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Steinmetz Klaus Locher restauriert derzeit den Gedenkstein an die gefallenen Mühlheimer im Krieg von 1870/71. Das Epitaph soll n

Heimatverein Mühlheim lässt Gedenktafel restaurieren

MÜHLHEIM - Der Heimatverein Mühlheim lässt derzeit eine Tafel restaurieren, die an die Gefallenen des deutsch-französischen Kriegs 1870/71 erinnert. Wenn Corona nicht dazwischen funkt, soll sie am 30. November vorgestellt werden – einem Tag mit Symbolcharakter.

Die Schlacht bei Villiers ist einer der letzten Versuche der französischen Armee, die deutschen Truppen am Einmarsch nach Paris zu hindern. Von Mobilgarden aus der Hauptstadt unterstützt, marschiert sie Ende November bei Villiers gegen preußische, württembergische und ...

Beim Richtfest im Stolch’schen Schloss hat Schloßherr Friedbert Vogelsgsang (links) dem Bopfinger Bürgermeister Dr. Gunter Bühle

Richtfest: Das Stolch’sche Schloss mausert sich

Da dürfte sich auch der Schlossgeist verwundert die Augen gerieben haben – in rekordverdächtigen zwei Tagen haben die Zimmerleute der Zimmerei Abele dem Mittelbau des Stolch’schen Wasserschlosses einen neuen Dachstuhl verpasst.

„Mit der Sanierung des Mittelgebäudes kommen wir unserem Ziel, das „Schlössle“ wieder mit Leben zu füllen, wieder einen großen Schritt näher“, freute sich Schlossherr Friedbert Vogelgsang und dankte allen Beteiligten für deren Engagement.

Flughafen Tegel

Abschied von TXL - Tausende Menschen kommen zum Abschied

Am Berliner Flughafen Tegel sind am Samstag die letzten regulären Passagierflugzeuge gestartet und gelandet. Der Regelbetrieb an dem 60 Jahre alten Standort ist damit eingestellt. Am Abend hob ein Airbus A350 als letzter Flug der Lufthansa mit rund 280 Passagieren an Bord in Richtung München ab. Später waren noch zwei Überführungsflüge zum neuen Hauptstadtflughafen BER angesetzt. Der Umzug aller Fluggesellschaften zum neu eröffneten Standort in Schönefeld ist damit abgeschlossen.

 Richard Kurz vom Elektronikmuseum Tettnang am SWR-Mischpult. Das Museum beherbergt viele besondere Ausstellungsstücke.

Förderverein des Tettnanger Elektronikmuseums verzichtet auf Hauptversammlung

Der Förderverein des Elektronikmuseums Tettnang hat seine für Montag anberaumte Hauptversammlung angesichts der aktuellen Pandemieentwicklungen abgesagt – auch, „um die Mitglieder nicht unnötigen gesundheitlichen Gefahren auszusetzen“, wie der Vorsitzende Rainer Specker in einer Mitteilung schreibt.

Der Verein hat derzeit 155 Mitglieder, heißt es im Geschäftsbericht für das Jahr 2019, den Specker der „Schwäbischen Zeitung“ geschickt hat.

 Der Dammglonker am Langenargener Landungssteg.

Virtuelle Tage noch bis 31. Oktober

Der „Tag des offenen Denkmals“ im Bodenseekreis war dieses Jahr virtuell und ist nun sogar verlängert worden. Wie das Landratsamt mitteilt, gibt es noch bis Ende Oktober Baudenkmale und historische Ensembles im Bodenseekreis bei virtuellen Führungen, in Filmen und Online-Magazinen zu entdecken. Vom Sofa aus können besondere Orte kostenlos kennen- und schätzengelernt werden, kontaktfrei und ohne Zeitdruck. Die Vielfalt der Angebote ist weitgespannt: Vom Sanierungsverlauf bei Baudenkmalen über die Geschichte historischer Kleindenkmale bis hin zu ...

