Suchergebnis

Polizisten bei einer Demonstration

„Besorgniserregend und absolut inakzeptabel“: So gefährlich leben Bayerns Polizisten

Auch in Bayern leben Polizeibeamte immer gefährlicher. Nach den Zahlen des bayerischen Innenministeriums wurden im vergangenen Jahr 7959 Fälle von körperlicher oder verbaler Gewalt gegen Polizeibeamte registriert (plus 3,5 Prozent gegenüber 2018). Das markiere einen neuen Höchststand seit dem Beginn dieser Aufzeichnungen im Jahr 2010, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag in München.

2599 Polizisten im Dienst verletzt In 4501 Fällen (plus 2,7 Prozent gegenüber 2018) seien die Beamten körperlich angegangen ...

Zwei Kater warten im Tierheim auf eine neue Familie

Hohe Nachfrage nach Hund, Katze und Kaninchen in Tierheimen

In zahlreichen Tierheimen in Bayern stehen zurzeit Zwinger und Käfige leer. Seit Beginn der Corona-Krise habe es verstärkte Nachfrage nach Hunden, Katzen oder Kaninchen gegeben und zugleich seien weniger Tiere abgegeben worden, sagte Ilona Wojahn, Präsidentin des Landesverbandes Bayern des Deutschen Tierschutzbundes und Leiterin des Tierheimes Dingolfing. Sie habe Anfragen von anderen Tierheimen bekommen, ob sie ihr Hunde zum Vermitteln abnehmen könnten, weil diese Heime selbst keine Tiere mehr hatten.

Handschellen hängen am Gürtel eines Justizbeamten

48-Jähriger bedroht zwei Ex-Partnerinnen

Ein 48 Jahre alter Mann aus Straubing hat eine Nacht in Polizeigewahrsam verbracht, nachdem er zwei Ex-Partnerinnen bedrohte. Eine 52-Jährige hatte am Montag Anzeige gegen den Mann erstattet, weil er ihr und einer 51-Jährigen telefonisch und via Text-Nachrichten auf dem Handy Gewalt androhte. Spezialkräfte der Polizei Nürnberg und der Polizei Niederbayern nahmen den Mann in der Nacht zum Dienstag in dessen Wohnung fest. Dabei bestand der Verdacht, dass der 48-Jährige eine Schusswaffe besitzt.

Viele freie Wohnheimplätze für Studenten in Bayern

Ein Platz in einem Wohnheim ist für Studenten meist mit Wartezeiten verbunden - wegen der Corona-Pandemie sind dieses Sommersemester in einigen bayerischen Städten aber noch Zimmer frei. In Deggendorf, Landshut, Passau, Regensburg und Straubing hätten Studenten eine „außergewöhnlich gute Chance“, einen der öffentlich geförderten Wohnplätze zu erhalten, teilte das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz am Freitag mit.

Auch in Augsburg sind derzeit rund 120 von 2147 Wohnheimplätzen nicht belegt, wie das dortige Studentenwerk auf ...

Einkaufswagen auf Bahngleise gestellt

Zug überfährt Einkaufswagen und wird schwer beschädigt

Eine Regionalbahn hat in Niederbayern einen auf die Gleise gestellten Einkaufswagen überfahren und ist erheblich beschädigt worden. Der Kühlerschlauch des Zugs sei abgerissen und die Mittelachse demoliert worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag. Die Schadenshöhe konnte er nicht beziffern. Unbekannte hätten den Wagen an der Strecke Straubing-Ittling auf die Gleise gestellt. Gegen sie wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Mord oder Notwehr? Plädoyers in Prozess gegen Zahnärztin

War es Mord oder Notwehr? Für die Tötung ihres Ehemannes soll eine Münchner Zahnärztin nach dem Willen der Staatsanwaltschaft lebenslang in Haft. Der Anklagevertreter warf der Frau am Montag vor dem Landgericht Regensburg Mord aus Habgier vor. Die gebürtige US-Amerikanerin habe ihren Mann im November 2018 mit einem Folterwerkzeug erdrosselt, um ihm gegenüber im Falle einer Scheidung keine finanziellen Verpflichtungen zu haben.

Die Verteidigung dagegen legte der Tat Notwehr zugrunde und plädierte auf Freispruch.

Eine Laborantin hält einen Corona-Test in der Hand

Bogener Schlachthof: Drei positive Corona-Nachtests

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen rund um einen Schlachthof in Bogen ist auf 88 gestiegen. 3 von 82 Nachtests infolge einer Reihenuntersuchung seien positiv gewesen, teilte das Landratsamt Straubing-Bogen am Mittwoch mit. Zudem seien bei zwei bisher negativ getesteten Personen mittlerweile Symptome aufgetreten. Bei ihnen ist eine Infektion mit Sars-CoV-2 den Angaben nach nun bestätigt. Alle fünf wohnen im Landkreis.

Bei 18 Mitarbeitern des Betriebs war das Virus nachgewiesen worden.

Noch sind die Touristen nicht nach Bayern zurückgekehrt, auch am Hopfensee im Ostallgäu ist es daher ungewohnt ruhig. Ab Pfingst

Bayerische Regierung plant weitere Lockerungen für Familien und Touristen

Die bayerische Staatsregierung setzt den Kurs der Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen fort. Die aktuellen Zahlen spiegelten einen sehr geringen Anstieg bei den Infektionen im Freistaat wider, sagte Staatskanzleiminister Florian Herrmann (CSU) nach der wöchentlichen Kabinettssitzung am Dienstag in München. Von Montag auf Dienstag sei die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Covid-19-Virus um 103 gestiegen, berichtete Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU).

Melanie Huml

Aktuell noch 3125 nachgewiesene Corona-Infektionen in Bayern

In Bayern gibt es aktuell nur noch 3125 nachgewiesene Corona-Infektionen. Das teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München mit. Seit Beginn der Pandemie seien 45 966 Fälle registriert worden, verglichen mit dem Vortag sei ein Plus von 103 Fällen aufgetreten. Landesweit seien bisher 2331 Menschen an den Folgen der Corona-Infektion gestorben.

Zudem gebe es in Bayern derzeit zwei Hotspots bei den Infektionen.

Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung

Bayerns Alarmglocken schrillen schon ab 35 Neuinfektionen

Zum besseren Schutz vor wieder ansteigenden Corona-Infektionszahlen schrillen in Bayerns Frühwarnsystem die Alarmglocken früher als anderswo. Das Kabinett hat am Dienstag in München den Schwellenwert auf 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in einer Stadt oder einem Landkreis herabgesetzt, wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag in München mitteilte. Das Frühwarnsystem sei ein „probates Mittel“, um lokale Ausbruchsgeschehen schnell zu erkennen.