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 Das Gebäude in der Karlstraße 6, zwischen Polizei (links im Bild) und Amtsgericht, steht seit dem Auszug des Forstamts leer.

Stadt Leutkirch wäre bei einem Verkauf des leerstehenden Forstamts derzeit nicht interessiert

Mit dem Auszug des Forstamts steht das Gebäude in der Karlstraße 6 zwischen Polizei und Amtsgericht derzeit leer. Sollte keine Landesbehörde als Nachfolger Bedarf haben, könnte das repräsentative Gebäude in den freien Verkauf kommen, da die Stadt als erster Ansprechpartner offenbar kein Interesse an einem Kauf hat.

„Ja, derzeit steht das Forstamt leer“, sagt Mark-Oliver Heck, stellvertretender Amtsleiter des Landesbetriebs Vermögen und Bau BW in Ravensburg.

Ein Blick von außen auf das Gebäude

So steht es um die Gaststätten in den Leutkircher Ortschaften

Betreiber von klassischen Dorfgaststätten haben es in ländlichen Regionen schwer. Das zeigen unter anderem Zahlen des Statistischen Landesamtes. Gab es demnach im Landkreis Ravensburg 2008 noch 671 steuerpflichtige Gastronomiebetriebe, sind es 2017 nur noch 563 Wirtshäuser – ein Rückgang um rund 16 Prozent.

Die Leutkircher Ortschaften sind davon nur teilweise betroffen. Zahlreichen Schließungen stehen auch manche Neueröffnungen entgegen.

Der berühmte Leutkircher blaue Caddy wartet vor dem Rathaus auf seinen nächsten Einsatz

Schulen und Schulwege sind bei Geschwindigkeitsmessung im Fokus

Der blaue Caddy der Stadtverwaltung ist inzwischen eine lokale Berühmtheit. Im Netz ist der aktuelle Standort des Messfahrzeugs der Stadt Leutkirch zur Kontrolle der Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern immer wieder Thema. Wie die Verwaltung auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“ erklärt, gibt es etwa 100 Messstellen in Leutkirch und den Ortschaften.

Wo und wann der mobile Blitzer zum Einsatz kommt, entscheiden die Mitarbeiter des Bereichs Verkehrsüberwachung.

 Dieses Gebäude an der Wangener Straße soll die Jugendmusikschule künftig nutzen können.

Die Jugendmusikschule bekommt in Leutkirch ein neues Gebäude

Die Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu (JMS) erhält in Leutkirch neue Proberäume. Vermutlich ab 2022 sollen die jungen Musiker im sogenannten Pavatex-Gebäude an der Wangener Straße 58 unterrichtet werden.

Um das zu ermöglichen, hat die Stadt Leutkirch das Haus für 1,3 Millionen Euro gekauft, wie Thomas Stupka von der Stadtverwaltung auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“ mitteilte. Derzeit proben die Musikschüler in Ausweichquartieren, weil im Georg-Schneider-Haus Schimmelsporen nachgewiesen worden waren.

Schulkinder stehen in einer Reihe und steigen in den Schulbus ein

Probleme bei der Schülerbeförderung: Manchmal ist nicht für alle Platz im Bus

Nach Dreikönig beginnt für Tausende Leutkircher Schüler wieder der Unterricht. 1040 von Ihnen haben laut Stadtverwaltung eine Monatskarte, um mit dem Bus in eine der Leutkircher Schulen zu kommen.

Nicht immer läuft das reibungslos. Warum es vorkommen kann, dass Schüler an der Haltestelle stehen gelassen werden und warum manche Kinder mit dem Taxi zur Schule gefahren werden, erklärt die Verwaltung auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“.

Seit Oktober ist der gebürtige Isnyer und studierte Förster Tobias Boneberger zuständig für die Besucherlenkung in der Adelegg.

