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 Agenturleiterin Susanne Müller-Koberstein und ihr Stellvertreter Björn Patzer freuen sich, dass Lindau Ende September mit 2,3 P

Ausbildungsstart: Wieso junge Leute bei Berufswahl derzeit oft orientierungslos sind

Weil sich der Alltag unter Corona-Vorzeichen trotz drohender vierter Welle entspannt, erholt sich auch der Arbeitsmarkt im Kreis Lindau: Die Arbeitslosenquote sinkt Ende September auf 2,3 Prozent, die Zahl der Menschen ohne feste Stelle auf 1059. Doch nicht alle profitieren vom Aufschwung. Wieso sich die Arbeitsmarktprofis derzeit insbesondere um junge Leute sorgen.

Der Blick auf die monatliche Arbeitsmarktbilanz entlockt Susanne Müller-Koberstein endlich wieder ein Lächeln: Denn die Arbeitslosenquote erreicht mit 2,3 Prozent ...

 Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Lindau hat im Vergleich zum Vorjahr abgenommen.

Agentur für Arbeit optimistisch: Viele offene Stellen im Landkreis

Die Konjunktur zieht an, das spiegelt sich auch in den Arbeitslosenzahlen wider. Derzeit sind 1161 Personen im Landkreis arbeitslos, das sind 356 weniger als im Juli 2020. Laut Agentur für Arbeit melden viele Arbeitgeber wieder Stellen und agierten auf einem hohen Niveau, so Agenturleiterin Susanne Müller-Koberstein.

Im Juli waren 1180 offene Arbeitsstellen gemeldet, 130 mehr als im Juni, ein Plus von 12 Prozent. Im Vergleich zum gleichen Monat im Vorjahr gab es 480 Stellen mehr – das ist ein Plus von 69 Prozent.

 Die Arbeitslosenquoten im Junivergleich stimmen die Agentur für Arbeit optimistisch.

Auch in Lindau geht es mit dem Arbeitsmarkt bergauf

Auch in Lindau hat sich der Arbeitsmarkt regeneriert. Die Zahl der Arbeitslosen geht weiter zurück. Die Arbeitslosenquote betrug im Juni 2,7 Prozent.

Niedrigere Inzidenzwerte und damit einhergehende weitere Lockerungen führten im bayerischen Teil des Allgäus zu einer weiteren Stärkung des regionalen Arbeitsmarktes. Erneut waren weniger Menschen bei den Vermittlern arbeitslos gemeldet, gleichzeitig nahm die Nachfrage nach zusätzlichen Arbeitskräften nochmals zu, so der Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen.

Arbeiten im Homeoffice: Für die Lindauer Arbeitsagentur ist das weiter wichtig

Liv Barth betreut seit Februar den Arbeitgeberservice der Lindauer Arbeitsagentur. Ihre neues Büro hat sie allerdings noch nie gesehen: Wie fast alle Mitarbeiter der Agentur, erledigt sie ihr Tagespensum vom Homeoffice aus. „Bei diesem Thema sind wir eine ganz normale Firma“, stellt Agenturleiterin Susanne Müller-Koberstein fest.

Die aktuelle Diskussion, ob die Pflicht zum Homeoffice verlängert wird, verfolgt sie sehr aufmerksam. Genau wie die Entwicklung des Lindauer Arbeitsmarktes: Der scheint sich mit den ersten Lockerungen im ...

 Gastronomen wie Hans-Jörg Witzigmann müssen ihre Hotels, Lokale und Gastgärten wegen der Corona-Pandemie weiterhin geschlossen

Saisonstart im Kreis Lindau: Statt großer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt Sorgen über fehlende Perspektiven

Eigentlich könnte Arbeitsagentur-Chefin Susanne Müller-Koberstein ganz zufrieden sein: Die Arbeitslosenquote ist im März im Kreis Lindau gesunken. Eigentlich ist die Zeit kurz vor Ostern eine gute für den Arbeitsmarkt. Denn sowohl in der Landwirtschaft als auch in Hotels und Restaurants startet dann die Saison. Wäre da nicht – die seit einem Jahr anhaltende Corona-Pandemie. Damit sich der Arbeitsmarkt wirklich erholen kann, braucht vor allem eine Branche „eine klare Perspektive“, wie ein Gespräch der LZ zeigt.

