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Das Gericht kurz vor der Eröffnung des letzten Verhandlungstags.

Sieben Jahre Haft für Mutter, die ihren Sohn mit in den Tod nehmen wollte

Sieben Jahre Haft für versuchten Totschlag an ihrem dreijährigen Sohn in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Nötigung der Tochter hat die erste Schwurgerichtskammer des Landgerichts Rottweil am Mittwoch gegen eine heute 36-jährige Frau verhängt. Dass sie auch ihre zwölfjährige Tochter habe töten wollen, verneinte das Gericht unter Vorsitz von Richter Karlheinz Münzer. Das sei ihr, die inzwischen bei ihrem leiblichen Vater und dessen Lebensgefährtin lebt, vielleicht ein kleiner Trost, so Münzer in seiner Urteilsbegründung.

Das Landgericht verhandelt den Fall der Balgheimer Mutter.

Mutter wollte wohl erst ihren Sohn und dann sich selbst umbringen

Am Landgericht Rottweil hat am Donnerstag der Prozess gegen eine 36-Jährige wegen versuchten Totschlags begonnen. Die Angeklagte soll im Mai, an Christi Himmelfahrt, versucht haben, ihrem Sohn und dann vermutlich auch sich selbst, das Leben zu nehmen. Die Tatwaffe ist ein Küchenmesser, von dem zwei baugleiche Exemplare in der Küche der Angeklagten gefunden wurden. Das Ganze geschieht in einem Waldstück zwischen Balgheim und Spaichingen. Dort ist sie mit ihrem knapp vierjährigen Sohn und der zwölfjährigen Tochter unterwegs.

 Ihre beiden Kinder töten wollte eine Mutter in einem Waldstück bei Balgheim.

36-jährige Mutter unter Verdacht, ihre zwei Kinder töten zu wollen - ein Kind flüchtet

Eine alleinerziehende Mutter hat am Donnerstag in einem Waldstück bei Balgheim versucht, ihren dreijährigen Sohn mit einem Messer zu töten. Die 36-Jährige wollte sich nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei offenbar umbringen und zuvor ihre beiden Kinder töten. Der zwölfjährigen Tochter gelang jedoch die Flucht. Der Junge wurde schwer verletzt, ist jedoch inzwischen außer Lebensgefahr.

Es ist Mittagszeit an Christi Himmelfahrt, als die Frau mit ihren beiden Kindern in das Waldstück südlich von Balgheim geht – das Areal am ...

 Ein Kreuz am Straßenrand: Wenn Menschen bei Unfällen sterben, sind die Notfallseelsorger dabei, wenn den Angehörigen die Unglüc

Seit 20 Jahren Ersthelfer für die Seele

Die Notfallseelsorger des Landkreises Tuttlingen stehen immer dann vor der Tür, wenn etwas Schlimmes passiert ist. Zusammen mit Polizeibeamten überbringen sie Todesnachrichten an Angehörige, bei Unfällen, Verbrechen und Terroranschlägen ebenso wie bei Suizid. Oder sie stehen Menschen bei, die durch Brand oder Hochwasser ihr Hab und Gut verloren haben.

„Wir leisten Erste Hilfe für die Seele“, sagt der Tuttlinger Pastoralreferent und Notfallseelsorger Matthias Gärtner.

Das Landgericht Rottweil hat ein Urteil im Fall des Poststeg-Räubers gefällt.

Zu gefährlich für ein normales Gefängnis: Täter droht lebenslang Psychiatrie

Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Rottweil hat am Donnerstag den Mann, der am 27. August 2018 auf dem Tuttlinger Poststeg einen 95-Jährigen überfallen und erheblich verletzt hatte, wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung zu einer sechsjährigen Haftstrafe und zur Einweisung in die Psychiatrie verurteilt.

Täter könnte nie wieder auf freien Fuß kommen Konkret bedeutet das: Der 32-jährige Täter wird zunächst zeitlich unbefristet in einer geschlossenen Anstalt untergebracht – und zwar so lange, bis er nicht mehr ...

