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Mittlerweile sind in dem meisten Schulen Sozialarbeiter tätig – doch ihre Finanzierung ist laut den Kommunen in Gefahr.

Ausweitung der Schulsozialarbeit droht zu enden

Früher waren sie ein Symptom für Probleme, heute gelten sie als Gütesiegel: An den meisten Schulen in Baden-Württemberg sind inzwischen Schulsozialarbeiter aktiv. Seit 2012 hat sich die Stellenzahl von 800 auf 1800 mehr als verdoppelt – nun droht ein Ende des Ausbaus. Warum das so ist und was das bedeutet:

Warum braucht es Schulsozialarbeiter?

Lehrer müssen zunehmend mit einer höchst unterschiedlichen Schülerschaft klarkommen.

 Vertreter der Israelitischen Religionsgemeinschaften im Land verfolgten die Debatte im Stuttgarter Landtag.

Vorwürfe gegen AfD bei Antisemitismus-Debatte im Landtag

Alle gegen die AfD: Die Partei distanziere sich nicht ausreichend von Antisemitismus, sie säe Hass und Fremdenfeindlichkeit. In diesem Vorwurf waren sich Grüne, CDU, SPD und FDP am Mittwoch im Stuttgarter Landtag einig. Sie debattierten hitzig über den ersten Bericht des Landesbeauftragten für Antisemitismus. Vor dem Wortgefecht rief Muhterem Aras (Grüne) die Anwesenden zunächst jedoch dazu auf, der Opfer des antisemitisch, rassistischen Anschlags in Halle (Saale) in einer Schweigeminute zu gedenken.

 Frau läuft an Jugendamt vorbei

Mehr Geld und Personal für Jugendhilfe

Nach den Missbrauchsfällen in Staufen fordern die Grünen weitere Konsequenzen. Sie wollen strengere Vorgaben für Jugendämter und andere Behörden, ausreichend Geld und Personal für Therapie und Kinderschutz sowie Lockerungen beim Datenschutz, um Tätern leichter auf die Spur zu kommen. Das geht aus einem Papier hervor, das der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt. Die Knackpunkte: Es dürfte Gegenwind aus vielen Richtungen geben – und das notwendige Geld müssen die Grünen in den ohnehin mit Wünschen der Minister übervollen nächsten Landeshaushalt ...

CDU-Landtagsfraktion will Familiengeld: Grüne dagegen

In der grün-schwarzen Regierungskoalition zeichnet sich ein weiteres Konfliktthema ab. Die CDU-Landtagsfraktion fordert, in Baden-Württemberg ein Familiengeld nach bayerischem Vorbild einzuführen. Dies sagte CDU-Sozialexperte Stefan Teufel der „Schwäbischen Zeitung“ (Mittwoch): „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir Familien stärken müssen.“

Bayern zahlt monatlich 250 Euro pro Kind im Alter von 13 bis 36 Monaten. Ab dem dritten Kind beträgt der Zuschuss 300 Euro - und zwar unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Eltern mit kleinen Kindern sollen mehr Geld vom Staat bekommen, fordert die CDU.

Vorbild Bayern: CDU will Familiengeld im Südwesten einführen

Mehr Geld für Familien: Das fordert die CDU im Stuttgarter Landtag. „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir Familien stärken müssen“, sagt der Sozialexperte der CDU-Fraktion Stefan Teufel. Ziel sei ein Familiengeld nach dem Vorbild Bayern. Es soll unabhängig vom Einkommen an alle Familien mit kleinen Kindern ausgezahlt werden. Ein Streit mit dem grünen Koalitionspartner ist vorprogrammiert.

Bereits bei ihrer Klausur im Januar hatte die CDU-Fraktion diese Frage diskutiert: Wie kann das Land Familien stärker unterstützen?

 Während des Prozesses zum Missbrauchsfall in Staufen im Sommer 2018 hielten Mitglieder der Initiative „Aktiv gegen Missbrauch“

Diese Lehren sollte das Land aus dem Missbrauchs-Skandal ziehen

Es ist einer der schwersten Missbrauchsfälle, die in Deutschland je bekannt geworden sind: Ein Mann und seine Lebensgefährtin in Staufen (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) vergingen sich an deren Sohn und bieten das Kind anderen Männern zum Missbrauch an.

2017 kamen Ermittler dem Paar auf die Spur – und damit auch einer Serie von Behördenpannen. Die baden-württembergische Landesregierung will die Lehren aus dem Skandal ziehen und hatte eine Expertenkommission eingerichtet.


Die vier Schüler zusammen mit Susanne Grau, die die Jugendbeteiligung der Stadt Gammertingen organisiert.

Werkrealschüler löchern Landtagsabgeordnete beim Kindergipfel

Am vierten Kindergipfel im Landtag haben kürzlich vier Schüler aus der Werkrealschule Gammertingen teilgenommen. Workshop-Thema der Gruppe war Rassismus, was in Form einer Theaterperformance aufgearbeitet und dann aufgeführt wurde. „Was kann man gegen Rassismus tun?“, fragten die Kinder die Abgeordneten Abgeordneten Brigitte Lösch, Jutta Niemann, Thomas Poreski, Dorothea Wehinger (Fraktion Grüne), Klaus Burger und Christine Neumann-Martin (CDU-Fraktion), Stefan Herre, Rüdiger Klos und Emil Sänze (AfD-Fraktion), Rainer Hinderer und Andreas ...

Jugendamt

Bericht: Keine einheitlichen Standards für Jugendämter

Für den Schutz von Kindern etwa vor sexuellem Missbrauch haben Jugendämter bundesweit keine einheitlichen Standards. Das geht aus einer Analyse des baden-württembergischen Sozialministeriums hervor, über die das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und die „Schwäbische Zeitung“ am Samstag berichteten. Nach den schweren Sexualverbrechen an einem Jungen in Südbaden fordern die regierenden Grünen im Südwesten eine bessere Aufsicht der Jugendämter und verbindliche Regeln für ihre Arbeit, wie die „Schwäbische Zeitung“ in Ravensburg schrieb.

Jugendämter geraten immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.

Missbrauchsfälle: Grüne fordern stärkere Überwachung der Jugendämter

Die Jugendämter müssen strenger überwacht werden und brauchen verbindliche Regeln für ihre Arbeit: Das fordert der grüne Sozialexperte Thomas Poreski als Konsequenz der Missbrauchsfälle von Staufen. Er sieht sich durch Auskünfte des Sozialministeriums zu dem Fall bestätigt. Ein heute Neunjähriger wurde bei Freiburg jahrelang mehrfach sexuell missbraucht, obwohl Jugendamt und Gerichte die Familie bereits im Fokus hatten.

Die Arbeit der Jugendämter gerät immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.

Thomas Poreski

Grüne offen für Bürgermeister-Neuwahl in Burladingen

Die Grünen haben einem Zeitungsbericht zufolge Verständnis für die Forderung nach Neuwahlen in der Stadt Burladingen (Zollernalbkreis), nachdem der dortige Bürgermeister der AfD beigetreten ist. Eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Harry Ebert und dem Gemeinderat sei derzeit kaum möglich, sagte der Grünen-Landtagsabgeordnete Thomas Poreski den Zeitungen „Heilbronner Stimme“ und „Mannheimer Morgen“ (Freitag). „Insofern scheint der Wunsch nach Neuwahlen durchaus berechtigt“, sagte Poreski.