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Florian Wellbrock

Florian Wellbrock: Respekt für Proteste gegen Sun Yang

Weltmeisterin Sarah Köhler sieht den Schwimm-Weltverband FINA in der Doping-Frage mehr als bisher gefordert.

„Der Weltverband, die FINA, ist da schon langsam in der Bedrängnis, mehr zu tun“, sagte die Freistilschwimmerin im „Sportstudio“ des ZDF am Samstagabend. Anlass zu der Aussage war eine Frage zum umstrittenen und des Dopings beschuldigten Chinesen Sun Yang, der bei der WM in Gwangju zweimal Gold gewonnen hatte.

Der nach einer mit einem Hammer zerstörten Dopingprobe nicht gesperrte Chinese muss sich in einigen Wochen ...

Sun Yang

Die Gesprächsthemen der Schwimm-WM

Ein chinesischer Olympiasieger sorgt für viel Aufregung, einige Youngster fordern das Establishment heraus und die großen Schwimm-Nationen demonstrieren Stärke. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen machte die WM schon große Lust auf die Rennen in Tokio in zwölf Monaten.

UMSTRITTENER CHINESE: Es gab praktisch keinen Tag ohne Ärger um Sun Yang. Für ihn gab es zwei Titel in Gwangju, dazu viel Kritik aus dem Schwimmerlager und überschwänglichen Jubel von einigen asiatischen Fans.

WM-Gold

Wellbrocks Goldcoup - „Große Nummer“ als Olympia-Hoffnung

Völlig euphorisch schwang sich Florian Wellbrock nach dem nächsten Gold-Coup auf die Leine, schleuderte mit beiden Händen Wasser in die Luft und riss triumphierend beide Arme nach oben.

Mit einem mitreißenden Titel-Comeback hat der Freiwasser-Champion ein hochemotionales Happy End bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Südkorea gefeiert. Freundin Sarah Köhler und Wellbrocks Eltern bangten und jubelten am Sonntag auf der Tribüne mit, als dem 21-Jährigen ein weltmeisterliches Glanzstück glückte.

WM-Silber!

Sarah Köhler holt Silber - Wellbrock enttäuscht

Sarah Köhler ballte nach WM-Silber die Faust und winkte jubelnd ins Publikum, Florian Wellbrock feierte seine Freundin hoch oben unterm Hallendach mit Deutschland-Fahne.

Rund neun Stunden nach dem ernüchternden Vorlauf-Aus von Shootingstar Wellbrock hat die 25 Jahre alte Freistilspezialistin mit der ersten Medaille für die Becken-Asse die Stimmung der deutschen WM-Schwimmer wieder aufgehellt. Mit ihrer deutschen Rekordzeit musste sich Köhler nur der Italienerin Simona Quadarella geschlagen geben.

Rekordhalter

Biedermann kann feiern - Beide Weltrekorde halten

Paul Biedermann kann zu seiner Jubiläumsfeier einladen. Zehn Jahre nach seinem WM-Triumph in Rom mit Siegen und Weltrekorden über 200 und 400 Meter Freistil halten seine Bestzeiten weiter.

Sun Yang siegte bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Südkorea über 200 und 400 Meter, blieb aber jeweils wie erwartet über der Weltrekordzeit von Biedermann. „Wenn die beiden Weltrekorde oder einer davon dann noch stehen, mache ich eine kleine Feier zu diesem Jubiläum“, hatte Biedermann in der „Welt“ angekündigt.

Sun Yang

Weiter Ärger um Sun Yang - „Opfer sind die Ehrlichen“

Nach seinem zweiten WM-Gold in Südkorea rückte der umstrittene Chinese Sun Yang wieder in den Fokus. Auf dem Siegerpodest reckte er die Arme in die Höhe, schritt dann in Richtung der beiden Drittplatzierten.

Dem Russen Martin Maljutin gab er die Hand, in Richtung des Briten Duncan Scott rief der 27-Jährige etwas nd ballte die Faust. Scott blieb cool - und drückte sein Missfallen auf andere Art aus. Beim Siegerfoto hielt er Abstand, die Ehrenrunde der Medaillengewinner machte er hinter den anderen dreien lieber alleine.

Schwere Enttäuschung

Wellbrock über 800 Meter raus - „Ein bisschen verzweifelt“

Geschockt und ratlos wollte Florian Wellbrock einfach nur weg: Nach seinem überraschend klaren Vorlauf-Aus über 800 Meter Freistil packte Deutschlands größte Gold-Hoffnung im WM-Becken direkt seine Sachen und verzog sich zum Ausschwimmen.

Öffentlich reden wollte der Zehn-Kilometer-Weltmeister über die riesengroße Enttäuschung und Platz 17 nicht. Der Frust saß tief. Stunden später sprang er erneut ins Wettkampfbecken von Gwangju - zum Training und auf der Suche nach seiner Form.

Auf Abstand

Ärger um Schwimm-Streitfall Sun Yang - „Eine Frechheit“

Die Kritik am umstrittenen Schwimm-Weltmeister Sun Yang hält bei der WM in Südkorea an.

Der australische Silbermedaillengewinner Mack Horton erhielt für seine demonstrative Ablehnung gegen den des Dopings verdächtigten Olympiasieger bei der Siegerehrung breite Zustimmung. Bei seiner Rückkehr ins Athletendorf soll es Beifall gegeben haben.

„Ich bin froh, dass endlich mal jemand ein Zeichen gesetzt hat“, sagte Jacob Heidtmann in Gwangju.

Sarah Köhler

Sarah Köhler mit deutschem Rekord über 1500 Meter Freistil

Sarah Köhler hat das erste sportliche Ausrufezeichen der deutschen Schwimmer bei der WM in Südkorea gesetzt. Die Langstreckenexpertin qualifizierte sich in der deutschen Rekordzeit von 15:54,08 Minuten über 1500 Meter Freistil als Dritte für das Finale.

Die beste Zeit im südkoreanischen Gwangju schwamm erwartungsgemäß die US-Amerikanerin Katie Ledecky, die auch im Finale als Favoritin an den Start geht. Köhler unterbot ihre eigene nationale Bestmarke aus dem vergangenen Jahr um fast vier Sekunden.

Jacob Heidtmann

Heidtmann zu Sun Yangs WM-Starts: „Schlag ins Gesicht“

Mit deutlichen Worten hat Freistilschwimmer Jacob Heidtmann seinen Unmut über die WM-Starts des unter Doping-Verdacht stehenden Chinesen Sun Yang zum Ausdruck gebracht.

„Dass der hier schwimmt, ist eine Frechheit für alle sauberen Athleten, für jeden, der für den sauberen Sport einsteht“, sagte Heidtmann im südkoreanischen Gwangju. Er ist einer von zwei Athletensprechern der deutschen Schwimmer. „Das ist ein Schlag ins Gesicht und ich hoffe, dass jetzt das Zeichen ausreicht, damit der Weltverband allgemein einsieht, dass der nie ...