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Cahtrin Dreher ist Inhaberin der Spielecke. Für sie wäre es eine Erleichterung, wenn sie ihr Geschäft sonntags öffnen dürfte.

Lindauer Händler wollen ihre Geschäfte sonntags öffnen – Das sagen Stadt und Pfarrer dazu

So richtig zufrieden mit ihrer Bilanz ist Cathrin Dreher nicht. „Ganz okay“ sei das Sommergeschäft gewesen, sagt die Inhaberin der Spielecke. Aber die Verluste während des Lockdowns habe sie damit nicht ausgleichen können. Deswegen hat sich die Interessensgemeinschaft Zukunft Insel an Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gewandt. Denn die Händler haben eine Idee, wie sie ihre Kassen aufbessern könnten: Sie wollen ihre Geschäfte auch sonntags öffnen.

 Heidrun Wäger, Mesnerin in der evangelischen Kirche St. Stephan auf der Insel, bereitet die Kirche auf den Gottesdienst am Sonn

Auf Abstand feiern Christen in Lindau erste Gottesdienste

Wochenlang galt auch in den Kirchen wegen der Corona-Pandemie ein Versammlungsverbot. Viele Christen haben die gottesdienstliche Gemeinschaft schmerzlich vermisst, aber auch vielfältige digitale Angebote geschaffen und genutzt. Jetzt sind – unter strengen Auflagen – wieder Gottesdienste in den Kirchen erlaubt. Die hiesigen Kirchengemeinden gehen unterschiedlich mit dieser Möglichkeit um. Einige bieten bereits Gottesdienste an, andere halten sich noch zurück.

Gottesdienste und Andachten im Internet

Gottesdienste und Andachten im Internet

Für die Karwoche und das Osterfest werden in diesen Tagen in der St. Stephan-Christuskirche von mehreren Teams Andachten und Gottesdienste im Internet vorbereitet. So gestaltet das Team der Kinderkirche einen speziellen Ostergottesdienst mit Theaterstück für die Jüngsten und deren Eltern. In der Christuskirche sind laut Pressemitteilung vier Stationen zur Passions- und Ostergeschichte aufgebaut, die auch in den vier Andachten zu sehen sein werden.

 Den dienstäglichen Gottesdienst kann Petra Harring derzeit nicht in der Kapelle des Seniorenheims Hege abhalten. Da sie die Sen

Mit Abstand nah sein: Pfarrer finden neue Wege

Die Corona-Krise bringt die Kirchen in ein Dilemma. Die Seelsorger werden gebraucht, müssen aber auf Abstand gehen. Mit dieser Herausforderung gehen sie ganz unterschiedlich um.

Zunächst musste beim Friedensgruß ein freundliches Zunicken reichen, dann blieben die Weihwasserbecken leer und jetzt gibt es keine Gottesdienste mehr. Auch die Seelsorger müssen in Zeiten der Corona-Pandemie auf Distanz gehen. So schwer es für sie ist: Sie sind sich darin einig, dass dies die einzig richtige Reaktion ist.

Christiane Grötler, Mona Guschlbauer, Julia Grund, Holger Hasenritter, Petra Harring, Eberhard Heuß, Thomas Bovenschen, Jörg Hel

Neues Gemeindehaus soll im Sommer 2021 stehen

Zumindest für das Baugewerbe scheint der bisherige Verlauf des Winters ein günstiger zu sein, daher hat die Kirchengemeinde St. Stephan-Christuskirche den Spatenstich für das neue kirchliche evangelische Zentrum neben der Christuskirche schon jetzt durchziehen können. „Weil wir das spontan so früh machen konnten, haben wir das bewusst in ganz kleinem Rahmen gemacht“, erklärten die beiden Pfarrer Thomas Bovenschen und Eberhard Heuß.

Doch waren die beiden nicht allein an den Spaten.