„Das System hat versagt“

Mutmaßlicher Räuber bricht vor Gericht sein Schweigen

Lange hat er geschwiegen: Der Mann, der beschuldigt wird und gestanden hat, am 27. August 2018 auf dem Tuttlinger Poststeg einen 95-Jährigen überfallen, beraubt und schwer verletzt zu haben. Doch am vierten Verhandlungstag vor dem Landgericht Rottweil gab er ein wenig über sein Leben, seine Leiden und seine kriminelle Karriere preis.

Zu Beginn des Prozesstages schien alles wie gehabt zu verlaufen. Der Angeklagte versicherte auf Befragen, mit den neu verschriebenen Tabletten gehe es ihm besser.

 Vor dem Landgericht in Rottweil wird ein Fall verhandelt, bei dem ein Mann einen 95-Jährigen überfallen, beraubt und schwer ver

Überfall auf 95-Jährigen: Erste Zweifel an der Schuldfähigkeit des Angeklagten

Der Mann, der nach eigenen Angaben am 27. August vergangenen Jahres auf dem Poststeg in der Tuttlinger Innenstadt einen 95-Jährigen überfallen, beraubt und schwer verletzt hat (wir berichteten), könnte eingeschränkt oder voll schuldunfähig sein. Entsprechende erste Andeutungen lieferte der zweite Prozesstag vor dem Landgericht Rottweil.

Eher beiläufig berichtete Charalabos Salabasidis, der psychiatrische Gutachter, der Angeklagte leide unter Halluzinationen, höre immer wieder Stimmen, die ihm sagten, er solle Suizid begehen, also ...

Tatort: Busbahnhof. Dort kam es im Dezember zu dem blutigen Streit.

Angeklagte sollen Opfer am Busbahnhof Messer in den Rücken gerammt haben

Sechs Flüchtlinge aus Tuttlingen stehen im Mittelpunkt eines Prozesses, der am Donnerstag vor dem Landgericht Rottweil begonnen hat. Einer von ihnen ist wegen versuchten Totschlags angeklagt, zwei weitere wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die drei Angeklagten sind zwischen 18 und 19 Jahre alt, kommen aus Pakistan und sollen sich am 13. Dezember des vergangenen Jahres beim Zentralen Busbahnhof in Tuttlingen mit drei Syrern einen blutigen Streit geliefert haben.


Der Prozess über den Dreifachmord von Villingendorf wird am Donnerstag fortgesetzt.

Mutmaßlicher Dreifachmörder drohte mit weiterem Mord im Gefängnis

Drazen D., der sich für den Dreifachmord von Villingendorf verantworten muss, war und ist eine wandelnde Zeitbombe. Dieser Eindruck verfestigt sich im Prozess vor dem Landgericht Rottweil jeden Tag mehr. Sogar im Gefängnis ist er gefürchtet.

Die stellvertrende Leiterin der Justizvollzugsanstalt Offenburg, wo der 41-Jährige einsitzt, berichtete am Mittwoch als Zeugin, Drazen D. sei bereits Anfang April in einen besonders gesicherten Haftraum verlegt worden.


Für die Berufungsverhandlung am Landgericht sind zwei Tage vorgesehen.

Polizist steht vor dem Landgericht

Einem Polizist des Schwenninger Reviers wird vorgeworfen, bei einem Einsatz im vergangenen Jahr einem Mann Verletzungen zugefügt zu haben. Nachdem der Beschuldigte vor dem Amtsgericht freigesprochen wurde, ging die Klägerseite in Berufung.

Die Vorwürfe eines Angehörigen des Geschädigten wiegen schwer: Der beschuldigte Polizeibeamte soll dem vermeintlichen Opfer während eines Hilfseinsatzes schwere Verletzungen zugefügt haben. Gleichzeitig beschuldigt er drei weitere Polizeibeamten sowie zwei Sanitäter, bei der Verhandlung vor dem ...