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The Dream Syndicate

Steve Wynn: The Dream Syndicate ist wie eine Droge

Es gibt in der US-Rockmusik wohl kaum einen freundlicheren, ausgeglicheneren Zeitgenossen als Steve Wynn, den Frontmann von Bands wie The Dream Syndicate, The Miracle 3 oder The Baseball Project.

Erst auf der Bühne, an Gitarre und Mikro, lässt der 57-jährige Kalifornier in feurigen Songs sein ganzes Temperament heraus. Die Deutsche Presse-Agentur sprach mit Wynn in Berlin über sein neues Projekt - eine alte Liebe.

Frage: Es gibt nach fast 30 Jahren wieder eine Studioplatte von The Dream Syndicate.

The Dream Syndicate

The Dream Syndicate: Gitarrenrock hält jung

Mit ihrem rauen, psychedelischen Gitarrenrock waren The Dream Syndicate in den 80ern Außenseiter - und zugleich Wegbereiter für den Sound des nächsten Jahrzehnts. Doch da hatte sich das Quartett um Steve Wynn bereits aufgelöst.

Die Früchte ihrer Pionierleistung konnte die Underground-Band also nicht mehr gemeinsam genießen. Nun gibt es The Dream Syndicate wieder, weitgehend in 80er-Jahre-Besetzung sogar - mit umjubelten Konzerten und einem fantastischen neuen Album.

The Minus 5

The Minus 5: Topfit mit Mitte 50

„My Generation“ sangen The Who vor 50 Jahren. Aber sie meinten etwas ganz anderes als jetzt The Minus 5 mit ihrem brandneuen Song desselben Titels.

Den The-Who-Rotzlöffeln Roger Daltrey und Pete Townshend ging es damals um eine Feier ihrer Jugend (und einen ausgestreckten Mittelfinger in Richtung ihrer Eltern) - mit einer berühmt-berüchtigten Textzeile, die den rund 70-jährigen Musikern heutzutage gern vorgehalten wird: „I hope I die before I get old“ (Hoffentlich sterbe ich, bevor ich alt werde).

The Baseball Project

The Baseball Project: 18 Songs über den US-Nationalsport

Berlin (dpa) - Was machen eigentlich die Mitglieder der verblichenen US-Megaband R.E.M.? Von Peter Buck und Mike Mills weiß man es jetzt: Sie feiern die Schönheit des US-Nationalsports Baseball - als zwei Fünftel einer Spaß-Truppe, deren Thema sich schon im Namen erklärt: The Baseball Project.

Seit dem freundschaftlichen R.E.M.-Split im September 2011 hörte man nur wenig von Sänger Michael Stipe, dafür jetzt also umso mehr von Buck (Gitarre) und Mills (Bass, Keyboards).

The Baseball Project: 18 Songs über den US-Nationalsport

Berlin (dpa) - Was machen eigentlich die Mitglieder der verblichenen US-Megaband R.E.M.? Von Peter Buck und Mike Mills weiß man es jetzt: Sie feiern die Schönheit des US-Nationalsports Baseball - als zwei Fünftel einer Spaß-Truppe, deren Thema sich schon im Namen erklärt: The Baseball Project.

Seit dem freundschaftlichen R.E.M.-Split im September 2011 hörte man nur wenig von Sänger Michael Stipe, dafür jetzt also umso mehr von Buck (Gitarre) und Mills (Bass, Keyboards).

Rich Hopkins lässt die E-Gitarre glühen

Berlin (dpa) - Der Pate des Wüstenrock ist zurück - und wie. Auf dem 14. Album mit seiner seit zwei Jahrzehnten bestehenden Band Luminarios lässt Rich Hopkins die Elektrische so feurig glühen wie lange nicht mehr.

Rock'n'Roll hält jung - das hat der 54-Jährige aus Tucson/Arizona offensichtlich mit dem fast gleichaltrigen Label-Kollegen Steve Wynn gemeinsam.

Wer allerdings etwas gegen ausufernde Soli hat, sollte lieber die Finger von „Buried Treasures“ (Blue Rose/Soulfood) lassen.

The Baseball Project

The Baseball Project: Indierocker ehren Sporthelden

Berlin (dpa) ­ Für Peter Buck muss der Tag wohl mindestens 25 Stunden haben. Zu seinem Hauptjob als Songwriter und Gitarrist bei R.E.M. hat der 54-Jährige noch jede Menge Zweitbands, Hobby- und Nebenprojekte am Start.

Erst kürzlich begeisterte Buck mit der Promi- Band Tired Pony. Er half dem legendären Indie-Rocker Robyn Hitchcock als Mitglied seiner Begleitcombo The Venus 3. Und dann ist da auch noch The Baseball Project, mit dem Buck vor gut zwei Jahren einen Überraschungserfolg in den USA landete.

I Am Kloot

Pop-Highlights 2010

Berlin (dpa) ­ Lady Gaga, Katy Perry, Rihanna, Pink, Shakira: Die Charts wurden dieses Jahr weiblich dominiert, sollen aber hier nicht wirklich interessieren.

Im streng subjektiven Jahresrückblick vertritt stattdessen eine visionäre Künstlerin wie Janelle Monáe die Glamour-Fraktion, und die beste Platte stammt von drei mittelalten, zotteligen Indiepop-Melancholikern aus dem Nordwesten Englands. Jenseits des Mainstreams hatte 2010 einiges zu bieten.

Steve Wynn

Steve Wynn: Weit weg vom Gaga-Glamour

Berlin (dpa) ­ Das Leben der allermeisten Musiker hat nicht das Geringste mit Lady Gaga zu tun. Wenig Glamour, viel Arbeit, das ist die Realität. Der US-Rocksänger und Gitarrist Steve Wynn könnte Vorbild sein für den Job des kreativen, honorigen Künstlers an der Basis.

Das „Chelsea“ in Wien, das Kölner „Blue Shell“ oder das „Knust“ in Hamburg: Kleine Clubs, in denen Steve Wynn & The Miracle 3 auftreten, sind die typische Umgebung für Nischen- und Kultkünstler.

Garth Brooks steht hoch im Kurs

Los Angeles (dpa) - Auch nach einer neunjährigen Familienpause steht der amerikanische Countrystar Garth Brooks (47) bei seinen Fans noch immer hoch im Kurs.

Rund 30 000 Eintrittskarten für die ersten 20 Brooks-Konzerte in Las Vegas (US-Staat Nevada) waren innerhalb von nur fünf Stunden abgesetzt worden, berichtet die „Los Angeles Times“ unter Berufung auf die Veranstalter. Vor kurzem hatte Brooks eine Serie von Konzerten in der Casino-Stadt angekündigt.