Suchergebnis

Prozess im Mordfall Lübcke

Lübcke-Mord: Stephan Ernst antwortet auf Fragen der Familie

Mit leiser Stimme, „inständig“ bat Irmgard Braun-Lübcke den mutmaßlichen Mörder ihres Mannes um die „volle Wahrheit“. Emotional angespannt wirkte auch Stefan Ernst an diesem Donnerstag im Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt.

„Ich möchte zu Anfang sagen, dass diese furchtbare Tat und dieses menschliche Leid nicht wiedergutzumachen ist“, begann er seine schriftliche Erklärung, die immer wieder von Schniefen oder Schluchzen unterbrochen wurde.

 Hier im großen Saal des Zußdorfer Dorfgemeinschaftshauses Schalander hätten am Dienstagabend 39 Gemeinde- und Ortschaftsräte sa

Gemeindefinanzen im Galopp abgehandelt

Gefühlt war es eine historische Sitzung der Wilhelmsdorfer Gemeindevertreter, die am Dienstagabend im Zußdorfer Dorfgemeinschaftshaus Schalander über die Bühne ging - oder auch nicht. Wie in den Jahren zuvor wurden die 14 Gemeinderäte sowie die Vertreter der Ortschaftsräte von Zußdorf (neun Mitglieder), Esenhausen (ebenfalls neun Räte) und Pfrungen (sieben Räte) eingeladen, um gemeinsam über den Nachtragshaushalt 2020 zu beraten und ihn zu verabschieden.

Pfarrer missbraucht unzählige Jungen: Warum ein Kriminalfall zur Glaubensfrage wurde

Keine Telefonnummer, nur eine Adresse ist zu finden. Er wohnt noch heute in Sigmaringen, aber an das, was er als Achtjähriger erlebt hat, kann er sich kaum noch erinnern. Als der katholische Stadtpfarrer Sebastian Maier ihm 1957 im Religionsunterricht an der Schule mehrfach in die Hose griff, sein Geschlechtsteil streichelte.

Ob der Missbrauch seinen Lebensweg in irgendeiner Weise geprägt habe, das verneint der vom Leben gezeichnete Mann mit den langen gelben Fingernägeln.

Prozess im Mordfall Lübcke

Gutachter: Mutmaßlicher Lübcke-Mörder ist schuldfähig

Stephan Ernst, der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, ist nach Einschätzung des psychiatrischen Sachverständigen Norbert Leygraf schuldfähig.

In den Gesprächen mit dem Angeklagten habe er keine Hinweise auf entsprechende Störungen, eine „forensisch relevante Minderbegabung“ oder Einflüsse durch Suchtmittel festgestellt, sagte der Experte am Donnerstag bei der Vorstellung seines Gutachtens vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt.

Fall Lübcke: Beschlagnahmung der Akte von Ex-Verteidiger?

Im Prozess um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat die Witwe des getöteten CDU-Politikers am Montag als Zeugin vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt ausgesagt.

Dabei appellierte Irmgard Braun-Lübcke eindringlich an die Angeklagten, die volle Wahrheit über die Tat zu sagen und der Familie über die letzten Minuten des Lebens von Lübcke Auskünfte zu geben. Dies könne ihnen „vielleicht helfen, alles etwas besser zu verarbeiten“.

Ladesäule für E-Autos

Autoindustrie fordert Ladesäulen-„Gipfel“

Nach jahrelangem Zögern drücken Bund und Branche beim Ausbau des Ladesäulennetzes aufs Tempo.

„Ein Spitzengespräch zum Thema Ladesäulen zwischen Bundesverkehrsministerium, Bundeswirtschaftsministerium und der Branche ist derzeit in Planung“, teilte das Verkehrsministerium in Berlin auf Anfrage mit.

Die Chefin des Branchenverbandes VDA, Hildegard Müller, forderte eine Konferenz mit Bund, Ländern und Kommunen sowie Vertretern weiterer Branchen.

Ermittlungen nach Tod des Kasseler Regierungspräsidenten

Aufnahme zeigt Ausspähung von Mordopfer Lübcke schon 2017

Der Hauptangeklagte im Prozess um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat das Opfer und seine Familie schon Jahre vor der Tat mit einer Kamera ausgespäht.

Die Ermittler fanden Aufnahmen aus dem Jahr 2017 bei einer Hausdurchsuchung auf einem Laptop des Hauptangeklagten Stephan Ernst, wie ein Beamter des Landeskriminalamts (LKA) vor dem Frankfurter Oberlandesgericht sagte. Die Aufnahmen seien aus einem Auto heraus gemacht worden und zeigten, wie das Auto der Familie Lübcke in deren Wohnort vorbei fahre.

Appell der Bischöfe: Corona-Regeln sehr ernst nehmen

Die Bischöfe in Baden-Württemberg haben angesichts der Entwicklung der Coronapandemie dazu aufgerufen, persönliche Begegnungen zu reduzieren. „Wir bitten Sie alle nachdrücklich, die neuen einschneidenden Regelungen ernst zu nehmen“, teilten Erzbischof Stephan Burger (Freiburg) und Bischof Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart) sowie die Evangelischen Landesbischöfe Jochen Cornelius-Bundschuh (Baden) und Frank Otfried July (Württemberg) am Dienstag gemeinsam mit.

Prozess im Mordfall Lübcke

Opfer von Messerangriff sagt im Lübcke-Prozess aus

Am 25. Verhandlungstag im Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke bekam am Donnerstag das wohl erste Opfer des mutmaßlichen Täters das Wort.

Der auch als Nebenkläger auftretende Iraker Ahmed I. sagte am Donnerstag als Zeuge zu dem an ihm verübten Messerangriff aus. Die Tat wird dem 47 Jahre alten Deutschen Stephan Ernst vorgeworfen, der den CDU-Politiker Lübcke im Juni 2019 getötet haben soll.

Bereits im Januar 2016 soll es zu dem schweren Angriff auf den damals 22 Jahre alten Ahmed I.

Entscheidung steht bevor: Kommen diese drastischen Einschränkungen im November?

Noch steht die Video-Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch bevor, aber schon aus dem Entwurf des Beschlusspapiers, das "Schwäbische.de" vorliegt, wird deutlich: Der Bund will mit drastischen Beschränkungen die massiv steigenden Coronavirus-Infektionszahlen in den Griff bekommen.

Jetzt ist die Frage: Kann sich die Kanzlerin gegen die Ministerpräsidenten durchsetzen, die in der Vergangenheit alles andere als eine einheitliche Linie in Sachen Corona-Bekämpfung gefahren sind?