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Twin Peaks

Gut gemischte Jukebox: Die US-Rockband Twin Peaks

Wer bei Google „Twin Peaks“ eingibt, erhält derzeit fast 70 Millionen Treffer. Die allermeisten dürften mit David Lynchs legendärer Fernsehserie zu tun haben - ein paar aber auch mit einer Rockband aus Chicago/Illinois. Und von der soll hier die Rede sein.

Twin Peaks wurden 2010 von den Highschool-Kumpels Cadien Lake James, Jack Dolan und Connor Brodner gegründet. Inzwischen ist daraus ein Quintett mit bereits vier Studioplatten, einem Live-Doppelalbum (2017) und einer Singles-Sammlung (2018) geworden.

 Das Bluegrass-Duo Rob Ickes (links) und Trey Hensley ließ im Wasseralfinger Schloss Sehnsucht nach Tennessee oder Kentucky aufk

Wenn Wasseralfingen in Kentucky liegt

Der Abschluss des ersten Wasseralfinger Kulturfrühlings, die letzte Show der Europa-Tournee. Was lag für das Bluegrass-Duo Rob Ickes und Trey Hensley also näher, als den Auftritt im Innenhof des Wasseralfinger Schlosses mit Merle Haggards „Sing me back home“ zu beenden.

Mit dieser Zugabe beendeten die beiden einen außergewöhnlichen Abend, bei dem bei den gut 60 Zuhörern bei kühlen Temperaturen und unter Heizpilzen zunächst so gar keine Sehnsucht nach Tennessee oder Kentucky aufkommen wollte.

 Die Christoph Neuhaus Group und Jazz-Sängerin Fola Dada (im Bild) bei ihrer Funk- und Soul-Session in der Zehntscheuer.

Eine extravagante Session ohne Genre

Wie machen sie das, dass ihre Musik so spielerisch leicht tönt? Dass die Christoph Neuhaus Group und Sängerin Fola Dada so viel Spaß mit- und aneinander haben wie am Samstag auf Einladung von Jazztime Ravensburg in der Zehntscheuer. Wie sie das genau machen, dass die Besucher sich ihrem Charisma vom ersten Ton an nicht erwehren können, bleibt ein Stück weit ihr Geheimnis. Sonst wäre die Faszination vorbei, mit der sie ihren groovenden Sound auf die Bretter legen.

 Authentischer Rocksound aus den Staaten ist am Samstag in Ravensburg zu hören.

US-Rocker spielen im Gsälzbär

Die US-amerikanische Band Modern Earl gastiert im Rahmen ihrer „Ameriphonica Tour 2018“ am Samstag, 11. November, im Ravensburger Musikclub Gsälzbär, Tettnanger Straße 365. Konzertbeginn ist um 20.30 Uhr, Karten gibt es noch an der Abendkasse.

Die vier Musiker aus Nashville und Denver haben laut Veranstalter einen authentischen Southern-Roots- und Rocksound, der sich zusätzlich vieler Elemente aus dem Bluegrass, Country und Psychodelic Rock bediene.

 Songs von verstorbenen Künstlern wie David Bowie, Chris Cornell und Gerry Rafferty hat Ann Wilson auf ihrem Album versammelt.

Mit Herzblut für die Unsterblichen

Eigentlich müsste diese Platte traurig oder zumindest besinnlich klingen. Doch weit gefehlt. Mit „Immortal“ (BMG), ihrem zweiten Solo-Album seit „Hope & Glory“ (2007), zollt Heart-Sängerin Ann Wilson all jenen verstorbenen Mitmusikern Tribut, die sie im Laufe der Jahre verloren hat, deren Lieder sie aber für unsterblich hält: Tom Petty etwa, David Bowie, George Michael, Amy Winehouse oder auch Gerry Rafferty.

„Die Leute könnten erwarten, dass die Platte morbid klingt, weil das Motiv des Todes alles überlagern könnte“, sagte die ...


The Sheepdogs überzeugen mit „Changing Colours“.

Rock trifft auf Soul und Country: The Sheepdogs

Ist das der vorab geleakte Soundtrack zum dritten Kinoabenteuer der Marvel-Superhelden „Guardians of The Galaxy“, die ihre Space-Trips gern mit Musik aus den 60ern unterlegen? The Sheepdogs liefern mit ihrem Album „Changing Colours“ (Dine Alone) einen Mix aus Rock, Soul und Country, der aus der Zeit gefallen scheint.

Zu lässigen Stücken wie „Nobody“ dreht der Autofahrer das Fenster runter und die Lautstärke auf, und bevor das Gaspedal festklemmt, holt einen „Let It Roll“ mit countryesker Pedal Steel Gitarre wieder in relaxtere ...

Lukas Nelson

Die richtigen Folkrock-Gene: Lukas Nelson

Sein leiblicher Vater ist Country-Legende Willie Nelson, das mit den musikalischen Genen stimmt also schon mal. Der „Übervater“ heißt Neil Young, für den Lukas Nelson zuletzt mit seinen Kumpels im Studio und live die Backing-Band gab.

Wie ein Hybrid aus gospelgetränkten Folksongs beider Altmeister klingt folglich „Set Me Down On A Cloud“, der gut siebenminütige Opener des neuen Albums von Lukas Nelson & Promise Of The Real (Fantasy/Universal).

Gregg Allman

US-Rockpionier Gregg Allman gestorben

Der US-Rockmusiker Gregg Allman ist tot. Der Gründer der Allman Brothers Band starb im Alter von 69 Jahren friedlich in seinem Haus in Savannah im US-Staat Georgia, wie es am Samstag auf der Homepage des Künstlers hieß. Musik zu machen habe ihm geholfen, auch in den schwierigsten Zeiten weiterzumachen.

Allman, ein Wegbereiter des Southern Rock, hatte seit Jahren gesundheitliche Probleme. Die Musik sei „Medizin für seine Seele“ gewesen, hieß es in dem Statement auf der Homepage.

US-Rockpionier Gregg Allman mit 69 Jahren gestorben

Der US-Rockmusiker Gregg Allman ist tot. Der Gründer der Allman Brothers Band starb im Alter von 69 Jahren friedlich in seinem Haus in Savannah im US-Staat Georgia. Das berichtet das Musikmagazin „Billboard“ unter Berufung auf eine Mitteilung auf der Homepage des Künstlers. Zu Allmans berühmtesten Songs gehören Klassiker wie „Midnight Rider“ und „Melissa“. Allman, ein Wegbereiter des Southern Rock, hatte seit Jahren gesundheitliche Probleme.