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Thomas Kurschilgen

Schwimm-Verband wirft Frage nach Olympia-Prämien auf

Der Deutsche Schwimm-Verband unterstützt seine Athletensprecherin Sarah Köhler bei deren Wunsch nach einer besseren finanziellen Beteiligung von Olympia-Sportlern.

„Ein großes Problem von Olympia ist die teilweise rückwärtsgewandte Illusion eines Amateurlebens in Zeiten des professionalisierten und kommerzialisierten Spitzensports“, sagte Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen. „Warum sollte es bei den Olympischen Spielen nicht Prämien wie bei Weltmeisterschaften für erfolgreich platzierte Athleten geben?

Zuschauer

Schritt zur Olympia-Bewerbung: Finals in Berlin machen Mut

Von Mini-Olympia zur Maxi-Version der Olympischen Spiele: Der Erfolg der Finals in Berlin hat Mut gemacht, intensiver in Deutschland über eine neue Bewerbung um das größte Sportereignis der Welt nachzudenken.

„Die Finals waren großartig, ein voller Erfolg und eine tolle Werbung für unsere Sportmetropole“, lautete die Bilanz von Berlins Sportsenator Andreas Geisel einen Tag nach den Wettkämpfen in der Bundeshauptstadt.

Der SPD-Politiker ist ein Olympia-Befürworter, hielt sich in Sachen einer Kandidatur seiner Stadt ...

Thomas Kurschilgen

Deutscher Schwimm-Verband hofft auf Wiederholung von Finals

Der Leistungssportdirektor der deutschen Schwimmer plädiert für eine Wiederholung von konzentrierten Meisterschaften wie den Finals in Berlin.

„Die Finals und damit die nationale Bündelung von zehn Sportarten in einer Stadt wie Berlin, die neben einer exzellenten Sportinfrastruktur auch eine besondere Anziehungs- und Strahlkraft auf Athleten und Besucher ausübt, sind kein Experiment, sondern ein Muss für alle traditionellen olympischen Sportarten“, sagte Thomas Kurschilgen.

Florian Wellbrock

Florian Wellbrock: Respekt für Proteste gegen Sun Yang

Weltmeisterin Sarah Köhler sieht den Schwimm-Weltverband FINA in der Doping-Frage mehr als bisher gefordert.

„Der Weltverband, die FINA, ist da schon langsam in der Bedrängnis, mehr zu tun“, sagte die Freistilschwimmerin im „Sportstudio“ des ZDF am Samstagabend. Anlass zu der Aussage war eine Frage zum umstrittenen und des Dopings beschuldigten Chinesen Sun Yang, der bei der WM in Gwangju zweimal Gold gewonnen hatte.

Der nach einer mit einem Hammer zerstörten Dopingprobe nicht gesperrte Chinese muss sich in einigen Wochen ...

Die Finals

Mini-Olympia mit zehn Sportarten in Berlin: „Spektakulär“

Mehr als 3300 Athleten kämpfen bei den Finals um 202 Titel, das Fernsehen setzt auf eine Dauerübertragung und Berlin will seinem Ruf als Sportmetropole gerecht werden. Die Erwartungen an die Premiere des Multisport-Events in der Hauptstadt sind enorm.

Gleich zehn deutsche Meisterschaften werden am Wochenende ausgetragen, ARD und ZDF sind rund 19 Stunden live dabei. Das Mini-Olympia soll jedoch nicht nur ein TV-Experiment werden - und gerade kleinere Verbände erhoffen sich ein Jahr vor den Sommerspielen in Tokio viel Interesse.

Bernd Berkhahn

Mit einem Makel: Berkhahn zieht positives WM-Fazit

Der deutsche Schwimm-Teamchef Bernd Berkhahn hat ein insgesamt positives WM-Fazit gezogen, sieht aber vor allem bei der Medaillenausbeute deutlichen Verbesserungsbedarf.

„Wir sind in die WM gegangen, um vor allem unsere Plätze für die Olympischen Spiele abzusichern und unsere Staffeln durchzubringen“, sagte der 48-Jährige im südkoreanischen Gwangju. „Das ging letztendlich leichter, als wir es erwartet haben.“ Für alle sieben olympischen Staffel-Strecken sicherte sich das deutsche Team mit einer Top-12-Platzierung das Tokio-Ticket.

Caeleb Dressel

Dreimal Weltrekord - Koch glückt Tokio-„Generalprobe“

Ex-Weltmeister Marco Koch atmete tief durch und lächelte zufrieden. Die von ihm zur „Generalprobe“ für Olympia erklärte WM ist dem erfolgreichsten deutschen Schwimmer der vergangenen Jahre geglückt.

Am Tag dreier Weltrekorde blieb der 29-Jährige nur 13 Hundertstelsekunden über seiner eigenen deutschen Bestmarke, aber der Tokio-Trend stimmt. Vor dem starken Koch-Auftritt läuteten Silbergewinnerin Sarah Köhler und Marius Kusch mit Final-Plätzen sowie die Königsstaffel der Männer mit dem Olympia-Ticket die letzten Titelkampf-Tage aus ...

Fünfmeterwerfen

Wasserballer verpassen WM-Sensation: „Bitterer geht's nicht“

Wieder stark gespielt, wieder verloren: Der Ärger über die knapp verpasste Sensation gegen den Olympiasieger war den deutschen Wasserballern bei allem Stolz über die erneut starke Leistung deutlich anzumerken.

„Bitterer geht's jetzt gerade gar nicht“, sagte der zweifache Torschütze Dennis Eidner nach dem 16:17 (3:3, 3:3, 3:2, 3:4, 4:5) gegen Serbien bei der WM in Südkorea. „Das Spiel war auf unserer Seite vor den letzten zwei Minuten“, sagte er.

Ticket gesichert

Deutsche Frauen-Staffel holt Olympia-Ticket

Die deutsche Freistil-Staffel der Frauen über 4 x 200 Meter hat bei der Schwimm-WM das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio gelöst.

Reva Foos, Isabel Gose, Marie Pietruschka und Annika Bruhn schlugen in Südkorea nach 7:54,30 Minuten an und qualifizierten sich damit als fünftschnellste Staffel der Vorläufe auch für das Finale. „Es war ein cooles Rennen“, sagte Gose. Auch Brustschwimmer Marco Koch konnte zufrieden sein. Der Weltmeister von 2015 erreichte als Dritter der Vorläufe über 200 Meter souverän das Halbfinale.

Sun Yang

Weiter Ärger um Sun Yang - „Opfer sind die Ehrlichen“

Nach seinem zweiten WM-Gold in Südkorea rückte der umstrittene Chinese Sun Yang wieder in den Fokus. Auf dem Siegerpodest reckte er die Arme in die Höhe, schritt dann in Richtung der beiden Drittplatzierten.

Dem Russen Martin Maljutin gab er die Hand, in Richtung des Briten Duncan Scott rief der 27-Jährige etwas nd ballte die Faust. Scott blieb cool - und drückte sein Missfallen auf andere Art aus. Beim Siegerfoto hielt er Abstand, die Ehrenrunde der Medaillengewinner machte er hinter den anderen dreien lieber alleine.