Neuer Adelegg-Ranger soll Kompromisse finden

Zusammen mit den Gemeinden um die Adelegg hat die Stadt Leutkirch einen Ranger angestellt. Seine Aufgabe soll es sein, so die Stadt, diesen wertvollen Naturraum trotz der Zugänglichkeit für Freizeitnutzer zu schützen. Seit Oktober ist der Adelegg-Ranger Tobias Boneberger dafür bereits im Einsatz.

Freizeitnutzung nimmt stetig zu Egal ob Wandern, Mountainbiken oder Schneeschuhgehen – die Adelegg ist ein beliebtes Freizeitziel. Laut Stadt hat die Freizeitnutzung des Höhenzugs in den letzten Jahren stetig zugenommen.

Die Unterführung am Leutkircher Bahnhof soll verlängert werden.

Durchgang am Bahnhof geplant

Am Bahnhof soll ein Verbindungsweg für Fußgänger und Radfahrer in den westlichen Teil der Stadt gebaut werden. Wann das geschieht, ist derzeit allerdings noch nicht absehbar, teilt Thomas Stupka von der Stadtverwaltung auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“ mit. Konkret ist vorgesehen, die vorhandene Unterführung unter den Gleisen zu verlängern.

„Die Grundkonzeption steht, Detailplanungen werden durch den Fachbereich Tiefbau vorgenommen, wenn der Umsetzungszeitraum feststeht“, heißt es aus dem Rathaus.

Egal, ob wie hier in der Kernstadt oder in den Ortschaften - der Wohnungsmarkt in Leutkirch ist für Mieter schwierig.

So angespannt ist die Situation auf dem Leutkircher Mietwohnungsmarkt

Die Situation auf dem Leutkircher Mietwohnungsmarkt ist angespannt. Wie sehr, davon zeugen sowohl entsprechende Sucheinträge in den sozialen Netzwerken als auch die Einschätzungen der lokalen Makler. Kommen Wohnungen auf den Markt, sind sie in der Regel schnell wieder vergeben.

Vor Kurzem machte eine Nutzerin in der Facebook-Gruppe „Du weißt, dass Du aus Leutkirch kommst, wenn...“ ihrem Unmut über den Wohnungsmarkt Luft. Als Pärchen mit Hund eine Mietwohnung zu finden, sei in Leutkirch und der Umgebung „kaum noch möglich“.

 Auf der freien Fläche an der Straußbrücke sollen rund 15 Parkplätze entstehen.

Rund 15 Parkplätze sollen entstehen

Die Arbeiten auf der inzwischen freien Fläche an der Straußbrücke liegen laut Stadtverwaltung im Zeitplan. „Wir gehen derzeit von einer Fertigstellung bis Januar 2020 aus“, so Thomas Stupka von der Stadtverwaltung.

Dann sollen dort die rund 15 neue Parkplätze genutzt werden können. Ob es eine Bewirtschaftung mit Parkgebühren oder eine zeitliche Parkbeschränkung gebe, werde derzeit erarbeitet.

„Der Gehweg wird im Moment wieder so hergestellt, dass er verkehrssicher und ,unterhaltbar’ ist“, erklärt Stupka.

Mauerreste der Liebfauenkapelle

Besonderer Fund in Leutkirch: Mittelalterliche Türöffnung in neuzeitlicher Kapelle entdeckt

Baumaßnahmen im Bereich der katholischen Pfarrkirche St. Martin haben vor wenigen Wochen das Landesamt für Denkmalpflege auf den Plan gerufen.

Massive Mauerreste, die bei den Arbeiten freigelegt wurden, konnten laut Amt der 1810 abgerissenen Liebfrauenkapelle zugeordnet werden. Während damit offenbar gerechnet werden konnte, zeigte sich auch ein eine überraschende Verbindung zur erst 1939 errichteten Kapelle neben dem Pfarrhaus.

„Damit habe ich nicht gerechnet“ – so kommentiert Pfarrarchivar Emil Hösch auf SZ-Nachfrage ...