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 Historische Zeichnung aus dem 19. Jahrhundert, die einen Bauer und einen jüdischen Geldverleiher im 16. Jahrhundert zeigt.

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – Die unsichtbare Mauer

Heimat und Hölle“ – der Titel, den Barbara Beuys für ihr Buch über die Juden in Europa gewählt hat, charakterisiert deren Schicksal treffend. Seit 1700 Jahren leben Juden in Deutschland. Sie hatten eine Zuflucht gefunden, sie wurden hier heimisch, aber am nächsten Tag konnten sie ausgeraubt, gequält oder gar ermordet werden. Alles war möglich zwischen Reichtum und schlimmster Armut, zwischen Lebensfreude und qualvollem Tod. Aber immer waren sie Außenseiter, von der Gesellschaft getrennt durch „die unsichtbare Mauer“, die Michael Blumenthal, ...

Professor Michael Haibel

Masken und Lüften bringen den besten Schutz

Aerosole gelten als einer der wesentlichen Übertragungswege für eine Covid-19-Infektion. Ein beim Wissenschaftsministerium verankerter elfköpfiger Expertenkreis Aerosole trägt die aktuellen Erkenntnisse in den relevanten Disziplinen für diesen luftgetragenen SARS-CoV-2 Infektionsweg zusammen und zeigt Forschungslücken auf. Die Expertinnen und Experten – unter ihnen Professor Michal Haibel von der Hochschule Biberach (HBC) – berät die Landesregierung hinsichtlich des Infektionsschutzes und übernimmt konkrete Arbeitsaufträge.

Moderator Michael Antwerpes (links) und Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, sprechen über die beiden

Landesregierung zeichnet dieses Biberacher Leuchtturmprojekt aus

Die Stadt Biberach ist am Mittwoch für eines ihrer Leuchtturmprojekte von der Landesregierung ausgezeichnet worden. Beim Wettbewerb „RegioWin 2030“ des Landes Baden-Württemberg ist das regionale Entwicklungskonzept „Schwabenbund 2030: Wir schaffen die erfolgreiche Transformation im Mittelstand“ mit gleich zwei Leuchtturmprojekten von Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, prämiert worden.

Konkret geht es dabei um den Aufbau eines Transferzentrums für industrielle Bioökonomie (TIB) in Biberach und eines ...

An zwei von 24 der vom Land prämierten Projekte ist das IFC mit Standort in Tuttlingen beteiligt.

IFC-Projekte zählen zu den Gewinnern

Landeswirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hat zusammen mit dem Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk (CDU), und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen) 24 Leuchtturmprojekte im Landeswettbewerb „RegioWIN 2030 – Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit“ prämiert. Das IFC Tuttlingen hat es gleich zweimal unter die Gewinner geschafft.

Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus den Kommunen, den Regionen, der Regionalwissenschaft, der Wirtschaft, ...

Bürgerentscheid Flüchtlingszentrum

Ankunftszentrum: Heidelberger stimmen über Standort ab

Nach langem Tauziehen um den Standort für das Ankunftszentrum für Geflüchtete in Heidelberg sind jetzt die Bürger gefragt. Über zwei Möglichkeiten können am kommenden Sonntag 109 000 Heidelberger Wahlberechtigte entscheiden. Die bisherige zentrale Anlaufstelle für Geflüchtete im Areal der ehemaligen US-Siedlung Patrick-Henry-Village (PHV) hatte die Stadt dem Land nur vorübergehend bereitgestellt. Sie will dort einen neuen Stadtteil mit 10 000 Bewohnern als ökologisches Leuchtturmprojekt entwickeln.

Baden-Württembergs Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne)

Land spendiert Corona-Stipendien für Künstler

In der Corona-Pandemie will das Land Baden-Württemberg die freischaffenden Künstler mit 15 Millionen Euro fördern. Frauen und Männer aus allen künstlerischen Disziplinen können Bewerbungen für sogenannte Projektstipendien bis 28. April einreichen, wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst am Mittwoch mitteilte. Demnach sind die Stipendien mit einer einmaligen Zahlung von je 3500 Euro dotiert.

Mit dem Geld wolle man in der aktuell schwierigen Situation die künstlerische Praxis fördern.

Theresia Bauer (Bündnis90/ Die Grünen)

Ministerium schafft rund 90 neue Stellen an 36 Hochschulen

Mit rund 90 neuen Stellen an 36 Hochschulen will das Wissenschaftsministerium das Studieren in Baden-Württemberg attraktiver machen. Zugleich verspreche man sich davon, die Studienabbrüche weiter senken zu können, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) laut Mitteilung vom Dienstag zum Start des Sommersemesters am 1. April.

«Ziel ist ein optimal abgestimmtes Paket für den individuellen Studienerfolg, für einen guten Start ins Studium und für weniger Studienabbrüche», erläuterte sie.

Benin-Bronzen auch im Linden-Museum

Benin-Bronzen auch im Linden-Museum

In der Debatte um die als Raubgut der Kolonialzeit geltenden Benin-Bronzen in deutschen Museen spielt auch das Linden-Museum in Stuttgart eine größere Rolle. Nach Angaben des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums umfasst die Sammlung des Linden-Museums 64 Bronzen aus dem Königreich Benin. Insgesamt zähle das staatliche Museum für Völkerkunde 76 Objekte aus dem Königreich Benin, dem heutigen Bundesstaat Edo in Nigeria. Die Objekte stammten größtenteils aus den britischen Plünderungen des Jahres 1897.

Christiane Lange

Leiterin der Staatsgalerie Stuttgart verlängert den Vertrag

Die Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart, Christiane Lange, bleibt dem Museum in der Landeshauptstadt auch langfristig erhalten. Der bis zum 31. Dezember 2021 geltende Vertrag mit der 57-Jährigen sei ohne eine Frist verlängert worden, teilte Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne) am Freitag mit. Die Staatsgalerie erhalte so die Chance, die bereits begonnene Erneuerung des Hauses in den kommenden Jahren fortzusetzen.

Lange leitet das größte Kunstmuseum des Landes seit 2013.

Theresia Bauer spricht bei einer Pressekonferenz

Vorhänge in den Staatstheatern bleiben unten

Alles wie gehabt: Wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen bleiben die Vorhänge der Staatstheater in Karlsruhe und Stuttgart bis mindestens Ende April geschlossen. Das Infektionsgeschehen lasse eine Rückkehr zum regulären Spielbetrieb leider immer noch nicht zu, sagte Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart. Die Umsetzung der ursprünglichen Planungen erscheine noch nicht realistisch, die Staatstheater müssten deshalb zunächst weiter auf kreative Sonderformate setzen.