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 Thomas Gehring (Grüne), Leopold Herz (FW) und Dominik Spitzer (FDP) (von links) haben es mit gutem Ergebnis aus dem Stimmkreis

Gehring, Herz und Spitzer schaffen es über Lindau in den Landtag

Gerade nach Wahlen liegen Freud und Leid nah beieinander. So haben die Kandidaten Thomas Gehring (Grüne), Leopold Herz (Grüne) und Dominik Spitzer (FDP) aus dem Stimmkreis Lindau-Sonthofen am Dienstag erfahren, dass sie im neuen Landtag arbeiten dürfen. Vertreter der heimischen CSU wiederum hadern nach dem Wahlabsturz mit ihrer Parteiführung.

Dass Gehring und Herz es für weitere fünf Jahre in den Landtag schaffen würden, war schon am Sonntagabend sehr wahrscheinlich.

  CSU-Mann Eric Beißwenger hat weniger Erststimmen als sein Vorgänger Rotter.

CSU muss im Kreis Lindau kräftig Federn lassen

Das vorläufige amtliche Endergebnis der bayerischen Landtagswahl im Kreis Lindau steht erst nach Mitternacht fest. Die Verlierer der Wahl sind da schon lange bekannt: Die CSU muss kreisweit Federn lassen, verliert im Vergleich zur Wahl 2013 teilweise bis zu 18 Prozent. Und während Grüne und Freie Wähler jubeln, wird so mancher Sozialdemokrat im Kreis Lindau in den nächsten Tagen grübeln. Denn die SPD – die in früheren Jahren in den beiden Städten Lindau und Lindenberg 20 und mehr Prozent Stimmenanteil hatte – schafft bei dieser Wahl mit 8,4 ...


 Dirk Augustin

Es gibt zwei Gewinner

Das Ergebnis im Stimmkreis Lindau-Sonthofen zeigt zwei Gewinner: Thomas Gehring und Leopold Herz haben offenbar einen guten Wahlkampf gemacht. Denn sie haben für sich selbst und für ihre Parteien überdurchschnittlich viele Stimmen geholt. Und Gehring liegt dabei mit seinem persönlichen Ergebnis noch deutlich vor der Partei. Herz wiederum ist doch manchmal eher unscheinbar, vor allem wenn er im Wahlkampf neben dem großen, aus dem Fernsehen bekannten Alexander Hold aufgetreten ist.

 Es gibt viel auszuzählen für die ganzen Wahlhelfer wie hier in Reutin nach Schließung der Wahllokale.

Bayern-Wahl: Das sagen die Kandidaten zum Ergebnis ihrer Parteien

Während die Grünen allen Grund zum Feiern haben, sind die CSU und die SPD die großen Verlierer der Wahl. Hier sind die ersten Reaktionen.

„Es ist nicht unser Wunschergebnis“, das gibt CSU-Kandidat Eric Beißwenger offen zu. Aber es ist nach seinen Worten „auch nicht unerwartet“ angesichts der Prognosen der letzten Tage. Warum seiner Partei die Wähler davongelaufen sind, dazu will sich Beißwenger zwei Stunden nach dem Schließen der Wahllokale nicht äußern: Das werde man gemeinsam in den nächsten Tagen analysieren.

CSU Landtagskandidat Eric Beißwenger (rechts) und Landrat Anton Klotz beobachten die Wahlanalysen.

Beißwenger ist direkt in den Landtag gewählt

Eric Beißwenger zieht als Nachfolger von Eberhard Rotter als Direktkandidat für den Stimmkreis Lindau-Sonthofen in den neuen Landtag ein. Der CSU-Kandidat aus Hindelang musste allerdings wie seine Partei deutliche Verluste hinnehmen im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren. Auch in heimischen Stimmkreisen sind die Grünen klarer Wahlgewinner.

Das bayerische Wahlrecht führt dazu, dass das Auszählen länger dauert als bei anderen Wahlen. So lagen beim Redaktionsschluss gegen 22.

Das Trio Arsis eröffnete die kulturelle Herbstsaison im Schloss Ummendorf: (v. l.) Ull Möck, Thomas Rotter und Hans Fickelscher.

