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Kellner

Gastro-Personal soll in Kliniken und Heimen helfen

Fachkräfte aus Hotels und Gastronomie sollen den Personalmangel in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen in der Corona-Krise lindern. Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) ruft seine Mitglieder dazu auf, Mitarbeiter dafür freizustellen. Damit wird ein Anfang Dezember in München gestartetes Projekt nun bayernweit ausgerollt, wie Landesgeschäftsführer Thomas Geppert am Montag sagte. Die Aktion sei mit dem Gesundheitsministerium abgestimmt.

Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Meldungen am Montag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 54.400 (212.221 seit Ausbruch - ca. 153.800 Genesene - 3.969 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 3.969 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg:  207,7 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 369.

In der Kritik

Vorweihnachtliches Beben beim BVB: Aus für Trainer Favre

Zu Beginn seiner Amtszeit als Bessermacher gefeiert, am Ende als Zauderer vertrieben - die Trennung von Lucien Favre hat bei Borussia Dortmund für ein vorweihnachtliches Beben gesorgt.

Keine 24 Stunden nach dem 1:5-Debakel gegen den VfB Stuttgart zog der Revierclub die Konsequenzen und beendete die eigentlich vertraglich bis Sommer 2021 vereinbarte Zusammenarbeit mit dem 63 Jahre alten Schweizer vorzeitig.

Der Fußball-Lehrer machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl.

Hotelzimmer

Weihnachten: Hoteliers verlangen Öffnung für Familienbesuche

Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat den Freistaat aufgefordert, Hotelübernachtungen bei Familienbesuchen über Weihnachten zuzulassen - wie es auch in anderen Bundesländern geplant sei. „Unsere Betriebe sind ja nicht geschlossen worden, weil der Aufenthalt bei uns gefährlich ist, sondern weil sich die Menschen möglichst wenig bewegen sollten“, sagte Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer von Dehoga Bayern, dem Münchner Merkur (Samstag).

Gaststätten mussten vor dem Lockdown die Kontaktdaten der Gäste abfragen und für maximal vier Wochen archivieren.

Viele Zettel, kaum Abfragen

Die Zettelwirtschaft war gigantisch: Bis zum neuerlichen Lockdown mussten in der Gastronomie täglich Hunderttausende Gästedaten erfasst werden, um gegebenenfalls Corona-Infektionswege nachvollziehen zu können. Es gab Probleme mit dem Datenschutz wegen offen ausgelegter Listen, und die Politik belegte Falschangaben à la „Donald Duck“ mit Bußgeldern. Die FDP und Verbände hinterfragen daher die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme.

Nachfragen bei einzelnen Gesundheitsämtern im Freistaat deuten darauf hin, dass die seit Mai bestehende Pflicht ...

Ein Wirt mit Maske zapft Bier

Reaktionen auf Corona-Maßnahmen: Wut und Verzweiflung

Ab Montag sollen die verschärften Corona-Regeln gelten. Bei den Betroffenen in Bayern reicht die Stimmung von Ärger über Frustration bis zu Nervosität. Ein Überblick.

HOTELS UND GASTSTÄTTEN

Gaststätten werden - abgesehen vom Außerhausverkauf - wieder geschlossen, Hotels dürfen keine Touristen mehr beherbergen. Die Münchner Innenstadtwirte zeigten sich „fassungslos und bestürzt“ über die Maßnahme. Gaststätten seien nicht Treiber der Infektion, und man betreibe einen großen Aufwand zum Schutz, betont Gregor Lemke, ...

Biergarten mit gestapelten Bänken der Gaststätte Emmeramsmühle

Corona-Schließung: Versicherung muss Gasthaus entschädigen

Im Streit zahlreicher Wirte gegen ihre Versicherungen um Corona-Kosten hat erneut ein Gasthaus vor Gericht gewonnen. Das Landgericht München I sprach der Gaststätte Emmeramsmühle am Donnerstag für die Schließung im Frühjahr gut 427 000 Euro zu. Damit gab es der Klage des Wirts gegen die Haftpflichtkasse statt.

Die Versicherung hatte sich geweigert zu zahlen. Das Gericht befand nun aber, dass die Klausel, mit der sie ihren Leistungsumfang einschränken wollte, intransparent und daher unwirksam sei.

Eine Virologin steckt ein Wattestäbchen in ein Plastikröhrchen

Mehr Corona-Infektionen: Halb Bayern mit besorglichen Werten

Angesichts steigender Infektionszahlen gelten die verschärften Corona-Maßnahmen ab diesem Montag bereits für einen Großteil des Freistaats. Die Corona-Ampel des Gesundheitsministeriums zeigte am Sonntag für mehr als die Hälfte aller Landkreise und kreisfreien Städte die gelbe Frühwarnstufe beziehungsweise die rote Warnstufe an. Seit Samstag gelten für solcherart betroffene Gebiete mit einem Tag Verzug verschärfte Sicherheitsmaßnahmen, wie ein ausgeweitetes Gebot für das Tragen von Masken oder Sperrstunden.

Schutzmasken

Schärfere Corona-Regeln in vielen Kreisen und Städten

Fast in der Hälfte der bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte gelten wegen stark steigender Corona-Zahlen nun eine striktere Maskenpflicht, verschärfte Kontaktbeschränkungen und Sperrstunden in der Gastronomie. Die strikteren Regeln gelten automatisch überall dort, wo die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen den Wert 35 beziehungsweise 50 übersteigt.

Die Liste der betroffenen Kreise und kreisfreien Städte will das Gesundheitsministerium ab sofort täglich um 15.

Hotel

Dehoga: Corona-Maßnahmen kurzfristig, „Gäste schon im Haus“

Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hat die Informationspolitik der Staatsregierung kritisiert. Auch bei den jüngsten Maßnahmen habe viel zu wenig Zeit zwischen Bekanntgabe der neuen Regeln und deren Umsetzungspflicht geherrscht, bemängelte Landesgeschäftsführer Thomas Geppert am Samstag im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Dies sei ein völlig unnötiges Ärgernis in der schwersten Krise des Gastgewerbes seit dem Zweiten Weltkrieg.