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Rainer Schaaf weiß, in welchem Rahmen er in Riedlingen politisch agieren kann.

Nach der Bundestagswahl den Bürgermeisterposten im Blick

Führung ist ihm nicht fremd. Im Gegenteil. Als Rainer Schaaf, Kandidat für das Bürgermeisteramt in Riedlingen, im Alter von 24 Jahren seinen Meistertitel im Fleischerhandwerk in der Tasche hatte, musste er sich bei seinem damaligen Arbeitgebers auch um die Auszubildenden kümmern. „Das waren ja alles auch noch junge Kerle. Ich konnte mich gut in deren Situation hineinversetzen“, erzählt Rainer Schaaf.

„Ich habe immer ein offenes Ohr für junge Menschen gehabt.

Sie wollen den Adler retten: Eigentümer Hubert Baumeister (Mitte) mit seiner Frau Rosemarie. Dazu gestoßen ist noch der Ravensbu

Neue Ideen zur Rettung des legendären Gasthofes Adler

Hubert Baumeister drückt sich mit einem Kaffee an des Gasthoftisch und sagt: „Eigentlich ist der Adler ein Traum.“ Ein schneller Blick durch die Wirtsstube reicht, um sich der Feststellung des Wirtes anzuschließen: historisches Täfer, alte Tische und Stühle, Bilder aus längst vergangen Zeiten an den Wänden, aufgehängte Hirschgeweihe, bemalte Scheiben in den Fenstern. Alles wunderbar, alles nostalgisch. Wäre da nicht das „Eigentlich“ des gemütlich wirkenden Mittsechzigers.

Demonstration vor dem Hotel Westin Leipzig

Gil Ofarim: Antisemitismus-Vorfall in Leipziger Hotel

Der Musiker Gil Ofarim ist nach eigenen Angaben Opfer eines antisemitischen Vorfalls im Leipziger «Westin Hotel» geworden.

Dort habe ihn ein Mitarbeiter aufgefordert, seine Kette mit einem Davidstern einzupacken, berichtete Ofarim in einem am Dienstag veröffentlichten Video bei Instagram. Dann dürfe er einchecken.

Zuvor sei am Hotelempfang wegen technischer Probleme eine lange Schlange entstanden. Ofarim sagte, er habe sich eingereiht - mit seiner Davidstern-Kette um den Hals.

VHS-Leiterin Ilse Fischer-Giovante (vorne) und Lehrgangsleiterin Daniela Chaloun-Brandt gratulierten zur bestandenen Prüfung.

Erfolgreich absolvierte Gästeführerausbildung

Neu im diesjährigen Schelklinger VHS-Programm war eine regionale „Gästeführerausbildung“ mit Prüfung und Zertifikat am Ende. Ziel der Ausbildung war, qualifizierte Botschafter einer Stadt, einer Region, eines Denkmals oder einer geografischen Besonderheit auszubilden. Besonderer Wert gelegtwurde auf die zielgruppenorienteierte Vermittlung des fachlichen Wissens.

Lehrgangsleiterin war die Kulturwissenschaftlerin Daniela Chaloun-Brandt, die auch in der Stadt Ulm beteiligt ist an der Ausbildung und Prüfung von Gästeführern.

 Das vergessene Bildstöckle mit der Muttergottes auf dem Rengersberg am ehemaligen Schul- und Kirchweg zwischen Schwanden über A

Die Muttergottes auf dem Rengersberg

Denkmale sind, meist in Stein gehauene, Geschichts- und Wissensspeicher. Sie machen den Wandel der Zeit ebenso sichtbar wie sie das Wissen um alte Handwerkstechniken erhalten. Denkmalpflege möchte den Zeugnissen und ihren versteckten Geheimnissen nachgehen, ihr Bestreben macht sie in Deutschland am „Tag des offenen Denkmals“ publik, zuletzt am 12. September. Aber auch schlichte Denkmale, sogenannte Bildstöckle, erzählen Geschichte im Verborgenen – und wenn man sie erzählen lässt.

