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Madenbeißer

Warum Maden heilen und Made die Demokratie nicht mag

Hört sich komisch an, ist aber so: Am Ravensburger Elisabethen-Krankenhaus werden fleischfressende Maden als Alternative zu chirurgischen Eingriffen eingesetzt. Wie das funktioniert, woher die Methode kommt und warum sie aus vielerlei Gründen sogar viel besser ist, erklärt SZ-Redakteur Oli Linsenmaier in der neusten Folge von Olis Knallerkiste. 

Außerdem geht es um Namensvetter Made Höld, der in Ravensburg als Räuberhöhlen-Retter bekannt ist.

Junge Frau mit Rollator

Zwei Jahre nach der Diagnose „Querschnittslähmung“ kann Tabea Schoch mit Hilfe wieder gehen

Im Trampolin-Training vor gut zwei Jahren verändert sich das Leben von Tabea Schoch von einer Sekunde auf die andere: Sie stürzt, verletzt sich schwer an zwei Halswirbeln – und ist seitdem querschnittsgelähmt. Ganz verarbeitet hat sie diesen Schicksalsschlag, wie sie sagt, noch nicht. Aber sie ist dabei, damit ihren Frieden zu machen. Nicht etwa, indem sie sich mit ihrer Situation abfindet. Sondern indem sie sich auf die Beine zurück kämpft.

Und das ist ganz wörtlich gemeint.

 Direkt vom Wettkampf in Biberach sprangen die Trampoliner auf die Heimatabend-Bühne.

Turner, Trommler und Tradition

Der Heimatabend im Kultur- und Kongresszentrum ist einer der offiziellen Höhepunkte des Weingartener Welfenfestes, zu dem sich am Samstagabend die Altvorderen und Bürger, die Jungen und Alteingesessenen eingefunden haben. Heuer leiteten Parinda Staudacher-Rall und Thomas Grimm durch einen intensiven Abend, an dem gelacht, gestaunt und gestöhnt werden konnte.

„Sensationell“ – dieses Prädikat hat Moderator Thomas Grimm beinahe inflationär benutzt während der knapp vier Stunden, für etliche der Gäste und insgesamt 17 Programmpunkte ...

Die Musiker der Lindauer Kultband Paddocks (von links): Fredi Weinberger, Lorenz Schlechter, Peter Schösser, Rainer Haas und Pit

Insulaner Starkbierfest mit den Paddocks

Samstagabend in den Coca-Cola-Hallen. Das Stampfen von „We will Rock You“ unterbricht die Party. Eine große und altersmäßig bunt gemischte Tanzgruppe der Narrenzunft Lindau hat nun, es ist etwa 22 Uhr und gut Halbzeit auf dem Starkbierfest, ihren Auftritt und wird von den Zuschauern begeistert gefeiert. Zu den bekanntesten Stücken von Freddie Mercury und seiner Band Queen entern sie die Tanzfläche und präsentieren einen fetzigen Showtanz, mit Rock ’n‘ Roll-Einlagen.

 Dirk Augustin

Nur gemeinsam kann Lindau viel erreichen

Beim Rückblick in das Jahr 2018 fällt auf, dass Lindauer viel erreichen können, wenn sie sich gemeinsam anstrengen. Das gilt für die Hilfsaktionen für die verunglückte Trampolinspringerin Tabea Schoch, das gilt aber auch für die LZ-Bürgeraktion Wir helfen, deren Jubiläumsgala nur möglich war, weil Stadt, LTK und LZ zusammengearbeitet haben. Nach diesem Grundsatz funktioniert auch das Vereinsleben in Lindau, das bei allem Bangen über fehlenden Nachwuchs überaus lebendig und vielfältig ist.

Schritt für Schritt übt Tabea Schoch am Rollator – und geht dabei über ihre Grenzen.

„Weihnachtswunder“: Querschnittsgelähmte Tabea läuft am Rollator

Tabea läuft. Schritt für Schritt kämpft sie sich über den Flur. Die Anstrengung ist ihr anzusehen, die Schritte wirken noch etwas mechanisch, aber sie läuft. Für die junge Lindauerin, die vor etwas mehr als einem Jahr noch waghalsige Schrauben und Salti in der Luft drehte, sind die 50 Meter am Rollator mehr wert als jede Medaille. Für ihre Familie sind die großen Fortschritte, die Tabea macht, ein „Weihnachtswunder“.

Ein Sprung trennt Tabea Schoch von ihrem alten Leben.

Damit Tabea es leichter hat mit ihrer Einschränkung, dafür sind die Achberger Grundschüler gelaufen und haben so ihre Sponsoren

Grundschüler erlaufen 3333 Euro für Tabea

Mit ihrem Sponsorenlauf für Tabea Schoch haben die Achberger Grundschüler ihre Sponsoren ganz schön zur Kasse gebeten, denn jetzt, am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, konnten sie 3333 Euro „ihrer“ Tabea überreichen.

„Ihrer“ deshalb, weil Tabea nach der Schule hier im Kindergarten ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert hat, das sie unfallbedingt nicht vollenden konnte. Eine Reihe der jetzigen Grundschüler kennen und schätzen sie noch aus dieser Zeit im Kindergarten.