Praktika in Firmen sind in Zeiten von Corona-Pandemie, Lockdown und Homeschooling nur sehr selten möglich. Über mögliche Ausbild

Suche nach Lehrstelle und Bewerber erfordert in Zeiten von Corona und Lockdown auch Fantasie

Susanne Müller-Koberstein will bewusst „positiv in die Zukunft sehen“. Denn die Leiterin der Lindauer Arbeitsagentur weiß: Die Corona-Pandemie mit all ihren Folgen wie Kurzarbeit und Lockdown macht dem Arbeitsmarkt im Landkreis Lindau weiter zu schaffen. Zwar ist im Februar die Arbeitslosigkeit ganz leicht zurückgegangen, beträgt bei aktuell 1675 Betroffenen aber immer noch 3,7 Prozent. Das sind rund ein Drittel mehr Erwerbslose als vor einem Jahr.

Klemens Heinz, früher Koordinator der Jobcenter in der Region, leitet seit Beginn der Corona-Pandemie im März vergangenen Jahres

Geschlossen wegen Corona: Kurzarbeit trifft längst nicht mehr nur Handel, Hotels und Lokale

Seit sechs Wochen harter Lockdown, seit über zwei Monaten Teilschließungen: Die Corona-Pandemie hinterlässt auf dem Lindauer Arbeitsmarkt mittlerweile tiefe Spuren. So sind Ende Januar im Landkreis Lindau 1717 Menschen ohne feste Arbeitsstelle. Das ergibt einen Anstieg um 200 binnen vier Wochen, die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 3,8 Prozent. Und nicht nur das: Auch die Kurzarbeit erreicht bald einen neuen Höchststand. Denn weil Läden, Hotels und Lokale geschlossen sind, haben immer weitere Kreise weniger Arbeit.

 Nach wie vor ist die Gastronomie betroffen – aber längst nicht mehr nur.

Arbeitslosigkeit in Lindau steigt weiter an

Die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Lindau steigt. Susanne Müller-Koberstein, Leiterin der Lindauer Arbeitsagentur, fordert Betroffene auf, sich bei ihr zu melden. Und zwar am besten schon bevor die Arbeitslosigkeit konkret wird.

Gut 1500 Lindauer waren im Dezember arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Dezember 2019 ist das ein deutlicher Anstieg. Damals waren es 400 Menschen weniger. Damit ist Lindau negativer Spitzenreiter im Agenturbezirk Kempten-Memmingen.

Die Corona-Pandemie gefährdet nicht nur Arbeitsplätze in der Tourismusbranche. Die Verantwortlichen der Lindauer Arbeitsagentur

Prognose für Lindauer Arbeitsmarkt fällt ernüchternd aus: Neben Hoga geht es vor allem dem Handel schlecht

Eine Kurzarbeiterquote, die deutlich über jener in der Region liegt, im Gegensatz zum Deutschland-Trend steigende Arbeitslosenzahlen, wenig freie Stellen: „Es wird düster auf dem Lindauer Arbeitsmarkt.“ Selten fällt die Analyse von Susanne Müller-Koberstein zum Arbeitsmarkt im Landkreis Lindau so ernüchternd aus. Die Leiterin der Lindauer Arbeitsagentur blickt auf mittlerweile fast 1500 Erwerbslose, was einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf 3,3 Prozent bedeutet.

Die Corona-Pandemie gefährdet nicht nur Arbeitsplätze in der Tourismusbranche. Die Verantwortlichen der Lindauer Arbeitsagentur

Gegen den Trend: Corona hinterlässt auf Lindauer Arbeitsmarkt tiefe Spuren

Fast neidvoll liest Susanne Müller-Koberstein die Zahlen ihrer Kollegen: Den November schließt Deutschland trotz Corona-Pandemie mit niedrigeren Arbeitslosenzahlen als noch vier Wochen zuvor ab. Der Arbeitsmarkt im Landkreis Lindau ist hingegen trüb: Die Lindauer Agenturleiterin muss einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit vermelden – bei jetzt 1493 Menschen ohne feste Stelle steigt die Arbeitslosenquote auf 3,3 Prozent.

Das bedeutet 40 Prozent mehr Erwerbslose als vor einem Jahr.