 Der Heimatkundige Rudi Daumann erklärt die Deckengemälde in der Kirche St. Georg.

In St. Georg kann man sich richtig satt sehen

Der Tag des Offenen Denkmals ist dieses Jahr unter dem Motto „Schein und Sein – in Geschichte, Architektur und Denkmalspflege“ gestanden. Rudi Daumann vom AK Heimatpflege Isny bot in Kooperation mit den Isnyer Museen und der katholischen Kirchengemeinde Führungen durch die ehemalige Klosterkirche St. Georg an.

Die Teilnehmenden befolgten brav die Corona-Schutzmaßnahmen. Einige brachten sogar ein Fernglas zur Betrachtung der Deckengemälde mit.

 Zahlreiche Besucher kamen am Wochenende zum Stolch´schen Wasserschloss.

Trochtelfingen feiert zwei Tage rund ums Stolch´sche Wasserschloss

Der Schlossgeist des „Schlössle“ in Trochtelfingen muss sich wie in den guten alten Zeiten gefühlt haben. Dank des erstmals durchgeführten Dorffestes am Samstag und des Tag des offenen Denkmals am Sonntag hat sich das öffentliche Leben in Trochtelfingen rund um seine Heimat, das Stolch´sche Wasserschloss, abgespielt.

Während sich am Samstag die örtlichen Vereine präsentierten und mit einem bunten Unterhaltungsprogramm für die kleinsten aufwarteten, drehte sich am Sonntag, dem Tag des offenen Denkmals, alles ums „Schlössle“.

 Brunnenwasser schöpfen macht Spaß – auf unserem Foto auch Raderachs Ortsvorsteher Bruno Mainz (zweiter von rechts).

Von Rittern, Burgen, Brunnen – und Hochzeiten im Wohnzimmer

Friedrichshafen - Auch alteingesessene Häflerinnen und Häfler können beim „Tag des offenen Denkmals“ noch was Neues lernen. Diese Erfahrung durfte zum Beispiel Maria Bucher bei der Tour „Kleindenkmale im Ortsteil Raderach“ machen, die von der Ortsverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Friedrichshafen angeboten wurde. Im speziellen Fall ging es um einen mitten in landwirtschaftlichem Gelände stehenden Grenzstein. Ob man den Stein zur Arbeitserleichterung eventuell auch ein paar Meter versetzen dürfe, wollte die Raderacherin wissen.

Freuen sich auf zahlreiche Besucher: Rainer und Beate Specker, Richard Kurz und Charly Ludewig (von links) vom Förderverein des

100 Jahre Rundfunk: Wie das Radio in die deutschen Wohnungen einzog

Rund 100 Jahre ist es her, da wurde in der kleinen brandenburgischen Stadt Königs Wusterhausen Radiogeschichte geschrieben. Der Zauber dieser Zeit und die technische Entwicklung in den folgenden Jahrzehnten sind jetzt Teil einer Ausstellung im Elektronikmuseum Tettnang zu den üblichen Öffnungszeiten bis Ende Oktober.

Kurz vor Heiligabend, am 22. Dezember 1920, sendeten die Postbeamten der Reichspost von Wursterhausen aus die erste Radiosendung Deutschlands.

 Der Garten hinter der St. Otmarskirche lud zum Verweilen ein.

Die alte Kirche St. Otmar trifft bei den Durchhausenern auf neues Interesse

Die Alte Dorfkirche St. Otmar – für viele nur als verlassenes Gebäude am Glascontainer bekannt – hat am Sonntag, dem bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ ihre Türen geöffnet und ließ eine große Zahl von Besuchern durchflanieren. Und groß war das Interesse, schließlich war den ganzen Tag über reger Betrieb in und um das denkmalgeschützte Gebäude.

Möglich machte dies der Besitzer und der neu gegründete Arbeitskreis „Alte Dorfkirche“. Der Arbeitskreis präsentierte auch einige Ideen und Möglichkeiten, wie das Bauwerk aus dem ...