungsmittel etwas mehr auf das Fahrrad als die Ravensburger Nachbarn, benutzen dagegen die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs aber weniger. Das geht aus der Bestandsanalyse des integrierten Verkehrsentwicklungsplan für das Mittlere Schussental hervor, die am Montag im Gemeinderat in Weingarten vorgestellt worden ist.

Vorausgegangen waren umfangreiche Haushaltsbefragungen und Verkehrszählungen.


25 Prozent der befragten Baienfurter gaben an, regelmäßig mit dem Rad unterwegs zu sein.

So viele Radfahrer wie in Baienfurt gibt es selten

Auf seiner Tour durch die sechs Mitgliedskommunen des Gemeindeverbands Mittleres Schussental machte Timo Nordmann, der Projektleiter des Verkehrsentwicklungsplans (Vision 2030), jetzt auch im Gemeinderat Baienfurt Station. Neben „altbekannten Weisheiten“, wie sich der Sprecher der Grünen und Unabhängigen im Gemeinderat, Uwe Hertrampf, ausdrückte, förderten die Befragungen und Untersuchungen für Baienfurt auch einiges Neue zutage. So benützen in der 7400-Einwohner-Gemeinde 25 Prozent der Befragten ein Fahrrad, mehr als in jeder der anderen fünf ...


Im Mittleren Schussental wünschen sich die Menschen ein besser ausgebautes Radwegenetz.

Überraschende Erkenntnisse zur Mobilität im Schussental

Wer hätte das gedacht: „Oberschwaben ist Fahrradland.“ Zumindest beschreibt Ravensburgs Verkehrsplaner Timo Nordmann so eines der Ergebnisse, die bei der groß angelegten Mobilitätsumfrage herausgekommen sind. Die Umfrage war vor Kurzem in Ravensburg, Weingarten, Baindt, Berg und Baienfurt über die Bühne gegangen. Weniger überraschend: Wenn der öffentliche Nahverkehr besser getaktet und günstiger wäre, würden mehr Leute mit Bus oder Bahn fahren. Sagen sie zumindest.

Ravensburger Ampelschaltung am Anschlag

Immer wieder kriegt Ravensburgs Verkehrsplaner eins aufs Dach: Wer irgendwo in der Stadt im Stau steckt oder das Gefühl hat, er muss an einer Ampel zu lange auf Grün warten, beschwert sich bei Timo Nordmann. Der kann als Herr über die städtischen Ampelanlagen zwar manchmal Abhilfe schaffen – oft aber auch nicht. Denn die 67 Ampeln vor Ort sind fast alle bereits so getaktet, dass der Verkehr so optimal wie möglich flutscht.

Wobei sie nicht etwa den lieben langen Tag über gleich eingestellt sind: In 24 Stunden wechseln fünf Programme ...


Rege Diskussionen gab es an den einzelnen Thementischen.

100 Einwohner wollen Unter- und Obereschach weiterentwickeln

Das Interesse am Bürgerdialog ist so groß gewesen, dass man nachbestuhlen musste. Die Veranstaltung begann deshalb mit einigen Minuten Verspätung. Mehr als 100 Einwohner von Unter- beziehungsweise Oberschach und Oberhofen waren der Einladung der Ortsverwaltung und dem Stadtplanungsamt in das Rathaus Oberhofen gefolgt. Thema des Abends waren die Veränderungen und Entwicklungsperspektiven für die betroffenen Ortschaften durch die Verlegung der Bundesstraße B-30-Süd.