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Der Blick ins Schussental hat seine Reize – hier aufgenommen oberhalb von Obermeckenbeuren.

Kurzer Weg – von Höll ins Blütenparadies

Spaziergänge in der näheren Umgebung haben in Corona-Zeiten an Beliebtheit stark zugenommen. Die SZ nimmt ihre Leser dieser Tage mit auf kürzere oder längere Runden in der Schussengemeinde, die gerne selbst ausprobiert werden dürfen. Heute: Teil II rund um Obermeckenbeuren.

Außerhalb der Meckenbeurer Gemarkung ist der Start- und Zielpunkt für diese etwa 45minütige Runde – in Höll, wo nahe des einstigen Gasthauses eine Parkmöglichkeit besteht.

 Auch in der Karlstraße dürfte bald wieder mehr Leben sein – allerdings nur unter strengen Auflagen.

Neue Corona-Regelungen könnten das Aus für Hopfenwandertag, Montfortfest und Co. bedeuten

Nach der Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder und der Bundeskanzlerin haben sich die Teilnehmer am Mittwoch nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) auf das prinzipielle Verbot von Großveranstaltungen, Konzerten, Schützenfesten und ähnlichen Veranstaltungen bis 31. August geeinigt. Darunter fallen auch viele Veranstaltungen in Tettnang.

Die Landesregierungen sollen dazu konkrete Regelungen zur Größe der Veranstaltungen treffen.

 Im Zuge des A8-Ausbaus kommt es demnächst zu Sperrungen südlich von Dornstadt.

B30-Abschnitt wird gesperrt

Die B30 wird ab Montag, 20. April zwischen Friedrichshafen und Meckenbeuren gesperrt. Die Vollsperrung dauert vorraussichtlich bis zum 24. April. Das teilt das das Landratsamt Bodenseekreis mit.

Grund für die Vollsperrung des Streckenabschnitts ist die gleichzeitige Sanierung der zwei Kreisverkehrsplätze Lochbrücke und Seewald. Die Umleitung in Richtung Meckenbeuren erfolgt über die K7726 Messestraße in Richtung Hirschlatt und über die Südumfahrung Kehlen nach Meckenbeuren.

Das Neue Schloss in Tettnang ist Sitz des Amtsgerichts – am Standort laufen die Amtsgeschäfte trotz Corona weiter, wenn auch in

Trotz Corona: Die Rechtsprechung läuft weiter

Mehr Arbeit von daheim aus, ausschließlich zwingende Prozesse, nur eine Person pro Büro: So arbeitet das Amtsgericht derzeit und folgt damit der Empfehlung des Justizministeriums, wie Richter Peter Pahnke erläutert. Diese gelten erst einmal bis Ende der Osterferien, also bis zum 19. April. Der Geschäftsbetrieb sei derzeit „erheblich reduziert“. Was die Anwesenheit vor Ort anbelangt, verweist Walter Eyrich vom Nachlass- und Betreuungsgericht für seine Abteilung auf die räumliche Größe des Schlosses Tettnang – dies ermögliche angepasste ...

 Das Team von Kieser Training in Friedrichshafen. (Aufgenommen vor dem Kontaktverbot der Landesregierung)

Wegen Corona: Fitnessstudios bieten Ausgleich für Trainingsausfall an

Gemeinsam aufs Laufband oder Gewichte stemmen ist momentan nicht möglich. Fitnessstudios müssen wie andere Sportstätten auch nach einer Verordnung der Landesregierung wegen der Ausbreitung des Coronavirus bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Damit der Betrieb nach der Corona-Krise weitergehen kann, haben die Studios Strategien entwickelt.

„Wir bitten Sie, Ihre Beitragszahlungen während der Schließung aufrechtzuerhalten. Mit dieser Unterstützung leisten Sie einen für uns sehr wichtigen Beitrag und stärken damit uns den Rücken, ...

