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Weltweit fehlt Hilfe bei Nikotinsucht-Ausstieg

WHO bemängelt weltweit fehlende Hilfe bei Tabak-Ausstieg

Der Nichtraucherschutz wächst zwar weltweit und Rauchen wird in den meisten Ländern immer teurer und schwerer gemacht - aber bei Hilfen zur Entwöhnung hapert es noch. Zu diesem Schluss kommt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem neuen Welt-Tabak-Bericht.

Sie stellte ihn in Rio de Janeiro vor, weil Brasilien nach der Türkei erst das zweite Land der Welt ist, dass alle von der WHO empfohlenen Maßnahmen zum Eindämmen des Tabakkonsums voll umgesetzt hat.

Ebola-Virus im Kongo

Ebola-Fall in Großstadt Goma - WHO für Notfall-Ausschuss

Nach dem ersten Ebola-Fall in der Millionenstadt Goma im Kongo prüft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erneut, ob eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen werden muss.

Er werde so schnell wie möglich den dafür nötigen Expertenausschuss einberufen, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bei einer Ebola-Konferenz in Genf. „Wir haben es mit einer der komplexesten humanitären Notsituationen zu tun, die wir je erlebt haben“, sagte er.

WHO: zu viele Antibiotika falsch eingesetzt

Die Antibiotikaresistenz weltweit nimmt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation alarmierende Ausmaße an. „Die Antibiotikaresistenz droht, 100 Jahre medizinischen Fortschritts zunichte zu machen“, warnte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Eine Lösung dafür zu finden sei eine der dringendsten Herausforderungen im Gesundheitsbereich. Die WHO hat deshalb die vorhandenen Antibiotika jetzt in drei neue Kategorien eingeteilt. Von Antibiotikaresistenz sprechen Ärzte, wenn Patienten auf ein Antibiotikum nicht reagieren.

Computerspieler

Online-Spielsucht kommt in Katalog der Krankheiten

WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus hat die Anstrengungen mehrerer Länder gelobt, der Bevölkerung eine bezahlbare Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

Zum Auftakt der 72. Jahresversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf nannte er als Beispiele Kenia, Indien, Südafrika, Ägypten, El Salvador, Griechenland und die Philippinen. „Die Welt hat große Fortschritte mit Blick auf eine allgemeine Gesundheitsversorgung gemacht“, sagte er.

Ebola im Kongo

Drastischer Anstieg neuer Ebola-Fälle im Kongo

Rund zehn Monate nach Beginn der Ebola-Epidemie im Osten des Kongo ist die Zahl neuer Erkrankungen wegen anhaltender Angriffe auf Helfer stark angestiegen.

Ende März zählten die Behörden etwa 1000 Krankheitsfälle, inzwischen sind es rund 1500. Die Zahl der Todesopfer stieg unterdessen von 630 auf rund 970, wie am späten Dienstagabend veröffentlichte Zahlen der Behörden zeigten. Das entspricht jeweils einem Anstieg von rund 50 Prozent.

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, zeigte sich ...

Malawi beginnt mit weltweit erster Malaria-Impfkampagne

In Malawi hat nach jahrelangen Vorbereitungen die weltweit erste Impfkampagne gegen Malaria begonnen. Der Impfstoff habe „das Potenzial, das Leben von Zehntausenden Kindern zu retten“, erklärte der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die Impfkampagne in dem Land im Südosten Afrikas ist Teil eines Pilotversuchs bei dem in Malawi, Ghana und Kenia bis 2022 insgesamt jedes Jahr rund 360 000 Kleinkinder gegen die gefährliche Krankheit geimpft werden sollen.

Ebola im Kongo

Inzwischen mehr als 1000 Ebola-Fälle im Kongo

Im Kongo sind mittlerweile mehr als 1000 Menschen an dem gefährlichen Ebola-Virus erkrankt. Die Zahl der Fälle liege bei 1009, davon seien 944 im Labor bestätigt, teilte das kongolesische Gesundheitsministerium am späten Sonntagabend mit.

„Hinter diesen Zahlen verbergen sich Hunderte kongolesische Familien, die direkt von dem Virus betroffen sind, sowie Hunderte Waisen“, sagte Minister Oly Ilunga Kalenga. Bislang sind demnach 629 Menschen an Ebola gestorben, davon wurden 564 Fälle im Labor bestätigt.

Impfung

Intensive Forschung für universellen Grippe-Impfstoff

So viele Wissenschaftler wie nie zuvor arbeiten nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) derzeit an einem universellen Grippe-Impfstoff. Bislang müssen Impfstoffe jährlich auf die jeweils kursierenden Virenstämme abgestimmt werden.

Das macht die Produktion aufwendig, zudem kursieren mitunter andere Stämme als von den Experten erwartet - dann ist der für die kommende Saison vorbereitete Impfstoff weniger wirkungsvoll als erhofft.

Verkehrstote weltweit

Jedes Jahr 1,35 Millionen Verkehrstote weltweit

Jedes Jahr sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1,35 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen. Gut ein Viertel aller Opfer seien Fußgänger und Fahrradfahrer, berichtete die WHO in Genf.

„Das ist ein inakzeptabler Preis, den wir für die Mobilität zahlen“, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Wie Verkehrsunfälle vermieden werden könnten, sei klar. Mehr Regierungen müssten die Maßnahmen aber umsetzen: Zum Beispiel Geschwindigkeitsbegrenzungen, Gurt- und Helmzwang, sichere Bürgersteige und Wege für ...

Tedros Adhanom Ghebreyesus

Babys mit manipuliertem Genom: WHO-Chef will Standards

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts der angeblich genmanipulierten Babys in China vor den unbeabsichtigten Konsequenzen solcher Eingriffe gewarnt.

Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus will aber Genom-Manipulationen an Keimzellen nicht von vornherein als Therapie bei Krankheiten ausschließen. Die WHO berufe jetzt ein Expertengremium ein, um alle Aspekte der umstrittenen Technik zu untersuchen, sagte der WHO-Generalsekretär am Montag in Genf.