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 Noch träumen sie alle vom Mäusehimmel mit Schinken und Speck.

Beeindruckende Aufführung mit starker Botschaft

Schon vor der eigentlichen Aufführung des Stückes „Der überaus starke Willibald“ von Willi Fährmann am Freitagnachmittag im abgedunkelten Bocksaal ein ungewöhnlicher Auftakt: Auf der Bühne wuselten im scheinbar spontanen Spiel 17 Jungen und Mädchen der Klassen 4 bis 7 der Gemeinschaftsschule.

Dabei schlüpften sie, perfekt von Theaterlehrerin Steffi Wimmer und Co-Regisseur Tobias Varennes einstudiert, in ihre Mäuse-Kostüme: Ob in Hauptrollen als muskelstarker, Löffel stemmender Mäuserich Willibald und als ausgegrenzte Lilli, wie auch ...

 Erschrecken ist gar nicht so einfach – und manchmal sogar lustig, wie hier bei der Krippenspielprobe in St. Martin.

Krippenspiele: Immer das Gleiche, aber immer etwas anders

„Jeder weiß natürlich, worum es an Weihnachten geht, aber Herbergssuche und die Geburt im Stall wollen eben jedes Jahr ein bisschen anders erzählt sein“, sagt Pastoralreferent Benjamin Sigg von der katholischen Kirche. Und so werden in den Heiligabend-Gottesdiensten in St. Martin und in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche traditionell Krippenspiele aufgeführt.

Beim Krippenspiel in St. Martin, das laut Sigg kein „eigenes Theater“ ist, sondern, wie bei der evangelischen Gemeinde auch, in einen Gottesdienst eingebaut wird, solle ...


Chaos im Körper: Ein Virus hat sich eingeschlichen und alle Organe müssen entscheiden, was damit passiert.

Zusammenspiel von Herz und Hirn

Nach zwanzig Minuten ist Schluss. Die Zuschauer sind begeistert. Nach dem viertägigen Theaterworkshop ist Theaterleiterin Steffi Wimmer voll des Lobes: „Es war wieder schön, spannend und auch wenn wir dieses Jahr keinen Techniker hatten, war es inhaltlich und als Gemeinschaft wieder ein Hammer, was die Kinder da zustande gebracht haben.“ In der Tat, Langeweile ist beim schnellen Schlussdurchlauf jedenfalls nicht aufgekommen. Ganz im Gegenteil.

Bereits zum 15.


Kleine Demonstration für die Konferenz der Tiere, die bald stattfinden soll.

Viel Applaus fürs Schultheaterprojekt

Nach dem Schlussapplaus gab’s Blumen für die Initiatorin Steffi Wimmer, die als Theaterpädagogin wieder ein Mammutprojekt auf die Füße gestellt hat. „Neu war dieses Mal, dass wir Schüler und Schülerinnen von der dritten bis zur achten Klasse dabei hatten“, erzählt sie, „da muss man schon gut koordinieren, dass alles zusammenpasst.“ 21 Schüler und Schülerinnen haben das ganze Schuljahr über einmal wöchentlich den „Talente-Nachmittag“ besucht und unter ihrer Leitung Theater gespielt.


Hirten sind beim Krippenspiel der evangelischen Kirche gespannt.

Hier gibt es an Heiligabend Krippenspiele

„In diesem Jahr haben wir Glück“, erzählt Pfarrerin Ulrike Rose von der evangelischen Kirchengemeinde, „wir haben mit Steffi Wimmer eine Theaterpädagogin für unser Krippenspiel gewinnen können.“ Fünfmal haben die zwei Erwachsenen und 28 Kinder im Alter zwischen vier und 12 Jahren für den Heiligen Abend geprobt. „Das ist toll für uns“, erzählt sie, „und etwas ganz anderes als sonst. Die Kinder erarbeiten sich mit dem Theaterteam eine ganz eigene Welt.


Zeus, Hera, Aphrodite oder die Götterbotin Hermine tagen unter dem Himmel des Bocksaals. Der Workshop setzte Ideen frei.

Wenn der Bocksaal zum Himmel wird

Keine Viertelstunde hat das Ganze gedauert, und Theaterleiterin Steffi Wimmer ist sich hinterher sicher: „So einen schnellen Durchlauf hatten wir noch nie.“ Die Geschwindigkeit war bestimmt der Nervosität geschuldet, aber dem Verständnis und der Spielfreude tat das keinen Abbruch. Langeweile konnte so erst gar nicht aufkommen. Ganz im Gegenteil.

Bereits zum 14. Mal kam der vom Jugendhaus organisierte und unterstützte Theaterworkshop im Rahmen des Kinderferienprogramms zustande.

Meister Hora (re.) empfängt Momo und Kassiopeia.

Schultheater präsentiert „Momo“ im vollbesetzten Bocksaal

Der Schulleiter der Gemeinschaftsschule Leutkirch, Jan Gesierich-Kowalski, ist nach dem langen Applaus begeistert und bringt es am Ende auf den Punkt: „Förderung ist wichtiger als alles andere, und Verschiedenheit bedeutet Vielfalt, deshalb werden wir weiter Talente fördern und weiterbilden.“

Dass dies am Freitag und Samstag auf eindrucksvolle Weise gelungen ist, zeigen nach den beiden „Momo“-Aufführungen im Bocksaal nicht nur die strahlenden Kindergesichter der 23 Schauspieler aus allen Klassen der Gesamtschule.

TTC Wangen starten mit guten Hoffnungen

Drei Mannschaften des TTC Wangen – die Damen, die zweite und vierte Herrenmannschaft – starten am Samstag in die Rückrunde.

Die Landesligadamen, die mit 8:6 Punkten im Mittelfeld stehen, werden wahrscheinlich kaum Probleme haben, die Liga zu erhalten. In der Vorrunde überragten Spitzenspielerin Angela Weiland mit einer 14:5 Bilanz, Katja Czaja stand ihr mit 13:4 kaum nach. Isabelle Mild spielte 4:11, Lisa Vochezer 6:7 und Steffi Lang 2:3.

Kinder führen „Im Ort des Geschehens“ auf

Kinder führen „Im Ort des Geschehens“ auf

Nur drei Tage Zeit hatten die 20 Kinder des Theaterworkshops vom Ferienprogramm Leutkirch, um ihr eigenes, von den Kindern selbst kreiertes Theater um das Stück „Im Ort des Geschehens“ zu entwickeln und einzuüben.

Begleitet und theaterpädagogisch angeleitet wurden die jungen Schauspieler dabei von Steffi Wimmer und Christian Netti. Unter den Augen von 70 gespannten Zuschauern führten die Kinder dann verschiedene Kurzszenen auf, welchen es an Witz und Ironie nicht mangelte.