 Seniorin in der Praxis neben den Angstellten, die Mundschutz tragen

Wie die Krise Therapeuten, Friseure oder Nagel- und Kosmetikstudios trifft

Supermärkte sind geöffnet, Bekleidungsgeschäfte geschlossen, Restaurants dürfen keine Gäste vor Ort bewirten, dafür aber einen Liefer- oder Abholservice anbieten. Doch wie schaut es während der Corona-Krise in anderen Bereichen aus – zum Beispiel in Physiotherapiepraxen, Friseursalons oder Kosmetikstudios? Die „Schwäbische Zeitung“ hat sich mal in Tettnang und Neukirch umgeschaut und umgehört.

Beim Therapiezentrum Reinhart in Tettnang hat man gleich gehandelt: „Was zu sein muss, bleibt erst mal zu“, heißt es von dort.

 Barbara Neuschel besucht Freunde und Verwandte mit ihrem eigenen Stuhl und belibt fürs Gespräch auf dem Bürgersteig.

Klappstuhl schnappen und los geht’s

Wer alleine lebt oder gerade wenig Kontakte hat, dem fällt die Isolation, die die Corona-Pandemie erfordert, besonders schwer. Barbara Neuschel, die sonst im Schenkregal der Anlaufstelle für Bürgerengagement mit Leidenschaft Dienst tut, hat sich dazu etwas einfallen lassen.

Neuschel findet Telefonieren zwar gut, aber die persönlichen Kontakte fehlen ihr sehr. Da hatte sie eine Idee: Ausgerüstet mit einem kleinen Hocker klingelte sie an der Haustür einer Freundin und hielt einen kleinen Schwatz mit ihr – in sicherer Distanz und ohne ...

 Ein Vorteil für so manchen Hofläden ist die Lage entlang der Straßen, sodass sie ihre Produkte deutlich ausschildern können.

Da, wo eben nicht alle hingehen: Die Renaissance der kleinen Geschäfte

Auch in Zeiten der Corona-Krise müssen Menschen essen. Aber gerade die offen gebliebenen großen Supermärkte werden von vielen skeptisch beäugt, ist ein vorübergehendes Zusammentreffen mit einer großen Anzahl unbekannter Menschen dort fast nicht zu vermeiden. Eine Alternative bieten kleine Hofläden, die als Direktvermarkter den regionalen und vor allem den nahezu kontaktfreien Einkauf ermöglichen. Zwar haben auch sie, abhängig von den selbst angebauten und angebotenen Produkten, coronabedingte Schwierigkeiten, jedoch überwiegt die Freude über ...

 Gut 250 Helfer sind dem Aufruf von Achbergs Bürgermeister Hannes Aschauer gefolgt und haben – mit Corona-bedingtem Abstand – ge

250 Helfer zeigen Solidarität mit Achberg: Sie säubern nach dem Großbrand die Gemeinde von Rußklumpen

Der Großbrand in Esseratsweiler hat nicht nur immensen Schaden in der Firma selbst angerichtet. Eine riesige Menge an Rußklumpen, entstanden aus verkohltem PU-Schaum, war zudem durch den Wind über die Gemeinde, von Esseratsweiler bis hin zum Schloss Achberg, hinweg geblasen worden. Der Bitte von Bürgermeister Johannes Aschauer, das über gut 50 Hektar Fläche verstreute Material gemeinsam einzusammeln, sind am Karfreitag an die 250 Helfer gefolgt.

Achbergs Gemeindechef hatte am Donnerstagabend kurzfristig einen Hilferuf gestartet, ...

 Greift zum Füller, Leute! Die Senioren in Stadt und Region werden sich freuen.

Senioren freuen sich über Briefe gegen die Einsamkeit

Die Corona-Krise stellt die Menschen auch am Bodensee vor neue, ungeahnte Herausforderungen. Besonders schwer trifft es aktuell ältere und behinderte Menschen. Sie gehören meist zur Hochrisikogruppe, sind also besonders gefährdet, an dem Virus zu erkranken, und bedürfen besonderen Schutzes – doch der ist verbunden mit Isolation.

Die Schwäbische Zeitung Tettnang möchte in ihrem Verbreitungsgebiet dazu beitragen, das Gefühl des Abgeschnittenseins zu lindern.