Suchergebnis

Thyssenkrupp

Schrumpfkur bei Thyssenkrupp: Auch beim Stahl keine Tabus

Wieder ein Rettungsplan für Thyssenkrupp. Nach der verbotenen Stahlfusion mit dem Konkurrenten Tata und der abgesagten Konzernteilung sucht der dauerkriselnde Revierkonzern jetzt sein Heil in einer Art Bad Bank.

In einem neuen Unternehmenssegment mit der Bezeichnung „Multi Tracks“ sollen die Konzernteile zusammengefasst werden, für die Thyssenkrupp keine Chancen im eigenen Haus mehr sieht.

Auch für den Stahlbereich schließt Konzernchefin Martina Merz radikale Lösungen nicht aus.

Dax

Dax nach Vortagesrally moderat im Plus

Nach der Kursrally zum Wochenauftakt hat der Dax am Dienstag nur moderat zugelegt.

Der deutsche Leitindex hatte über weite Strecken im Minus notiert, bevor er sich am Ende mit einem Plus von 0,15 Prozent auf 11.075,29 Punkte in die Gewinnzone rettete. Der Index der mittelgroßen Werte MDax rückte um 0,46 Prozent auf 24.198,38 Punkte vor.

Die zuletzt bessere Grundstimmung an den Märkten hatte mehrere Gründe, darunter die Corona-Lockerungen sowie die Hoffnung auf einen möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus.

Thyssenkrupp

„Kleiner, aber stärker“ - Thyssenkrupp will schrumpfen

Thyssenkrupp ist wieder auf Partnersuche für seinen Stahlbereich. „Gespräche finden mit Kenntnis des Aufsichtsrats bereits statt“, teilte das Unternehmen am Montag nach einer Aufsichtsratssitzung mit.

Durch die Corona-Krise nehme die Notwendigkeit einer Konsolidierung der Stahlindustrie weiter zu, da sich die bestehenden Überkapazitäten in Europa strukturell ausweiten würden. Geprüft werde sowohl ein Verbleib als eigenständiges Geschäft von Thyssenkrupp als auch ein mögliches Zusammengehen mit einem Wettbewerber.

Dax

Höhenflug: Dax schließt über 11.000 Punkte

Der Dax hat am Montag einen spektakulären Wochenauftakt hingelegt. Mit besser als befürchtet ausgefallenen japanischen Wirtschaftsdaten im Rücken gaben sich Anleger wieder optimistischer für einen Weg aus der Virus-Krise.

Zusätzlich angetrieben von der sehr starken Wall Street durchbrach der deutsche Leitindex die lange umkämpfte Marke von 11 000 Punkten und schloss 5,67 Prozent höher bei 11.058,87 Punkten. Das Börsenbarometer machte damit seinen Verlust aus der Vorwoche komplett wett.

Milliardenprojekt für Kampfschiffe

Projekt für Marine-Kampfschiffe nimmt juristische Hürde

Im Streit über die Vergabe des Milliardenauftrags für das künftige deutsche Kampfschiff „MKS 180“ ist der Weg nun frei. Die Kieler Werft German Naval Yards (GNYK) hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer des Bundes zurückgezogen.

Ein entsprechendes Schreiben ging auch beim Beschaffungsamt der Bundeswehr (BAAINBw) ein. Das Unternehmen hatte zuvor gedroht, notfalls vor Gericht zu ziehen.

RWE Quartalszahlen

Stromproduzent RWE ohne Corona-Schäden

Die Autobauer Volkswagen, Daimler und BMW in den roten Zahlen, ein deutlicher Gewinneinbruch beim Technologieriesen Siemens und auf Sparflamme kochende Hochöfen von Thyssenkrupp - die Corona-Krise hat große Teile der deutschen Industrie schwer gebeutelt.

Ziemlich unbeeindruckt von der Pandemie präsentiert sich bislang dagegen die Energiebranche. Am Donnerstag legte Deutschlands größter Stromerzeuger RWE gute Zahlen für das erste Quartal vor.

Thyssenkrupp häuft noch mehr Verluste an

Thyssenkrupp schreibt tiefrote Zahlen

Aus den vielen schlechten Zahlen, die Thyssenkrupp am in seinem Halbjahresbericht veröffentlicht hat, ragt eine positive heraus:

Ingesamt 402 Millionen Euro hat das Geschäft mit Aufzügen und Rolltreppen dem Stahl- und Industriekonzern in den ersten sechs Monaten des bis Ende September laufenden Geschäftsjahres in die leeren Kassen gespült. Doch eine wirklich gute Nachricht ist das für Thyssenkrupp nicht. Denn der einzige sichere Gewinnbringer wird dem tief in der Krise steckenden Traditionskonzern nicht mehr lange gehören.

Rüstungsgüter

Kriegswaffenexporte deutlich gestiegen

Die deutschen Kriegswaffenexporte sind im vergangenen Jahr auf mindestens 1,1 Milliarden Euro gestiegen. Das sind 43 Prozent mehr als im Vorjahr, aber deutlich weniger als in den Jahren 2017 und 2016 mit 2,65 Milliarden und 2,5 Milliarden Euro.

Hauptabnehmer war die Türkei vor Kuwait, Großbritannien, Litauen und Singapur. Die neuen Zahlen gehen aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Außenpolitikerin Sevim Dagdelen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Dax

Dax startet mit Kursrutsch in den Mai

Die Furcht vor einem Wiederaufflammen des Handelskonflikts zwischen den USA und China hat den Dax am Montag auf Talfahrt geschickt. Als Belastung hinzu kamen die anhaltenden Sorgen über die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise.

Der deutsche Leitindex schloss 3,64 Prozent tiefer bei 10.466,80 Punkten. Mit dem Kursrutsch zu Monatsbeginn verringerte sich der Erholungsgewinn des deutschen Leitindex seit dem Tief im virusbedingten Börsencrash Mitte März auf knapp 27 Prozent.

Thyssenkrupp erhält Staatshilfe in Milliardenhöhe

Thyssenkrupp erhält Staatshilfe in Milliardenhöhe

Thyssenkrupp erhält in der Corona-Krise umfangreiche finanzielle Unterstützung vom Staat. Bei der KfW Bankengruppe hat sich der Stahl- und Industriekonzern einen Kredit von rund einer Milliarde Euro gesichert, wie es in Unternehmenskreisen hieß.

Ein Konzernsprecher wollte sich nicht zu dem Kredit äußern. Er verwies auf frühere Äußerungen, man prüfe wie andere Unternehmen, „ob und welche der von der öffentlichen Hand den Unternehmen angebotenen Finanzierungshilfen für Thyssenkrupp in Betracht kommen“.