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 Alexander Lukaschenko

Belarus: der Diktator droht

Alexander Lukaschenko schlägt Alarm. „Sie haben die rote Linie überschritten“, schimpfte der belarussische Staatschef am Dienstag. Seine Gegner hätten begonnen, Eisenbahnlinien zu blockieren, was viele Todesopfer fordern könne. „Das sind Aktionen organisierter krimineller Gruppen.“ Die Staatsmacht stehe Terrorbedrohungen gegenüber und werde dementsprechend reagieren.

Der inzwischen 80 Tage währende Konflikt zwischen Opposition und Präsident eskaliert weiter.

Reaktion aus Ulm auf die Tarifeinigung

Reaktion aus Ulm auf die Tarifeinigung

In den Morgenstunden des Sonntags konnte der Tarifkonflikt bei Bund und Kommunen mit einer Tarifeinigung beendet werden. „Ein gutes Ergebnis unter schwierigen Rahmenbedingungen“, fasst Maria Winkler, Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Ulm-Oberschwaben das Einigungspapier zusammen. Vor allem konnten für die niedrigen Entgeltgruppen höhere Steigerungen erreicht werden und für Beschäftigte in Pflegeberufen eine überproportionale dauerhafte Erhöhung der Monatsentgelte.

Corona und Klima: Ulmer FFF-Aktivistin über den Konflikt zwischen und Jung und Alt

Die Pandemie hat die Bewegung Fridays for Future ausgebremst: Massendemonstrationen sind wegen der Ansteckungsgefahr kaum noch möglich. In der öffentlichen Wahrnehmung überlagert die Corona-Krise das Thema Klimawandel. Zugleich zeichnet sich angesichts steigender Infektionszahlen ein Generationenkonflikt ab: Die Jugend, so der Vorwurf vieler älterer Menschen, nehme das Virus mittlerweile auf die leichte Schulter.

Merit Willemer von Fridays for Future Ulm/Neu-Ulm erklärt im Gespräch mit Florian Peking, wie die Aktivisten auch in der ...

Einsatz in Minsk

Streik und Protest in Belarus - Druck auf Lukaschenko wächst

Trotz massenhafter Festnahmen hat die Demokratiebewegung in Belarus (Weißrussland) ihre Gangart gegen den Machthaber Alexander Lukaschenko mit Streiks und neuen Protesten verschärft.

Tausende Menschen, darunter vor allem Senioren und Studenten, marschierten am Montag durch die Hauptstadt Minsk und skandierten: „Lang lebe Belarus!“ Viele trugen die historische weiß-rot-weiße Fahne. Die Behörden nahmen nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Wesna mehr als 300 Menschen fest.

Frank Werneke

Verdi-Chef fordert mehr Pflegepersonal

Nach der Tarifeinigung für höhere Einkommen in der Pflege dringt Verdi-Chef Frank Werneke nun auch auf mehr Personal in den Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

„Es ist gut, dass wir in der Pflege auf der finanziellen Seite etwas bewegen konnten“, sagte Werneke der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. In den kommunalen Krankenhäusern werde damit das Niveau der Universitätskliniken erreicht. „Das ändert aber erst einmal nichts an dem großen Personalmangel in der Pflege“, sagte Werneke.

Um 3,2 bis 4,5 Prozent steigen die Löhne im öffentlichen Dienst. Pfleger bekommen zudem künftig Zulagen.

Geld statt Beifall

Fast dreieinhalb Tage dauerten die Verhandlungen über einen Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst beim Bund und den Kommunen. Am Sonntagmittag verkündeten Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) für die Arbeitgeber und Frank Werneke für die Gewerkschaft Verdi dann die Einigung. Um 3,2 bis 4,5 Prozent steigen die Löhne und Gehälter bis Ende 2022. Denn diesmal profitieren vor allem die unteren Tarifgruppen vom Ergebnis – und allen voran zudem die Mitarbeiter in der Pflege und im Krankenhaus.

Achim Beierlorzer

Beierlorzer über Aus bei Mainz 05: „Das hat wehgetan“

Achim Beierlorzer grübelt auch vier Wochen nach seiner Freistellung beim FSV Mainz 05 noch über die turbulente Endphase beim Fußball-Bundesligisten.

„Da geht einem viel durch den Kopf. Ich konnte mich erholen, aber so ganz ist die Analyse auch für mich selbst noch nicht abgeschlossen“, sagte der gebürtige Franke bei der TV-Debatte „Sky 90“. Beierlorzer musste Ende September bei den Rheinhessen gehen, nachdem es zuvor unter anderem einen Spielerstreik der Profis gegeben hatte.

Marco Reus

Bundesliga am Samstag: 5 Spiele, 5 Köpfe

Der 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga steht im Zeichen des Revierderbys. Bei Borussia Dortmund im Fokus: Kapitän Marco Reus.

Für Sebastian Rode, Matheus Cunha und Max Kruse kommt es zum Wiedersehen mit alten Bekannten. In Mainz könnte einer spielen, der längst abgeschrieben war.

Borussia Dortmund - FC Schalke 04 (18.30 Uhr/Sky)

MARCO REUS: Für Borussia Dortmund bringt der 31-Jährige in den meisten Fällen den Antrieb, den ein junges, hochbegabtes, aber unerfahrenes Team braucht.

Warten auf Kompromisse

Tarifstreit für öffentlichen Dienst in entscheidender Phase

Arbeitgeber und Gewerkschaften versuchen nach intensiven Beratungen, einen Kompromiss im Tarifstreit um den öffentlichen Dienst zu erzielen.

Beide Seiten legten ihre Vorstellungen zu allen strittigen Fragen detailliert auf den Tisch, wie die dpa aus Verhandlungskreisen in Potsdam erfuhr. Käme es zu einem Durchbruch, wären neue Streiks etwa in Kliniken, Rathäusern oder Kitas vom Tisch.

Am Freitag sollten die Gespräche um 10 Uhr fortgesetzt werden.

verdi

Neue Streiks im öffentlichen Dienst könnten kommen

Weitere Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Dienst sind angesichts tiefer Gräben in der laufenden dritten Tarifrunde möglich. Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb kündigten an, im Fall eines Scheiterns der Gespräche zügig über entsprechende Konsequenzen beraten zu wollen.

Optimistisch gaben sich hingegen am Donnerstag in Potsdam die Arbeitgeber. Terminiert ist die Verhandlungsrunde für die Beschäftigten von Bund und Kommunen bis diesen Freitag.