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Wandmalerei in Teheran: Das Regime gewinnt durch die außenpolitische Krise an Rückhalt in der Bevölkerung.

Popularitätsschub für Irans Hardliner

Die jüngsten Sanktionen der USA gegen die iranische Führung haben vor allem einen Effekt: Sie führen dazu, dass sich die Bevölkerung des Landes hinter ihre Führung stellt. Für die Geistlichkeit sind die Nachrichten aus den USA fast tägliche Steilvorlagen, die rhetorisch ausgeschlachtet werden.

Jüngstes Beispiel sind die Strafmaßnahmen gegen Revolutionsführer Ali Khamenei. Irans Staatspräsident Hassan Rohani bezeichnete sie als ein „Zeichen für die geistige Behinderung im Weißen Haus“.

Die USA stehen alleine da

Die USA stehen alleine da

Die USA lieben programmatische Absichtserklärungen. Wie vor ihrem letztendlich verheerenden Krieg gegen den Irak vor 16 Jahren wollen sie nun auch gegen Iran eine „Koalition der Willigen“ zusammenbringen. Die Staatenallianz soll die kriegstreiberische Politik der Trump-Administration abnicken und im Ernstfall einen Krieg unterstützen. Als der amerikanische UN-Botschafter Jonathan Cohen am Montagabend auf einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates die Beweise für eine „iranische Schuld“ für die jüngsten Angriffe im Golf von Oman präsentierte, ...

 Der „Quantum Air“ des Lindauer Unternehmens Engie Refrigeration zählt zu den derzeit effizientesten Kältemaschinen.

Neue effiziente Kältemaschinen-Serie kommt aus Lindau

Ob beim Lagern von Lebensmitteln, bei der Produktion von Medikamenten, beim Kühlen von Serverräumen oder bei der Klimatisierung von öffentlichen und privaten Gebäuden – die Kältetechnik spielt eine wichtige Rolle im täglichen Leben. Für die Betreiber wird es dabei immer wichtiger, dass die Kältemaschinen effizient und nachhaltig arbeiten. Laut einer Pressemitteilung leistet das eine neue Kältemaschinen-Serie aus Lindau am Bodensee: Die neue, luftgekühlte „Quantum-Air“-Baureihe von Engie Refrigeration.

Trump warnt Iran vor „überwältigender“ US-Reaktion

Washington (dpa) - In der Krise zwischen den USA und dem Iran hat US-Präsident Donald Trump die Führung in Teheran in scharfen Worten vor einem Angriff gewarnt. Jeder Angriff des Irans auf irgendetwas Amerikanisches werde mit großer und überwältigender Stärke beantwortet werden, schrieb Trump auf Twitter. In einigen Bereichen werde überwältigend Auslöschung bedeuten. Kein John Kerry und Obama mehr! Trump bezog sich auf den seiner Ansicht nach zu sanften Iran-Kurs seines Amtsvorgängers Barack Obama und von dessen Außenminister.

Ajatollah Chomeini

Erzrivalen: Warum Saudi-Arabien und der Iran verfeindet sind

Als vor 40 Jahren die Massen im Iran auf die Straße gingen, erreichten die Erschütterungen auch das rund 1300 Kilometer entfernte saudische Königshaus. In der iranischen Hauptstadt Teheran stürzte ein Aufstand unter Führung schiitischer Geistlicher im Januar 1979 die Herrschaft des Schahs.

Anführer Ajatollah Ruhollah Chomeini erhob danach den Anspruch, die islamische Revolution in andere Länder zu tragen - was die Mächtigen in Saudi-Arabien als Bedrohung ihrer eigenen Herrschaft verstanden.

Hassan Ruhani

Iran lehnt Gespräche mit USA ab

Im Konflikt mit den USA hat die iranische Führung neue Verhandlungen und jegliche Kompromisse entschieden abgelehnt. „Die Forderungen der Amerikaner nach Verhandlungen sind nur ein Trick“, sagte Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Chamenei.

„Diese Verhandlungen haben aber nur ein Ziel: unsere politische Führung zu eliminieren und unsere Waffen wegzunehmen.“ Irans Volk werde sich „der meistgehassten und böswilligsten Regierung der Welt“ niemals beugen, sagte Chamenei weiter.

Trump verhängt neue Sanktionen gegen den Iran

Im Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump neue Sanktionen verhängt und den obersten Führer der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Chamenei, ins Visier genommen. Trump unterzeichnete eine präsidiale Verfügung, die nach seinen Angaben Chamenei, dessen Büro und dessen Umfeld den Zugang zu zentralen Finanzressourcen verwehren soll. „Wir werden den Druck auf Teheran weiter erhöhen“, sagte Trump. Niemals könne der Iran eine Atomwaffe haben.

Washington will weltweites Bündnis gegen Iran schmieden

Im Konflikt mit dem Iran will die US-Regierung eine weltweite Koalition gegen die Führung in Teheran aufbauen. US-Außenminister Mike Pompeo sprach von einer Koalition, die sich nicht nur über die Golfstaaten erstreckt, sondern auch über Asien und Europa. Dieses Bündnis solle bereit dazu sein, den „weltgrößten Sponsor des Terrors“ zurückzudrängen, sagte Pompeo vor einer Reise nach Saudi Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Iran prognostizierte das Scheitern der US-Pläne für ein iranfeindliches Bündnis.

Iran: Britin muss Haftstrafe komplett absitzen

Die wegen Spionage im Iran inhaftierte Britin Nazanin Zaghari-Ratcliffe muss ihre mehrjährige Haftstrafe komplett verbüßen. Das teilte Vizeaußenminister Abbas Araghchi dem britischen Nahostbeauftragten Andrew Murrison in Teheran mit. Die iranische Justiz werde sich auch von Protesten ihres Ehemannes vor der iranischen Botschaft in London nicht beeindrucken lassen. Zaghari-Ratcliffe, eine Projektmanagerin der Thomson Reuters Stiftung, war nach einem Privatbesuch bei ihren Eltern im April 2016 verhaftet worden.

Deutliche Warnung des US-Sicherheitsberaters an Teheran

US-Sicherheitsberater John Bolton hat eine klare Warnung in Richtung Teheran ausgesprochen. Das US-Militär sei jederzeit einsatzbereit und bei weitem das beste der Welt, sagte Bolton bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Jerusalem. US-Präsident Donald Trump habe einen geplanten Angriff auf den Iran nur „zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ gestoppt, sagte der US-Sicherheitsberater. Die USA werden laut Bolton weitere scharfe Sanktionen gegen den Iran verhängen.