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Medizinische Mitarbeiterin

Laborleiter: Institut in Wuhan ist nicht Ursprung des Virus

Der Chef des Instituts für Virologie in der zentralchinesischen Stadt Wuhan hat amerikanische Vorwürfe zurückgewiesen, dass das neue Coronavirus aus seinem Labor stammen könnte.

„Das Virus ist auf keinen Fall von uns gekommen“, sagte Yuan Zhiming in einem in chinesischen Medien verbreiteten Interview des Staatsfernsehens. „Wir wissen genau, welche Virus-Forschung in dem Institut vorgeht und wie mit Viren und Proben umgegangen wird“, sagte er.

Donald Trump

Trump greift China in Corona-Krise an

US-Präsident Donald Trump hat China für die weltweite Verbreitung des Coronavirus verantwortlich gemacht und seine eigene Regierung gegen jegliche Kritik verteidigt.

„Es hätte in China gestoppt werden können“, sagte Trump bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus. „Das ist nicht geschehen und die ganze Welt leidet deswegen.“

Trump machte deutlich, dass es um eine entscheidende Frage gehe: „War es ein Fehler, der außer Kontrolle geriet, oder wurde es absichtlich getan?

Isolationsstation

Coronavirus: Auch bei schwachen Symptomen Infektion möglich

Das Coronavirus kann nach Erkenntnissen deutscher Forschungsinstitute auch von Patienten mit nur sehr milden Krankheitssymptomen übertragen werden. Das teilten die Charité in Berlin, die München Klinik Schwabing und das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr am Dienstagabend in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Die Experten begründen ihre Aussage mit der Beobachtung, dass einige der derzeit in der München Klinik Schwabing wegen der Lungenkrankheit behandelten Patientinnen und Patienten mit Coronavirus-Infektion auch bei nur ...

Atemschutzmasken

USA raten wegen Coronavirus von Reisen nach China ab

Das US-Außenministerium rät wegen des neuartigen Lungenvirus von Reisen nach China ab. Bereits geplante Reisen sollten erneut auf den Prüfstand gestellt werden, erklärte das Ministerium am Montag.

China könnte zu einem späteren Zeitpunkt auch Ausreisesperren für US-Bürger verhängen, warnte das Ministerium. Für die besonders von dem Ausbruch des Coronavirus betroffene Provinz Hubei und die Stadt Wuhan warnte das Ministerium ausdrücklich vor jeglichen Reisen.

Zwei Mitarbeiterinnen in Schutzkleidung tragen etwas

Chinesisches Fest aus Sorgen wegen Coronavirus abgesagt

Nach dem chinesischen Kalender hat am Samstag das Jahr der Ratte begonnen – das wollten der Chinesische Verein für Süddeutschland, die chinesische Schule Ulm sowie ein Verein chinesischer Schüler und Lehrer am Sonntag mit einem Fest im Haus der Begegnung in Ulm feiern. Doch die Veranstalter sagten das chinesische Neujahrsfest kurzfristig ab.

Rund 50 Menschen, die zum Haus der Begegnung gekommen waren, mussten wieder nach Hause geschickt werden.

Coronavirus

Coronavirus 2019-nCoV: Was man darüber weiß - und was nicht

Das neue Coronavirus breitet sich mit einer enormen Dynamik aus - trotz der Gegenmaßnahmen der chinesischen Behörden. Weltweit versuchen Forscher, aus der noch jungen Entwicklung auf möglichst viele Eigenschaften des Erregers zu schließen. Was man weiß - und was nicht:

- CORONAVIREN: Der Erreger 2019-nCoV zählt zu den Coronaviren - so benannt, weil sie von zackenartigen Strukturen umgeben sind, die einer Krone ähneln. Sieben Vertreter dieser Gruppe verursachen beim Menschen Atemwegserkrankungen.

Temperaturkontrollen in Peking

Zahl der Virus-Toten steigt - China verschärft Maßnahmen

Angesichts der starken Ausbreitung der neuen Lungenkrankheit hat China seine Maßnahmen am Wochenende deutlich verschärft. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg auf 56, wie die Nationale Gesundheitsbehörde mitteilte.

Demnach haben sich fast 2000 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt, das die Krankheit auslöst. Weltweit kommen 38 Fälle hinzu - darunter mit drei Patienten in Frankreich die ersten Erkrankungen in Europa. Einige Länder bereiteten sich darauf vor, ihre Staatsbürger aus der Region Wuhan auszufliegen.

Coronavirus in Frankreich

Coronavirus erreicht Europa

Trotz drastischer Gegenmaßnahmen breitet sich die neue Lungenkrankheit weiter stark aus: In China stieg die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus binnen eines Tages sprunghaft um mehr als 400 Fälle auf 1372.

Das Staatsfernsehen gab die Zahl der Toten mit 41 an, davon 39 in der schwer betroffenen Provinz Hubei mit der Metropole Wuhan. Weltweit kommen demnach rund 30 bestätigte Fälle hinzu - darunter die ersten drei europäischen Patienten in Frankreich.

Schutzmasken und Hamsterkäufe: So erlebt eine Deutsche die Virus-Situation in China

In China geht die Angst vor dem neuartigen Coronavirus um – auch Firmen aus der Region mit Mitarbeitern vor Ort bereiten auf die mögliche Epidemie vor und geben zum Beispiel kostenlose Schutzmasken aus.

Die Zahl der Toten und Infizierten steigt täglich, das Virus kann Lungenkrankheiten verursachen und ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Auch deshalb gilt es als sehr gefährlich. In der Millionenmetropole Wuhan hat es bislang die meisten Infektionen gegeben.

Vorsichtsmaßnahmen

China: Ausmaß mysteriöser Lungenkrankheit größer als gedacht

Die Ausbreitung der rätselhaften Lungenkrankheit in China ist möglicherweise viel größer als bisher bekannt. Das britische Zentrum für die Analyse globaler Infektionskrankheiten am Imperial College London schätzt die wahre Zahl der Infizierten auf mehr als 1700.

Auch warnen die Experten vor einer Übertragung von Mensch zu Mensch. Die zentralchinesische Metropole Wuhan berichtete am Sonntag hingegen nur, dass bei 17 weiteren Lungenkranken das neue Coronavirus entdeckt worden sei.