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Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed (Mitte) befriedete auch den Grenzkonflikt mit dem eritreischen Präsidenten Isaias Afwerk

Liegestütze mit Todfeinden

Als Abiy Ahmed Ali am 15. August 1976 in der äthiopischen Kleinstadt Beshasha geboren wurde, wurden ihm die Voraussetzungen für religiöse und ethnische Versöhnung des Landes mit in die Wiege gelegt. Sein Vater war Muslim und gehörte der größten äthiopischen Ethnie, den Oromo, an. Seine Mutter war konvertierte orthodoxe Christin und Amharin, Angehörige der zweitgrößten Volksgruppe. 43 Jahre später wird der Sohn des Paares für seinen internationalen Einsatz für den Frieden und die Beilegung des Grenzkonfliktes mit dem Nachbarland Eritrea mit dem ...

 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trifft Abiy Ahmed Ali, den Premierminister der Demokratischen Bundesrepublik Äthiopien.

Der Bundespräsident und Afrikas Superstar

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist zu Besuch beim neuen afrikanischen Superstar, dem äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed. Die Visite Steinmeiers ist ein wichtiges Zeichen zur rechten Zeit, denn der charismatische Ahmed braucht vom wichtigen Partner Unterstützung für seinen radikalen Reformkurs.

Nach lang anhaltenden Protesten mit vielen Toten wurde der bislang weitgehend unbekannte Abiy Ahmed im April 2018 überraschend Regierungschef.


Bei seinen Besuchen in der Primary Eye Unit in Shire behandelt Eberhard Schunk die Patienten auch persönlich.

Schunk startet zweites Projekt in Äthiopien

Eigentlich wollte Eberhard Schunk mit dem Abschluss des Projekts in Woldiya sein Engagement in Äthiopien beenden. 1,4 Millionen Euro hat die „Ulrike und Dr. Eberhard Schunk Stiftung“ in den Bau, die Ausstattung und das Personal der dortigen Augenklinik investiert. Zudem wurde eine Optikerin ausgebildet und es ihr ermöglicht, einen Laden nebst Werkstatt einzurichten. Vor drei Jahren hat sich Schunk von seinem „Baby“ verabschiedet und sich den Belangen des Deutschen Kinderschutzbundes, Ortsverband Aalen, angenommen.

Äthiopiens Ministerpräsident Meles Zenawi gestorben

Addis Abeba (dpa) - Äthiopiens ebenso charismatischer wie umstrittener Regierungschef Meles Zenawi ist tot. Der 57-Jährige starb in der Nacht im Ausland an den Folgen einer plötzlichen Infektion.

Wie sein Sprecher Bereket Semon am Dienstag vor Journalisten in Addis Abeba weiter mitteilte, hatte Meles seit einem Jahr gesundheitliche Probleme. Meles hatte Äthiopien seit 1995 als Ministerpräsident geführt. Er galt als verlässlicher Partner der USA im Kampf gegen den islamischen Terrorismus.

Deutsche graben Tempel der Sabäer in Äthiopien aus

Deutsche Archäologen haben in Äthiopien einen Tempel der Sabäer aus dem ersten Jahrtausend vor Christus ausgegraben. Das Heiligtum sei dem Hauptgott der Sabäer Almaqah gewidmet, teilte die an den Grabungen beteiligte Friedrich-Schiller-Universität in Jena mit.

Das Volk des ehemaligen Königreiches Saba hatte hauptsächlich das Gebiet des heutigen Jemen besiedelt. «Dass die Sabäer auch in Äthiopien lebten, war uns zwar bekannt. Der Tempel ist jedoch der bisher spektakulärster Fund», sagte Norbert Nebes, Projektleiter von der ...

Ein Toter und 38 Verletzte bei Hotel-Explosion in Addis Abeba

Bei einer Explosion in einem Hotel in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ist ein Mensch ums Leben gekommen. 38 Gäste und Angestellte wurden verletzt, teilte die Polizei mit. Die Ursache des Unglücks sei bislang unklar. Die Explosion habe ein Feuer in einer Bar im Tigray-Hotel, mitten in der Metropole entfacht. Augenzeugen befürchteten weitere Todesopfer. Der Brand konnte inzwischen gelöscht werden. Das Hotel war 1996 Ziel eines Anschlags der militanten Bewegung «Oromo Befreiungsfront».