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 Dehoga-Kreisvorsitzender Ludwig Zwerger (links) und Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger (CDU) kochen gemeinsam in der Küche

Dehoga-Kreisvorsitzender: Nicht jede Steuersenkung an Gäste weitergeben

Die Sonne scheint, an Tischen auf Plätzen und Terrassen sitzen Gäste, sie essen zu Mittag oder trinken Kaffee. Auf den ersten Blick sieht alles aus wie immer. Nur die Kellner, die einen Mundschutz tragen, wenn sie Gästen Essen und Trinken servieren, erinnern daran, dass aus Sicht von Wirten und Hotelbesitzern die Zeiten überhaupt nicht so sind wie immer.

„In der Region Oberschwaben arbeiten zurzeit viele mit zwei angezogenen Handbremsen“, schildert Ludwig Zwerger, Kreisvorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes ...

Bräuhaus-Chef Stefan Dobler erläuterte Friedlinde Gurr-Hirsch und Thomas Dörflinger die Folgen der Corona-Krise für sein Unterne

Corona-Folgen: Null Fassbier, mehr Flaschenbier und der Wert des Stammtischs

„Unser Gesamtumsatz lag im April 63 Prozent unter Vorjahresniveau, in der Spitze lag das Minus noch höher – und die Einbrüche waren schlagartig.“ Mit diesen Worten beschreibt Stefan Dobler die Corona-Auswirkungen fürs Bräuhaus Ummendorf, waren doch alle drei Standbeine betroffen: die Brauerei, das Gasthaus und das Hotel.

Nur die Brennerei kam ungeschoren davon, aber die macht einen marginalen Anteil aus. „Immerhin konnten wir damit Liquidität generieren, das hat geholfen.

Diesel-Fahrverbotsschild in Stuttgart

CDU widerspricht Hermann: Fahrverbote nicht unvermeidlich

Nach der Niederlage des Landes vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart hält die CDU-Landtagsfraktion Fahrverbote für Euro-5-Diesel in Stuttgart nicht für zwingend - und widerspricht damit dem grünen Verkehrsminister Winfried Hermann. „Das Gericht hat uns ausdrücklich Spielräume aufgezeigt, wie wir ein drohendes Fahrverbot im Herbst noch verhindern können“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der Landtags-CDU, Thomas Dörflinger, den „Stuttgarter Nachrichten“ (Dienstag).

 Beim Besuch der Politiker in Neufra drehte sich fast alles um die Kartoffel. Unser Bild zeigt von links: Markus Emhart, Ortsvor

Weshalb Verbraucher die Kartoffel jetzt wieder entdecken

Der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger machte bei einem Kurzbesuch in seinem Wahlkreis Biberach auch Station in Neufra. Begleitet wurde er dabei von Staatsministerin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Ministerium Ländlicher Raum, Entwicklung und Verbraucherschutz.

Ziel war der Betrieb von Karl-Anton Emhart, der seinen Produktionsschwerpunkt im Kartoffelanbau sowie in der Aufzucht von Weihnachtsbäumen hat. Gerade in Zeiten von Corona war es Thomas Dörflinger wichtig, zu erfahren, was den bäuerlichen Unternehmen derzeit besonders auf ...

Ortsdurchfahrt Ingoldingen, Ingoldingen, Landesstraße Ingoldingen, Durchgangsstraße, Lärm, Verkehr

Ortsumfahrung für Ingoldingen – Experten sehen gute Chancen

Die Gemeinde Ingoldingen setzt weiter auf eine Ortsumfahrung im Zuge der Landesstraße 284 zwischen Biberach und Bad Schussenried. Dies ist das Ergebnis einer Verkehrsuntersuchung, die das Ludwigsburger Büro BS Ingenieure im November vergangenen Jahres erhoben hat. Die vorliegenden Zahlen sollen die Bewertung des Landesverkehrsplans unterstützen.

„Nach unsrer Auffassung hat Ingoldingen gute Chancen, eine Umgehungsstraße zu bekommen“ sagte Ulrich Glock vom BS Büro in der jüngsten Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag.