Bekanntes klingt plötzlich völlig neu

Klassische Musik, virtuos verjazzt von drei Musikern, denen die Freude an der Musik, an Rhythmus und Improvisation aus allen Poren zu dringen scheint, füllte den Konzertraum im Ummendorfer Schloss. Das Trio Arsis bot den Musikliebhabern am Samstagabend einen Ohrenschmaus.

„Den vielen Instrumenten nach, die sich auf der kleinen Bühne drängen, könnte man meinen, ein ganzes Orchester tritt auf“, so Christina Schomborg, Vorsitzende des Kulturkreises Ummendorf, der mit diesem besonderen musikalischen Abend die kulturellen Herbstsaison ...

Das Trio Arsis spielt klassische Musik in Jazz-Version. Zu hören ist das Ganze am Samstag im Ummendorfer Schloss.

Wenn klassische Musik verjazzt wird

Das Trio Arsis gastiert auf Einladung des örtlichen Kulturkreises am Samstag, 29. September, 20 Uhr, im Ummendorfer Schloss. Wenn Klassik verjazzt wird, dann fällt unweigerlich der Name Trio Arsis: Es besteht aus Ull Möck (Piano), Thomas Rotter (Bass) und Hans Fickelscher (Drums, Percussion).

Klassische Musik gehört zu den Wurzeln des Stuttgarter Pianisten Ull Möck. In seinem Projekt Trio Arsis bearbeitet er echte „Klassiker“ – im doppeldeutigen Sinn.


 34 Junggesellen, darunter drei Frauen, sind am vergangenen Montag frei gesprochen worden. Sie sind die Hoffnungsträger des Han

34 Junggesellen erhalten ihren Gesellenbrief

Freispruch! So lautete das Urteil für die Hoffnungsträger des Handwerks: Nach Jahren intensiver Ausbildung erhielten 37 Auszubildende aus sieben Innungen der Kreishandwerkerschaft Lindau und Schwaben am Montag auf dem Kulturboden im Hutmuseum Lindenberg ihren Gesellenbrief.

Thomas Bergert – es ist die 26. Freisprechungsfeier, die er moderiert – führte locker und fröhlich durch das Programm des Abends, den die Kreishandwerkerschaft Lindau für die drei Junghandwerkerinnen und die 34 Junghandwerker veranstaltete, und der, so Bergert, ...


Ein Blick auf das neue ÖPNV-Konzept des Landkreises Lindau, das in drei Jahren durchstarten soll. Künftig sind die Regionalbusl

Kreistag einig: „Uns liegt der ÖPNV am Herzen“

Sechs Fraktionen, 60 Kreisräte, eine Überzeugung: Der öffentliche Nahverkehr muss so gut werden, dass die Menschen im Landkreis Lindau gerne und freiwillig in Bus und Bahn umsteigen. Die Weichen dafür sind gestellt: Einstimmig quer durch alle Fraktionen hat der Kreistag jetzt die Weiterentwicklung des ÖPNV-Konzepts beschlossen. Ab dem Winterfahrplan 2021 sollen kreisweit nicht nur neun neu gestaltete Buslinien im Stundentakt unterwegs sein. Sie sollen dann auch in Lindau, Hergatz und Röthenbach Anschluss an die Züge haben.

Söder besucht Obdachlosenhilfe

Bayern will Hilfe für Obdachlose mit verbessern

Ministerpräsident Markus Söder und Sozialministerin Kerstin Schreyer (beide CSU) wollen Hilfsangebote für Obdachlose verbessern. Dafür wollen sie unter anderem gemeinsam mit Kirchen, Kommunen und Verbänden eine Stiftung gründen. „Wir sind ein reiches Land, doch auch vor unseren Türen gibt es Arme“, sagte Söder beim Besuch einer kirchlichen Obdachlosenhilfe in München am Donnerstag. Die beiden Politiker trafen sich dort mit dem Abt von St. Bonifaz, Johannes Eckert, dem Leiter der Obdachlosenhilfe, Frater Emmanuel Rotter, sowie einem ehemaligen ...