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 Zwischen Lüften und Maskenpflicht – an weiterführenden Schulen gelten mittlerweile strikte Schutzmaßnahmen. Doch reicht das wir

Krisenfester Job mit Risiko: Mit diesen Ängsten kämpft eine Lehrerin

Das Hickhack um die Weihnachtsferien im Südwesten verärgert auch Lehrer in der Region. „Ich fühle mich ohnmächtig, hilflos und den Entscheidungen von oben ausgeliefert“, schildert eine Lehrerin Schwäbische.de. Nach den Bund-Länder-Beschlüssen schien die Sache eigentlich klar; alle Kinder sollten bereits am 19. Dezember in die Ferien gehen. Doch die grün-schwarze Landesregierung hat anderes vor.

Die Regelung ist fahrlässig und könnte im schlimmsten Fall für manche Großeltern ,Last Christmas’ sein.

Baden-Württembergs SPD-Chef Andreas Stoch

Grün-Schwarz im Corona-Chaos

Andreas Stoch schimpft oft und gerne auf die grün-schwarze Landesregierung, das gehört zu seinem Jobprofil als Oppositionspolitiker. Aber dass immer noch keine Strategie für Corona-Hotspots im Land vorliegt, regt den SPD-Fraktionschef richtig auf. „Es heißt ja Hotspot, weil es heiß ist“, sagt er. „Das ist so, wie wenn die Feuerwehr vor dem brennendem Haus steht und diskutiert, welchen Schlauch sie nehmen will.“

Das Haus brennt. Das Land steckt mitten in der zweiten Corona-Welle.

Seit zehn Jahren leitet Christoph Dahl die Geschäfte der Baden-Württemberg Stiftung.

Baden-Württemberg Stiftung muss acht Millionen Euro sparen

Die Baden-Württemberg Stiftung gehört bundesweit zu den größten Stiftungen privaten Rechts. Statt in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag zu feiern, muss die Stiftung wegen der Corona-Pandemie nun sparen. Geschäftsführer Christoph Dahl erklärt Kara Ballarin vor der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag, wo die Stiftung im kommenden Jahr Schwerpunkte setzt.

Herr Dahl, die BW Stiftung hat auf die Corona-Pandemie reagiert. 1,3 Millionen Euro sind etwa in ein mobiles Testlabor in einem Laster geflossen, in das Covlab.

Ein Schüler tippt auf einem Tablet

Digitale Schule: Eisenmann schwere Versäumnisse vorgeworfen

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat aus Sicht der Opposition im Landtag die Digitalisierung der Schulen völlig verschlafen. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Timm Kern, sprach am Mittwoch im Landtag von einer „hartnäckigen Arbeitsverweigerung“ der Regierung was die Zukunftsfähigkeit des Landes angeht. SPD-Bildungsexperte Stefan Fulst-Blei sagte, viel zu lange habe man Eisenman „zum Jagen tragen“ müssen bei der Digitalisierung der Schulen.

Für das Hickhack mit den Ferien sollen sich alle schämen

Generell ließe sich trefflich darüber streiten, ob es sinnvoll ist, die Weihnachtsferien vorzuziehen, um Kontakte während der Corona-Pandemie zu verringern. Doch darum soll es an dieser Stelle nicht gehen, sondern um das erbärmliche Hickhack um diese Entscheidung in Baden-Württembergs grün-schwarzer Landesregierung.

Kurz zusammengefasst: Winfried Kretschmann plädiert vergangene Woche vor dem Corona-Gipfel dafür, die Ferien früher beginnen zu lassen.

 Für die Schüler an den Biberacher Schulen beginnen die Weihnachtsferien wie geplant am 23. Dezember.

Biberacher Schulen starten nicht früher in die Weihnachtsferien

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat angekündigt, dass der Beginn der Weihnachtsferien nicht – wie zum Beispiel in Bayern – coronabedingt vorgezogen wird. Den Schulen sei es aber selbst überlassen, durch bewegliche Ferientage für einen früheren Ferienbeginn zu sorgen, sofern sie dies wollen.

An den Biberacher Schulen wird dies nicht passieren, hier ist am 21. und 22. Dezember wie geplant Unterricht. Robert Barthold, geschäftsführender Schulleiter der Biberacher Schulen, erläutert, warum so entschieden wurde.

Landesregierung stellt Corona-Beschlüsse vor

Landesregierung stellt Corona-Beschlüsse vor

Eigentlich war der der frühere Start in die Weihnachtsferien doch beschlossene Sache- zumindest haben das viele nach den Beschlüssen der Ministerpräsidenten und dem Bund gedacht. Baden-Württemberg weicht nun aber vom Bund-Länder-Beschluss ab. Die Ferien starten trotz der Corona-Pandemie nun doch erst am 23. Dezember. Darauf hat sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit Kultusministerin Susanne Eisenmann verständigt. Kretschmann bemängelt, dass es für einen früheren Ferienstart kein ausgereiftes Betreuungsangebot gibt.

Schüler bis zur siebten Klasse haben in Baden-Württemberg auch noch an den beiden letzten Tagen vor den Weihnachtsferien Unterri

Doch keine früheren Weihnachtsferien im Südwesten

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) lenkt ein. Er folgt dem Vorschlag von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), über den die „Schwäbische Zeitung“ berichtet hatte. Demnach sollen Schüler der ersten bis siebten Klasse auch an den beiden letzten Tagen vor den Weihnachtsferien normal zur Schule gehen. Die Schüler ab Klasse 8 haben in den beiden Tagen Online-Unterricht.

Eine Ergänzung zum bisherigen Plan gibt es: Die jüngeren Schüler müssen nicht zur Schule gehen.

Klassenzimmer

Doch keine früheren Weihnachtsferien im Südwesten

Zum Start in die Adventszeit trällert die Landtags-SPD ihre Kritik an der Regierung diesmal mit Strophen eines Weihnachtslieds: „Ihr Kinderlein kommet. Oder gehet. Oder bleibet daheim. Oder doch nicht...“, teilt die Fraktion am Dienstag mit - und wirft Grün-Schwarz damit eine chaotische Pandemiepolitik vor. Denn die Weihnachtsferien im Land starten trotz der Corona-Pandemie nun doch wie ursprünglich vorgesehen erst am 23. Dezember. Das teilte die Landesregierung am Dienstag mit.

In Alten- und Pflegeheimen kann das Coronavirus besonders verheerende Folgen haben.

Streit um Schulbesuch für Pflege-Azubis

Bewohner von Alten- und Pflegeheimen gelten in der Corona-Pandemie als besonders schutzbedürftig. Der Zugang zu den Einrichtungen ist beschränkt. Doch Auszubildende in der Pflege sitzen im Unterricht sitzen mit vielen anderen im Klassenzimmer – mit Maske, aber ohne Abstand. Anschließend strömen sie in verschiedenste Heime. Macht das Sinn?

Nein, entschieden etliche Schulen im Südwesten und haben eigenmächtig die Klassen geteilt, um den Infektionsschutz zu verbessern.