Der Rat leistete Vorarbeit für neue Bauplatzvergabekriterien.

Bauplatzstreit: Rat debattiert neue Vergaberichtlinien

Der Ummendorfer Gemeinderat hat sich am Montag in öffentlicher Sitzung ausführlich mit neuen Vergabekriterien für Bauplätze im Wohngebiet Heidengäßle befasst. Gegen die alten Richtlinien vom September 2018 hatte eine Klägerfamilie ein Urteil des Verwaltungsgerichts (VG) Sigmaringen erstritten. Die Richter beanstandeten Verfahrensfehler und erklärten die Kriterien für rechtswidrig (Az: 3 K 3574/19). Die Gemeinde hat sie aufgehoben und unternimmt nun einen Anlauf für neu gefasste Kriterien.

Markiertes Feld auf einer Wiese im Freibad

Weitere Debatten um den Badesee: Jetzt kommen die Familienkarte und Feierabendtarife

Bei den Eintrittspreisen für den Ummendorfer Badesee hat der Gemeinderat noch zwei Ergänzungen vorgenommen, nämlich eine Familienkarte sowie zwei gestaffelte Feierabendtarife für jene Badegäste, die erst nach Büroschluss ins Freibad können oder wollen. Ansonsten bleibt der Gebührenkatalog für die Pandemie-Badesaison 2020 wie vor einer Woche beschlossen.

Die Räte hatten am 15. Juni das vorgestellte Sicherheitskonzept gebilligt und den Weg frei gemacht für eine Öffnung des Badesees vom 1.

 Ummendorf verfügt über gute Rücklagen. Trotzdem müssen die Räte auf Dauer sparen und können nicht alle Wünsche erfüllen.

Acht-Millionen-Polster reicht nicht ewig

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch in Ummendorf erheblich auf die Gemeindefinanzen aus. Der Kämmerer Reinhold Besenfelder rechnet damit, dass sich die Folgen auf mehr als eine Million Euro summieren. So kalkuliert er mit Einnahmen aus der Gewerbesteuer von einer Million Euro, ohne Corona hätte er wie 2019 erneut 1,7 Millionen Euro angesetzt. Die Einkommensteuer ist die wichtigste Einnahmequelle der Gemeinde und soll laut Plan 2,7 Millionen Euro betragen bei coronabedingten Steuerausfällen von 200 000 Euro.

 Am Montag will der Rat über die neuen Bauplatzvergabekriterien in Ummendorf debattieren.

Bauplatzvergabe „im Normalfall“ noch dieses Jahr

Der Ummendorfer Gemeinderat möchte nächste Woche über neu gefasste Vergabekriterien für die Bauplätze im Wohngebiet Heidengäßle debattieren.

Nach der Abwägung des Für und Wider fällt womöglich ein Beschluss, jedenfalls wünschen die Räte nach derzeitigem Stand keine internen Fraktionsbesprechungen mehr, bevor das Thema ins Plenum kommt. Danach wird das Bewerbungs- und Vergabeprozedere neu aufgerollt. Das Verwaltungsgericht hatte die alten Kriterien aus dem Jahr 2018 für rechtswidrig erklärt.

 Das Land unterstützt die Städte und Gemeinden bei Bau und Sanierung von Schulen, Kitas, Hallen, Feuerwehrfahrzeugen und vielem

3,7 Millionen Euro fließen in den Landkreis Biberach

19 Städte und Gemeinden aus dem Landkreis Biberach erhalten insgesamt 3,7 Millionen Euro aus dem Ausgleichsstock. Das Land unterstützt aus diesem Topf Gemeinden mit unterdurchschnittlicher Steuerkraft, um gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen. Der Verteilerausschuss im Regierungspräsidium (RP) Tübingen hat damit dieses Jahr 200 000 Euro mehr bewilligt als 2019.

Vor allem Kommunen im ländlichen Raum könnten wichtige Infrastrukturvorhaben ohne die Zuschüsse nicht verwirklichen, teilt das RP mit.