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 Bild aus glücklichen Zeiten, als noch Tischtennis gespielt wurde: TTF-Chef Kristijan Pejinovic (re.) und Trainer Dmitrij Mazuno

John Lennon lässt grüßen: Tischtennis-Meister wartet aufs Ende des Kontaktverbots

Die Zeit der Pandemie ist chaotisch und wirr, zuweilen auch grotesk und aberwitzig. Bei Gesprächen mit Geschäftsführern und Managern ist das zu spüren, Menschen also, die nicht nur sich selbst, sondern auch andere organisieren müssen – und es wegen des Coronavirus nicht können. „Man kann derzeit nichts planen, weil man nicht weiß, was morgen schon wieder anders ist“, sagt Kristijan Pejinovic frei nach John Lennon von den Beatles, der einst meinte: „Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, Pläne zu schmieden.

Timo Boll

Tischtennis-Ass Boll ist in Kurzarbeit

Tischtennisprofi Timo Boll spürt die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie am eigenen Leib.

„Ich bin auch auf Kurzarbeit, mein Verein Borussia Düsseldorf hat schnell reagiert. Aber das ist vollkommen in Ordnung“, sagte der dreimalige Olympia-Medaillengewinner dem „Tagesspiegel“. Wichtig sei für Boll, dass seine Sponsoren in der schwierigen Phase weiterhin zu ihm stünden.

Bei Kurzarbeit übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns.

Eröffnungsfeier in Rio: Timo Boll trägt die deutsche Fahne.

Timo Boll: „Zur Sicherheit hätte man 2022 sagen sollen“

An seinem 39. Geburtstag am 8. März beim 3:2 gegen Ochsenhausen hat Borussia Düsseldorfs Weltstar Timo Boll zuletzt den Tischtennisschläger angefasst. Seither befindet sich der Rekord-Europameister und frühere Weltranglistenerste in einer Art freiwilligen Quarantäne – mit Frau, Töchterchen Zoey Malaya (6) und Hund zu Hause in Höchst im Odenwald, ohne zu trainieren. Die Verlegung der Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 hält Boll für richtig, hätte sich aber einen noch späteren Termin gewünscht, sagt der Hesse im Interview mit Jürgen Schattmann.

Timo Boll

Boll folgt Reglungen - Vielleicht Platte ins Wohnzimmer

Tischtennis-Starspieler Timo Boll will in Zeiten der Corona-Krise keine Sonderrolle und verzichtet auf ein Hallentraining.

„Alle Sportanlagen sind geschlossen. Ich müsste theoretisch den Bürgermeister um eine Sondergenehmigung anbetteln, was vielleicht auch durchginge. Aber ich will ein Vorbild sein und mich an die Regelungen halten, die für alle gelten, nicht als großer Tischtennisspieler daherkommen, für den alles möglich gemacht werden muss“, sagte Boll in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Tischtennis-Bundestrainer

Tischtennis-Coach Roßkopf: Olympia wird keine Qualität haben

Auch die deutschen Tischtennis-Asse leiden unter der Corona-Krise. Bundestrainer Jörg Roßkopf (50) kann mit seinen Athleten nicht mehr im Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf trainieren, die Spieler um Timo Boll halten sich zu Hause fit.

„Am besten getroffen hat es die, die noch eine Platte im Keller haben“, sagte Roßkopf den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Mit Vorbereitung auf die Olympischen Spiele im Juli in Tokio habe das aber nichts zu tun.

TTF-Spiel gegen Mühlhausen in Ehingen entfällt

Die Tischtennis-Bundesliga (TTBL) hat auf die Ausbreitung des Coronavirus reagiert: Der 22. Spieltag, der nach der Absage der WM von Mitte April auf den 22. März vorgezogen worden war, wird gestrichen, die Hauptrunde ist vorzeitig beendet. Stattfinden sollen aber die Play-offs, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung.

Durch den Wegfall des letzten Hauptrunden-Spieltags, der die Partie der TTF Liebherr Ochsenhausen in Ehingen gegen Mühlhausen eingeschlossen hätte, gilt die Tabelle nach dem 21.

 Ochsenhausens Simon Gauzy gewann im Einzel gegen Düsseldorfs Omar Assar, verlor dann aber im Doppel mit Stefan Fegerl gegen Ric

Katar Open wirken nach

Die TTF Liebherr Ochsenhausen haben erstmals seit der Saison 2017/18 wieder ein Spiel gegen Borussia Düsseldorf verloren. Zuvor hatte der Club aus Oberschwaben viermal in Folge gegen den Rekordmeister gewonnen. Beim 2:3 am 21. Spieltag in der Tischtennis-Bundesliga vor 1100 Zuschauern im Düsseldorfer Arag-Centercourt fehlte den Ochsenhauser Topspielern wie Hugo Calderano und Simon Gauzy gerade am Ende auch ein wenig die Kraft, um das Match erfolgreich zu gestalten.

 Die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Jakub Dyjas) müssen im Topspiel bei Borussia Düsseldorf ran.

Härtetest vor den Play-offs

Am vorletzten Spieltag der regulären Bundesliga-Punktrunde müssen die TTF Liebherr Ochsenhausen zum Topspiel nach Düsseldorf. Der Tabellenzweite empfängt den Dritten zum prestigeträchtigen Duell, das auch eine Vorentscheidung über die Platzierungen bringen wird, mit denen beide Vereine in die Play-offs gehen.

Vier Mal in Folge haben die TTF den Rekordmeister geschlagen. Doch die Borussia ist – nach eigenem Bekunden – heiß auf die Revanche und möchte gegen den Angstgegner aus Oberschwaben unbedingt die schwarze Serie durchbrechen.