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Der Attentäter von Halle

Attentäter von Halle wollte 2018 als Soldat zur Bundeswehr

Nach dem Terroranschlag in Halle kommen immer mehr Details über den Attentäter ans Licht. Der Mann hat sich 2018 als Zeitsoldat bei der Bundeswehr beworben.

Auch soll er sich bereits 2015 im Internet eine Schusswaffe besorgt haben, wurde nach einer Sitzung des Bundestags-Innenausschusses bekannt. Im Zusammenhang mit dem Internet-„Manifest“ voller antisemitischer Begriffe wird derweil gegen zwei Männer aus Mönchengladbach ermittelt, die das Dokument im Internet verbreitet haben sollen.

Roland Ulbrich

Empörung über Äußerung von AfD-Politiker zu Terror in Halle

Der AfD-Landtagsabgeordnete und Leipziger Stadtrat Roland Ulbrich sorgt mit Äußerungen zum Terroranschlag in Halle für Empörung.

„Was ist schlimmer, eine beschädigte Synagogentür oder zwei getötete Deutsche?“, fragte er auf seiner Facebook-Seite am Tag nach dem Anschlag, wie er der dpa bestätigte.

Seit Dienstagmittag ist der Beitrag auf Facebook nicht mehr verfügbar. Nach Auffassung des Anwalts für Strafrecht stellt der Angriff auf die Synagoge kein Tötungsdelikt dar.

Sam Byers - «Schönes Neues England»

Satirischer Brexit-Roman: „Schönes Neues England“

Das Brexit-Chaos ist längst in der Literatur angekommen. Als erster Brexit-Roman wurde bereits kurz nach dem Referendum 2016 „Autumn“ von Ali Smith gefeiert. Er schien die aufgewühlte Stimmung des zerrissenen Landes perfekt widerzuspiegeln.

Im vergangenen Winter erschien auf Deutsch „Die Mauer“ von John Lanchester. In dieser Dystopie versteckt sich das verängstigte Post-Brexit-England hinter einer meterhohen Betonmauer, die das Vereinigte Königreich vor den bedrohlichen „Anderen“ schützen soll.

 Das Duo „Dui do on de Sell“ mit Petra Binder und Doris Reichenauer brachte alle zum Lachen.

Von Ironie, Männern und dem Wahnsinn

TROSSINGEN – Politisch, kritisch und auch mal schwäbisch: Bei „Baden-Württemberg macht Spaß“, veranstaltet von SWR 1 und den Stadtwerken Trossingen, ist jeder Sinn für Humor auf seine Kosten gekommen. Zu Gast waren am Sonntagabend neben Moderatorin Stefanie Anhalt die Kabarettisten Andreas Rebers und Florian Schröder sowie das schwäbische Duo „Dui do on de Sell“ mit Petra Binder und Doris Reichenauer.

Andreas Rebers steigt zu Beginn mit jüngstem Vorfall ein: dem rechtsextremistischen Anschlag in Halle, den Parteien wieder zu eigenen ...

 Der Werbung der Frelimo kann in Mosambiks Hauptstadt Maputo niemand entkommen. Doch die Siegeschancen der Regierungspartei bei

Wahlen gefährden den Frieden in Mosambik

Kinder spielen vor einem Verhau aus Ästen mit Blechdach. Sie müssten jetzt in diesem Klassenzimmer Unterricht haben, sagen sie. Aber es fehlen Lehrer an diesem Oktobertag in der Dorfschule von Dovela in Zentralmosambik. Sie seien auf einem „Frelimo-Meeting“, heißt es. Es ist Wahlkampfzeit. Und in den Hochburgen der regierenden Befreiungsfront (Frelimo) sehen sich manche Staatsbedienstete in der Pflicht, der Partei zu Diensten zu sein. Sie eilen statt zur Arbeit zu Kundgebungen, eingekleidet in Wickeltücher und T-Shirts mit dem Aufdruck „Vota ...

Holger Münch

Rechter Terror: Behörden wollen Internet stärker beobachten

Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt wollen rechte Hetzer und Extremisten mit mehr Personal und neuen Methoden unter Druck setzen.

Dazu gehören eine stärkere Beobachtung im Internet, weitere Vereinsverbote, aber auch Maßnahmen gegen Kampfsport-Festivals und Rechtsrock-Konzerte, bei denen Extremisten Geld einnehmen und neue Kontakte knüpfen. Im Rechtsextremismus seien „neue Anlaufpunkte“ und „neue Akteure“ aufgetaucht - „Priorität und Methodik“ müssten daher angepasst werden, heißt es aus den Sicherheitsbehörden.

Gottesdeinst nach Anschlag in Halle

Polizei verlor Halle-Attentäter eine Stunde lang

Die Polizei hat den Attentäter von Halle bei seiner Flucht eine Stunde lang aus den Augen verloren. Das berichteten mehrere Landtagsabgeordnete aus einer Sondersitzung des Innenausschusses am Montag in Magdeburg.

Festgenommen wurde er am Ende nicht etwa von Spezialkräften, sondern von zwei Revierpolizisten aus der Kleinstadt Zeitz, wie der SPD-Innenexperte Rüdiger Erben ausführte.

Am vergangenen Mittwoch hatte ein schwer bewaffneter Mann versucht, in die mit mehr als 50 Gläubigen besetzte Synagoge zu gelangen.

Computer-Gaming

Games-Community im Visier der Sicherheitspolitik

Die Gamer sind empört. Sie fühlen sich nach den Morden von Halle von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zu Unrecht an den Pranger gestellt.

„Viele von den Tätern oder den potenziellen Tätern kommen aus der Gamerszene“, hatte Seehofer in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ gesagt. Manche der Attentäter nähmen sich Spiele zum Vorbild. „Man muss genau hinschauen, ob es noch ein Computerspiel ist, eine Simulation oder eine verdeckte Planung für einen Anschlag“, sagte Seehofer.

CDU-Spitze beschließt Maßnahmenpaket gegen rechten Terror

Die CDU will nach dem Terroranschlag von Halle die Sicherheitsbehörden besser ausstatten und die Präventionsarbeit gegen Extremismus und Antisemitismus stärken. In einem Eckpunktepapier, das die Parteispitze mit einigen Ergänzungen verabschiedete, heißt es: „Wir brauchen klare Antworten der Gesellschaft und des Staates auf Menschenhass und Terror und wirksame Instrumente gegen deren Akteure und Netzwerke.“ Betreiber von Internet-Plattformen sollen nach dem Willen der CDU-Spitze verpflichtet werden, bei strafrechtlich relevanten Fällen von sich ...

Kundgebung gegen Antisemitismus

300 Menschen demonstrieren in Würzburg gegen Antisemitismus

Etwa 300 Menschen haben in Würzburg gegen Antisemitismus demonstriert. Anlass für die Demonstration am Sonntag unter dem Motto „Gegen jeden Antisemitismus - rechten Terror stoppen!“ war laut Veranstalter der rechtsextreme Anschlag in Halle. Laut Polizei zogen die Demonstranten vom Hauptbahnhof über die Kaiserstraße und die Domstraße zum Vierröhrenbrunnen, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Die Demo verlief nach Angaben der Polizei ohne Zwischenfälle, es kamen doppelt so viele Teilnehmer, wie erwartet.