Suchergebnis

Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln

Schulze: Pestizid-Verbreitung besorgniserregend

Eine Verbreitung von Pestiziden durch die Luft weit über die Äcker hinaus muss aus Sicht von Bundesumweltministerin Svenja Schulze dringend eingedämmt werden.

„Wir wissen überhaupt noch nicht, wie dieser Cocktail aus verschiedenen Pflanzenschutzmitteln am Ende wirkt“, sagte die SPD-Politikerin am Dienstag in Berlin zur Vorstellung einer von Bio- und Umweltorganisationen erstellten Studie. Dies sei besorgniserregend für den Ökolandbau und die Natur.

Kommt ein Endlager nach Baden-Württemberg? Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Symbolbild

Atommüll-Endlagersuche: Gorleben ist aus dem Rennen

Bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager in Deutschland ist der Salzstock Gorleben in Niedersachsen komplett aus dem Rennen. Gorleben wird in einem mit Spannung erwarteten Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung nicht als sogenanntes Teilgebiet ausgewiesen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Länderkreisen erfuhr.

Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet. Dafür sind dem Magazin zufolge nun erstmals bayerische Regionen auf der Liste möglicher Standorte.

Endlagersuche

90 Gebiete geologisch geeignet als Atomendlager

Große Teile Deutschlands sind für ein Atomendlager nach geologischen Kriterien grundsätzlich geeignet - der lange heftig umkämpfte Salzstock Gorleben aber ist nicht darunter.

Insgesamt weisen nach Erkenntnissen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) 90 Gebiete günstige geologische Voraussetzungen auf. Die anfangs „weiße Karte“ hat sich damit nun eingefärbt. Die Suche fängt aber nun erst richtig an, es gibt keine Vorentscheidung für einen Standort.

Debatte um Atommüll-Endlager

Die schwierige Suche nach dem Atommüll-Endlager

In der Diskussion um ein Endlager für Deutschlands Atommüll haben Politiker verschiedener Parteien vor einem Wegducken einzelner Regionen gewarnt.

„Die Atomkraft wurde bundesweit genutzt. Ein geeignetes Endlager zu finden, ist eine nationale Aufgabe“, erklärten SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch und die ehemalige grüne Europa-Abgeordnete Rebecca Harms. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) appellierte mit Ministern aus drei Bundesländern bei „Spiegel Online“ zu „gemeinsamer Verantwortung“ für die Folgen der Atomkraft.

Sonnenaufgang

Reform für schnelleren Ökostrom-Ausbau

Mehr Windräder, mehr Solaranlagen, mehr Klimaschutz - aber von all dem nicht genug? Die Bundesregierung hat am Mittwoch eine Reform für einen schnelleren Ökostrom-Ausbau auf den Weg gebracht.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach von einem „sehr großen Schritt“. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) dagegen gab im Kabinett schriftlich zu Protokoll, dass ihr Altmaiers Pläne längst nicht reichen. Auch von Umweltverbänden hagelte es Kritik.

Braunkohlekraftwerk

Schulze: Ziel ist EU-Einigung zum Klimaziel bis Jahresende

Bundesumweltministerin Svenja Schulze will noch in diesem Jahr unter deutscher Verhandlungsleitung eine Einigung für deutlich mehr Klimaschutz in der Europäischen Union schaffen.

„Mein Ziel ist es, unter deutscher Ratspräsidentschaft eine Einigung zum Europäischen Klimaschutzgesetz und damit zum Klimaziel für 2030 zu erzielen“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Eine Grundlage dafür soll ein informelles Treffen der Umweltminister in Berlin in der kommenden Woche bilden.

Verbot von Einweg-Plastik

Kleinere Müllberge, mehr Recycling: Diese Regeln sollen bald gelten

Spätestens im kommenden Sommer sollen sie aus den Supermarkt-Regalen verschwinden: Plastikteller und -gabeln, genauso wie Wattestäbchen und Strohhalme aus Kunststoff.

Das EU-weite Verbot für bestimmte Wegwerfprodukte stand am Donnerstag ebenso auf der Tagesordnung des Bundestages wie Maßnahmen gegen die Vernichtung zurückgeschickter Kleidung oder Vorgaben für staatliche Behörden, umweltfreundlicher einzukaufen. Das Ziel: In Deutschland soll weniger Müll entstehen, und was nicht mehr genutzt wird, soll vermehrt wiederverwertet ...

Nachhaltigkeit

Im Bundestag geht es um Nachhaltigkeit

Im Bundestag beginnt heute erstmals eine Art Themenwoche mit Debatten rund um das Thema Nachhaltigkeit. Dabei denken die meisten vor allem an Umwelt- und Klimaschutz, beides wird auch eine große Rolle spielen.

Das Prinzip Nachhaltigkeit - „nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann“, wie es im Duden heißt - lässt sich aber auf alle Politikbereiche übertragen.

Emissionen

CO2-Werte bei Autos sollen bis 2030 nochmals deutlich sinken

Die Autoindustrie muss sich bis 2030 auf noch strengere Grenzen für den Ausstoß von Kohlendioxid einstellen, wenn das EU-Klimaziel wie geplant verschärft wird.

Dann müsste der CO2-Ausstoß bei Autos pro Kilometer von 2021 bis 2030 um 50 Prozent sinken, heißt es in einem internen Papier der EU-Kommission. Die deutsche Autobranche warnte am Wochenende dringend vor einer weiteren Verschärfung, zumal die Hersteller bereits in der Krise stecken.

Verkehrsminister gegen neue Klimaziele

Scheuer warnt vor „überzogenen“ EU-Klimazielen

Verkehrsminister Andreas Scheuer hat vor überzogenen neuen EU-Klimazielen gewarnt. Kurz vor dem offiziellen Vorschlag aus Brüssel zu einer neuen Zielmarke für 2030 sagte der CSU-Politiker der dpa, man müsse die Folgen der schweren Corona-Wirtschaftskrise im Blick behalten.

Die EU-Kommission ist jedoch überzeugt, dass eine Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen um 55 Prozent bis 2030 nicht nur machbar, sondern wirtschaftlich günstig wäre.