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 John Bolton

Das steht im neuen Trump-Enthüllungsbuch

Ein Abendessen in Osaka, wo Japan im Juni vor einem Jahr einen Gipfel der G20-Nationen ausrichtet. Es ist die Gelegenheit für Donald Trump und Xi Jinping, vertraulich zu reden, ohne Begleittross, nur mit Dolmetschern an ihrer Seite. John Bolton, damals Nationaler Sicherheitsberater, hat hinterher, offenbar vom amerikanischen Übersetzer, erfahren, worum es bei dem Gespräch ging. Nun ist es die Schlüsselepisode eines Memoirenbands, der so viel Brisantes aus erster Hand enthält wie kein anderes Buch über Trumps Wirken im Oval Office.

In Vertretung des erkrankten Boris Johnson führt derzeit Außenminister Dominic Raab die Amtsgeschäfte in Downing Street 10.

Großbritannien verlängert Kontaktsperre

Während in anderen europäischen Ländern erste Schritte aus dem Lockdown diskutiert oder bereits praktiziert werden, ist daran in Großbritannien noch nicht zu denken. Weil die Todeszahlen aus Alten- und Pflegeheimen immer alarmierender werden, verpflichtete sich Gesundheitsminister Matthew Hancock erstmals dazu, sämtliche Bewohner und Bedienstete der Heime zu testen. In Abwesenheit von Premierminister Boris Johnson, der sich von seiner schweren Covid-19-Erkrankung erholt, tagte das konservative Kabinett am Donnerstag unter Leitung von ...

Keine Zeit für Witzchen: In der Corona-Krise ringt der britische Premierminister Boris Johnson plötzlich um Worte.

In der Krise zeigt sich: Johnson ist kein Mann fürs Seriöse

Tiefe Ringe haben sich unter die müden Augen gegraben. Wo ist der strahlende Wahlsieger vom Dezember geblieben, der demnächst auch noch in der Downing Street Hochzeit feiern will und die Ankunft seines mindestens sechsten Kindes erwartet? Premierminister Boris Johnson wirkt dieser Tage, als erdrücke ihn die Last des Amtes, auf das er jahrzehntelang zäh hingearbeitet hat.

Wie sehr die Verantwortung auf dem jeweiligen Bewohner der Downing Street lasten kann, ließ sich auch schon früher beobachten.

Stormzy

Billie Eilish und Stormzy räumen Brit Awards ab

Lewis Capaldi, Stormzy und Mabel gehören zu den großen Gewinnern der 40. Verleihung der Brit Awards. Doch eine Künstlerin stand am Dienstagabend in London besonders im Vordergrund: die US-Sängerin Billie Eilish.

Die fünffache Grammy-Gewinnerin („Bad Guy“) gewann den Brit Award als Beste Internationale Solokünstlerin und erntete für eine starke Darbietung ihres James-Bond-Titelsongs „No Time To Die“ tosenden Applaus des Publikums in der O2-Arena.

Seine steile Karriere hat am Donnerstag ein jähes Ende genommen: Sajid Javid ist als britischer Finanzminister zurückgetreten.

Banker, britischer Finanzminister, jetzt Absturz – Warum Sajid Javid zurücktrat

Jähes Ende einer steilen Karriere: Am Donnerstag ist der britische Schatzkanzler Sajid Javid zurückgetreten – überraschender Höhepunkt einer Regierungsumbildung, mit der Premierminister Boris Johnson von seinem Kabinett totalen Gehorsam erzwang. Javid verweigerte sich der Aufforderung, sein engstes Beraterteam zu feuern und sich künftig Johnsons Chefberater Dominic Cummings unterzuordnen.

Im wichtigsten Ministerium – es kombiniert das klassische Finanzressort mit weiten Teilen der Wirtschaftspolitik – galt Javid (50) eigentlich als ...

Brexit

Keine Partystimmung zum Brexit

Der Weg für den Brexit ist endgültig frei. Die Europäische Union schloss die Ratifizierung des Austrittsabkommens ab, wie der Rat den Mitgliedsstaaten mitteilte.

In der Nacht zum Samstag wird Großbritannien die EU somit nach fast 50 Jahren verlassen. Doch der Streit um den Brexit ist damit nicht beendet. London und Brüssel steht ein schwerer Weg bevor.

Erst jetzt können die Gespräche über die künftigen Beziehungen beginnen. In einer elfmonatigen Frist soll geklärt werden, wie es ab 2021 im Handel und auf anderen Feldern ...

Flaggen

EU-Brexit-Chefunterhändler sieht „neue Uhr“ ticken

Der EU-Chefunterhändler für die künftigen Beziehungen zu Großbritannien nach dem Brexit sieht in den anstehenden Verhandlungen mit London eine „riesige Herausforderung“.

Die Zeit dafür sei „extrem kurz“, sagte Michel Barnier bei einer Rede an der Queen's Universität in Belfast am Montagabend und fügte hinzu: „Eine neue Uhr tickt.“

Am 31. Januar tritt Großbritannien aus der Europäischen Union aus. Bis Ende des Jahres muss ein Abkommen über die neuen Beziehungen stehen, sonst drohen erhebliche Handelsbarrieren.

House of Lords

Britisches Parlament ratifiziert Brexit-Abkommen

Das britische Parlament hat das Ratifizierungsgesetz für das Brexit-Abkommen verabschiedet. Nach dem Unterhaus passierte der Gesetzesentwurf am Mittwoch auch das Oberhaus.

Mehrere Änderungen, die von den Lords an dem Gesetzentwurf vorgenommen wurden, hatten die Abgeordneten im Unterhaus zuvor wieder rückgängig gemacht. Die Lords gaben schließlich nach.

Unter anderem hatten die Änderungen vorgesehen, dass EU-Bürger, die in Großbritannien leben, automatisch ein Bleiberecht für die Zeit nach dem Brexit erhalten sollen.

Brexit

Britisches Parlament stimmt für Johnsons Brexit-Deal

Machtsignal in London: Das britische Parlament hat für das Brexit-Abkommen von Premierminister Boris Johnson gestimmt. Der Entwurf für das entsprechende Ratifizierungsgesetz wurde von der neuen Regierungsmehrheit der Konservativen in zweiter Lesung angenommen.

Großbritannien ist damit einem EU-Austritt am 31. Januar einen großen Schritt näher gekommen. Johnsons Vorgängerin Theresa May war mit ihrem Abkommen drei Mal gescheitert.

Auf Kritik reagierte der Premier während der Debatte mit Augenrollen und Kopfschütteln.

Das zweite Mal innerhalb von zehn Wochen: Königin Elizabeth II. verliest Johnsons Programm.

Der Brexit als oberste Priorität

London - Die Vollendung des Brexit, mehr Geld fürs Gesundheitswesen, größere Investitionen in die Infrastruktur, härtere Strafen für Gewaltverbrecher – mit bekannten Themen und vielen Gesetzesvorhaben hat die britische Regierung am Donnerstag die neue Sitzungsperiode des Unterhauses eingeläutet. Eine Woche nach seinem Wahlsieg betonte Premierminister Boris Johnson, er werde „rund um die Uhr arbeiten“, um das in ihn gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.