Traurigkeit einerseits, Vorfreude andererseits

Traurigkeit einerseits, Vorfreude andererseits

Die leeren Räume noch mal mit Leben erfüllen, bevor das fast 70 Jahre alte Gemeindehaus an der Anheggerstraße in Lindau dem Abrissbagger weichen muss – das macht zum einen traurig, zum andererseits nährt es die Erwartung, dass etwas Neues kommt. So lassen sich die Gefühle und Gedanken derer umschreiben, die am Sonntag nach dem Erntedank-Gottesdienst in der benachbarten Christuskirche im Gemeindehaus von ihren Erinnerungen berichteten. Dabei sorgten Kinder, Erwachsene und Ältere nochmals für ein volles Haus.

Der kleine Julian wird mit seinen drei Monaten an der Freitreppe getauft.

Frisch getauft und glücklich

Elf Kinder haben am Sonntag das Heilige Sakrament der Taufe empfangen – in einer Freiluftkirche im Lindenhofpark, unterhalb der Friedensräume, direkt am Bodenseeufer und auch direkt im Bodensee. Vier Pfarrer und die Familien der Kinder haben mit ihnen ein bewegendes Tauffest gefeiert.

Ab 7 Uhr morgens haben die Helfer die Altäre und den Festplatz am Seeufer im Lindenhofpark hergerichtet – mit viel Gottvertrauen, denn ein fetter Regenguss war zunächst angekündigt.

Eine Mutter, die ihr Kind taufen lassen möchte

Evangelische Gemeinde Lindau freut sich auf elf Täuflinge im Bodensee

Auch evangelische Christen in Lindau feiern erstmals ein Tauffest am Bodensee. Die Gemeinde feiert am Sonntag mit elf Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Ganz viele feiern mit.

Die Antwort auf die Frage, ob und wann sie ihr Kind taufen lassen, ist für die meisten Eltern heute keine Selbstverständlichkeit. Sie überlegen genau. Viele verzichten auf die Säuglingstaufe mit dem Hinweis, das sollten die Kinder später selbst entscheiden. So lässt nur ein Viertel der alleinerziehenden Mütter, die selbst evangelisch sind, heute den eigenen ...

 Begeistern die Lindauer Besucher ihres Musicals „Parihaka“: Die Tänzer, Sänger und Musiker des neuseeländischen Tanztheaters Th

Tanztheater aus Neuseeland begeistert in Lindau mit seinem Musical „Parihaka“

Für einen ausgebuchten großen Inselhallensaal hat am Freitag die Musical-Inszenierung „Parihaka“ der neuseeländischen Schule für Performing Arts „The Hub“ gesorgt. Veranstaltet von den Lindauer und Lindenberger Kirchengemeinden und Schulen haben sich vor allem viele Jugendliche und Familien von der außergewöhnlichen Geschichte um einen Maori-Häuptling begeistern lassen. Es war ein Highlight, nachdem die 16 Akteure zuvor eine Woche lang rund 100 Schüler der Lindauer Mittelschule auf den Geschmack gebracht haben.

 Ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert mit ganz viel schöner Musik und weihnachtlichen Liedern hat das Bodenseegymnasium seinem

Bogyaner stimmen auf Weihnachten ein

Was in der Adventszeit oftmals fehlt, ist Zeit. Zeit zur Besinnung, Zeit, zur Ruhe zu kommen, und Zeit, sich auf jenes Fest vorzubereiten, um das es ja eigentlich in der geht. Mit seinem stimmungsvollen wie hochkarätigem Weihnachtskonzert ist es den zahlreichen Musikern und Sängern des Bodenseegymnasiums jedoch gelungen, dem Publikum in der vollbesetzten Christuskirche eine solche Zeit zu schenken.

„Bereitet dem Herrn den Weg, denn siehe, er kommt gewaltig“, hatte Pfarrer Thomas Bovenschen den evangelischen Wochenspruch aus Jesaja ...