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US-Präsident Donald Trump hält eine Lobeshymne auf die USA.

Trump teilt gegen Deutschland und Iran aus

Um kurz nach halb elf am Dienstag beginnt US-Präsident Donald Trump im UN-Hauptquartier am New Yorker East River seine Rede mit dem üblichen Selbstlob. Seine Regierung, brüstet sich Trump, habe in knapp zwei Jahren mehr erreicht als nahezu jede andere Regierung in der Geschichte seines Landes.

In dem Augenblick wird es unruhig im Saal der Vollversammlung. Manche tuscheln, andere lachen, lassen eher Sarkasmus als Heiterkeit erkennen. Mit einer solchen Reaktion habe er nicht gerechnet, Trump quittiert es mit einem Grinsen, um sodann ...

 Der Lebensmittelladen wechselt den Standort.

Lebensmittelladen zieht auf den Weibermarkt

Bina B. schließt ihre Boutique am Weibermarkt, doch die Nachfolgenutzung steht schon fest: Der „Donau Frisch Markt“ wird sein Geschäft an den Weibermarkt verlagern. Bislang war das Geschäft in der Pfaffengasse zu finden.

Der Mietvertrag sei unterschrieben, sagt Maha Dabah, die mit ihrem Mann Ammar Malek das Geschäft betreibt. Mitte bis Ende November soll der neue Laden am Weibermarkt eröffnet und dann der bisherige in der Pfaffengasse geschlossen werden, sagt sie.

Film über Flucht, Angst und Abschiebung

Junge Geflüchtete aus dem Landkreis Lindau haben an einem sechstägigen Projekt teilgenommen. Dabei ist ein Kurzfilm entstanden, der auf ihre Lage aufmerksam macht. Der Film „Goldener Käfig“ ist am Freitag, 5. Oktober, ab 18.30 Uhr im Club Vaudeville zu sehen.

Die etwa zwanzig jungen Leute, hauptsächlich aus Afghanistan, aber auch aus Eritrea, Syrien und Sierra Leone erarbeiteten unter der Leitung von Medienpädagogin Nora Brockamp und Kameramann Thomas Bünger das Drehbuch zu einem Film, der von Hoffnungen und Träumen, aber auch von ...


 Die Geflüchteten wollten von ihren Traditionen erzählen – zum Beispiel was an Ramadan gegessen wird.

Geflüchtete erzählen von Syrien

„Meine traurige Heimat war das schönste Land der Welt. Jetzt ist es das Unglücklichste.“ Mit diesem Satz beginnt ein junger Syrer seine Präsentation über Aleppo in einem B2-Sprachkurs in Ravensburg Anfang 2017. Er wurde zum Titel eines Erzählprojekts, das die Schriftstellerin Katrin Seglitz initiiert hat, und das am Donnerstag, 27. September, im Kornhaussaal um 20 Uhr vorgestellt wird. Die Schüler hatten das Bedürfnis, mehr zu erzählen, und Katrin Seglitz hatte das Bedürfnis, das Gehörte anderen Menschen zugänglich zu machen.


 Bennet Müller (Bildmitte) moderierte das Gespräch mit Margit Stumpp und Danyal Bayaz (links im Bild). Es ging um die Erfahrung

Die beiden Neuen berichten aus Berlin

Kommunalpolitische Thementische und die Berichte der beiden mehr oder weniger frisch gewählten Bundestagsabgeordneten Margit Stumpp und Danyal Bayaz aus ihrem ersten Jahr in der Bundeshauptstadt dominierten das ziemlich gut besuchte „Grüne Herbstfest“ des Aalener Ortsverbands der Grünen. Im Frapé war schon mal Wahlparty gefeiert worden, das Herbstfest hier war eine Premiere.

Getroffen hatten sich unter anderem Grünen-Mitglieder, Teile der Gemeinderatsfraktion und die vor Kurzem wiedergegründete Grüne Jugend.

Schild mit der Aufschrift «Landgericht»

Filmen, wie Schwester verblutet: Familie vor Gericht

Mit drei Messern wurde die 17-jährige Alaa W. so schlimm zugerichtet, dass selbst die sachlich-nüchtern gehaltenen Ausführungen der Staatsanwaltschaft Grauen im Gerichtssaal erregen. Die vier Angeklagten - ihr Ehemann, ihr Bruder und die Eltern - wirken dagegen regungslos. Seit Montag müssen sie sich vor dem Landgericht Ravensburg dafür verantworten, dass Alaa W. Ende Februar mit etlichen Schnitten und Stichen in der elterlichen Wohnung in Laupheim bei Biberach um ein Haar getötet worden wäre - samt Baby in ihrem Leib (Aktenzeichen 2 KLs 242 ...


 Suleika (Ana Hauck) und ihr syrischer Bruder auf der Bühne.

Syrien-Konflikt: Vom Frühling in den Tod

Elend, Verzweiflung, aber auch Zorn und tiefste Trauer: All diese Emotionen haben die Schauspieler der Berliner Compagnie auf der Bühne des Martin-Luther-Gemeindehauses gezeigt, indem sie das Theaterstück „Die Sehnsucht nach dem Frühling“ darboten. Im Zentrum der Inszenierung stand eine syrische Familie. Gezeigt wurde, wie der Krieg in Syrien mit friedlichen Protesten begann, diese sich aber in blutige Konflikte steigerten und schließlich ein Land im Chaos versinken ließ.


 Die Berliner Compagnie gastiert mit dem Stück „Die Sehnsucht nach dem Frühling” im Zeughaus.

Ein berührendes und aufwühlendes Stück Wahrheit

Sprachlos für den Moment hat die Berliner Compagnie die Zuschauer nach 90 Minuten Spieldauer aus dem Theaterstück „Die Sehnsucht nach dem Frühling“ entlassen. „Wahnsinniges Faktenwissen“ und „tolles Ensemble“ lauteten dann die ersten spontanen Kommentare. Das Drama um eine syrische Familie beginnt im März 2011 und beleuchtet die Ursachen des Krieges. Hautnah und ungeschminkt. Minutenlangen Applaus gab es für diese 30. Theaterproduktion des Berliner Ensembles am Samstagabend im Zeughaus.


 Einpersonenstück für Birgit Zimmermann ist das Theaterstück „Immerwahr“ von Sabine Friedrich.

Eine ganze Gesellschaft wird gespiegelt

Zum Weltfriedenstag am 21. September feierte das hochkomplexe Theaterstück „Immerwahr“ von Sabine Friedrich in der Wilhelmsdorfer Scheune Premiere. Unter der Regie von Judith Dreyer verkörperte Birgit Zimmermann in dem Einpersonenstück die Rolle der Clara Immerwahr, hoch begabte Wissenschaftlerin und ungeliebte Ehefrau, die an ihrem „falschen“ Leben zerbricht und Selbstmord begeht.

Erfinder des ChlorgiftgasesDer Text und das Stück haben eine längere Vorgeschichte.


 Die Buben freuen sich am Froschspiel im Begegnungscafé.

Integration braucht weiterhin Helfer

In den Backsteinbau an der Gammertinger Straße hat der Freundeskreis „Freunde für Fremde“ am Freitagnachmittag geladen. Zum ersten Mal nach der langen Sommerpause trafen sich Geflüchtete und ehrenamtliche Helfer im Begegnungscafé, das auch offen ist für weitere Interessierte. Kaffee und Tee, verschiedene Kuchen, Apfelschorle und Wasser standen bereit. Die zweite Stunde war fürs Spielen da.

Laut und quirlig geht es im großen Raum des ersten Stocks zu, lebhaft und bunt.