Am Erbacher Gedenkstein trafen sich fürs Pressefoto: (v. l.) Alfred Mayer, Andreas Häßler, Hans Seemann und August Weber.

Nur langsam bröckelten die „inneren Mauern“

Für einige Erbacher weckt das Jubiläum „30 Jahre Deutsche Einheit“ ganz besondere Erinnerungen: Seit fast drei Jahrzehnten pflegt ein Arbeitskreis Beziehungen zum sächsischen Städtchen Fraureuth. Zwar sind die Kontakte in den vergangenen Jahren etwas rarer geworden, zu erzählen gibt es aber vor allem über die Anfangsjahre einiges.

Einer der Wegbereiter der Partnerschaft ist der langjährige Vorsitzende des Arbeitskreises Erbach-Fraureuth, Andreas Häßler.

Wolfgang Thierse, SPD, aufgenommen im Rahmen eines Interviews.

Wolfgang Thierse über die Wiedervereinigung: „Geschichte ist häufig ungerecht“

Als am 3. Oktober 1990 erstmals 144 Abgeordnete der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR Mitglieder des Deutschen Bundestages werden, ist Wolfgang Thierse einer von ihnen. 30 Jahre später sagt der ehemalige Bundestagspräsident und SPD-Politiker über die deutsche Einheit: „Im Osten fehlt es vielen Zeitgenossen an positiver Selbstwahrnehmung.“

Im Interview mit Guido Bohsem und André Bochow spricht er über den heutigen Stand der Einheit, das ostdeutsche Selbstbewusstsein und die Perspektiven für den Einigungsprozess.

Emmanuel Macron

Pariser Élyséepalast empfängt Besucher

Trotz Corona hat der Pariser Élyséepalast seine Türen für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Mit Mund-Nasen-Schutz schlenderten Neugierige anlässlich des „Tages des offenen Denkmals“ durch den Amtssitz des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Dort konnten sie zum Beispiel den Salon doré bestaunen - das goldverzierte Büro des Präsidenten ist gerade erst aufwändig restauriert worden. Neben weiteren Räumlichkeiten wie dem Büro der First Lady gab es etwa Geschenke von anderen Staatsgästen und eine Fotoausstellung zur Arbeit ...

Die Flurneuordnung soll Impulse für die Pfahlheimer Ortsmitte bringen.

In die Ortserneuerung kommt Bewegung

Für Neues braucht man oft Zeit, wenn es gut werden soll. Im Fall der innerörtlichen Flurneuordnung in Pfahlheim aber dauert die Geschichte aber schon etwas zu lang: Seit 2015 bereitet man sich im Ort auf die Umsetzung der innerörtlichen Flurneuordnung vor. Jetzt kommt die Sache wieder in Bewegung. Noch im September soll es eine Informationsveranstaltung für Haus- und Grundbesitzer geben.

Laufende Umstrukturierungen und personelle Veränderungen in der zuständigen Behörde haben bislang das Vorankommen in dieser Sache stark gebremst.

 Zum Tag des offenen Denkmals wurde das Schlossmuseum zum Klingen gebracht.

Barocke Klänge auf historischen Instrumenten

Zum Tag des offenen Denkmals hat das Ellwanger Kammerensemble ein Konzert auf Streichinstrumenten des Ellwanger „hochfürstlichen Hof-Lauten- und Geigenmachers“ Benedict Wagner (1704 bis 1794) gegeben und das Schlossmuseum zum Klingen gebracht. Monika Willand erinnerte an Wagner, dessen Wohnhaus sich in der Oberen Straße zwischen dem Palais Adelmann und der Weinstube Kanne befindet. Das Konzert fand in Kooperation mit dem Geschichts- und Altertumsverein statt, dessen Vorstand Thomas Rathgeb knapp 60 Zuhörer im Thronsaal begrüßte.