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Thilo Sarrazin

Einigung zwischen Sarrazin und Verlag: Keine Entschädigung

Obwohl sein alter Verlag sein Buch nicht veröffentlichen wollte, bekommt Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin keine Entschädigung. Darauf einigten sich beide Parteien vor dem Landgericht München I, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Der umstrittene Autor und frühere Berliner Finanzsenator darf demnach aber einen Großteil der Vorschusszahlung behalten. 75 000 Euro bleiben laut Einigung vom Montag bei ihm, lediglich 25 000 Euro muss Sarrazin zurückzahlen.

Sarrazin will neue SPD-Spitze mitwählen

Sein möglicher Rauswurf aus der SPD hält Thilo Sarrazin nicht davon ab, sich an der geplanten Mitgliederbefragung zur neuen Parteispitze zu beteiligen. „Ja, natürlich werde ich mitwählen. Ich werde mir vorher die Kandidaten sehr genau anschauen“, sagte der 74-Jährige der „Bild“-Zeitung. Zuvor hatte das Parteigericht des Berliner SPD-Kreisverbandes Charlottenburg-Wilmersdorf, in dem Sarrazin Mitglied ist, für einen Ausschluss des früheren Berliner Finanzsenators plädiert - und war damit einem Antrag der Parteispitze gefolgt.

Claudia Kling

Sarrazin ist kein Sozialdemokrat

Die AfD würde den früheren Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin „mit Kusshand nehmen“, wie es deren Bundesvorsitzender Jörg Meuthen formuliert. Doch Sarrazin will nicht. Er hat sich prima eingenistet in seiner Rolle als Quälgeist der krisengeschüttelten Sozialdemokraten. Dass der SPD-Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf nun pro Parteiausschluss entschieden hat, ändert daran erst einmal gar nichts. Denn der Instanzenweg ist lang und Sarrazin offensichtlich entschlossen, ihn zu gehen.

 Thilo Sarrazins im Gespräch

Wird die SPD Thilo Sarrazin jetzt los?

Zweimal versucht, zweimal gescheitert: An Thilo Sarrazin schien sich die SPD die Zähne auszubeißen. Der frühere Finanzsenator und Bundesbankvorstand ist das Enfant terrible der Sozialdemokraten – vor allem wegen seiner beharrlichen Warnungen vor einer „feindlichen Übernahme“ Deutschlands durch muslimische Migranten. Das passe nicht zur SPD und füge ihr sogar Schaden zu, meint die Partei. Seit Jahren will sie den heute 74-Jährigen loswerden – im dritten Anlauf könnte das gelingen.

Sarrazin

Sarrazin häufig provokant: Zitate des SPD-Politikers

Der frühere Berliner SPD-Finanzsenator und ehemalige Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin ist wegen seiner Thesen etwa zu Islam oder Sozialstaat umstritten. Einige Zitate:

„Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.“ (im Herbst 2009 in der deutschen Ausgabe der Zeitschrift „Lettre International“)

„Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt [gemeint ist Berlin] (.

Parteigericht will Sarrazin aus SPD werfen - der wehrt sich

Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin könnte nun doch aus der SPD rausfliegen. Das Parteigericht des Berliner SPD-Kreisverbandes Charlottenburg-Wilmersdorf plädiert für einen Ausschluss Sarrazins und folgt damit einem Antrag der Parteispitze. Allerdings ist die Entscheidung in erster Instanz nicht rechtskräftig. Sarrazins Anwalt kündigte an, sein Mandant werde Berufung einlegen und notfalls durch alle Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht gehen.

SPD-Parteigericht

Im dritten Anlauf: Wird die SPD ihr Enfant terrible los?

Zweimal versucht, zweimal gescheitert: An Thilo Sarrazin schien sich die SPD die Zähne auszubeißen. Der frühere Finanzsenator und Bundesbankvorstand ist das Enfant terrible der Sozialdemokraten.

Vor allem wegen seiner beharrlichen Warnungen vor einer „feindlichen Übernahme“ Deutschlands durch muslimische Migranten. Das passe nicht zur SPD und füge ihr sogar Schaden zu, meint die Partei. Seit Jahren will sie den heute 74-Jährigen loswerden - im dritten Anlauf könnte das gelingen.

Urteil zu Parteiausschluss: Sarrazin will Berufung einlegen

Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin will das Urteil eines Parteigerichts zu seinem Ausschluss aus der SPD nicht akzeptieren. Sein Anwalt kündigte an, Sarrazin werde Berufung dagegen einlegen und notfalls durch alle Instanzen bis zum Bundesgerichtshof und zum Bundesverfassungsgericht gehen. Zuvor war bekannt geworden, dass das Parteigericht des Berliner SPD-Kreisverbandes Charlottenburg-Wilmersdorf dem Antrag der Parteispitze stattgegeben hat, den wegen islamkritischer Thesen umstrittenen Autor auszuschließen.

Sarrazin kündigt Berufung gegen Urteil zu Parteiausschluss an

Berlins Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin will das Urteil eines Parteigerichts zu seinem Ausschluss aus der SPD nicht akzeptieren. Sein Anwalt kündigte am Donnerstag an, Sarrazin werde Berufung dagegen einlegen und notfalls durch alle Instanzen bis zum Bundesgerichtshof und zum Bundesverfassungsgericht gehen.

AfD lädt Sarrazin zu Parteieintritt ein

Die AfD hat Thilo Sarrazin nach dem Urteil des SPD-Schiedsgerichts zum Eintritt in ihre Partei eingeladen. Wenn die SPD den wegen seiner migrationskritischen Thesen umstrittenen Politiker ausschließe, verstoße sie gegen Regeln innerparteilicher Demokratie, erklärte der Berliner AfD-Landesverband. „Alternativ laden wir ihn ein, bei uns mitzuarbeiten.“ Es sei zu erwarten, dass Sarrazin „mit seinen mutigen Thesen“ in anderen Parteien kein Gehör finde.