Suchergebnis

„Tempo 30“ verringert aktuell den Straßenlärm an der L 285 in Reute etwas, aber die Anwohner sind gestresst vom Umleitungsverkeh

Sperrung der L275: Reute leidet unter dem Umleitungsverkehr

Dass die Sperrung der L275 von Haslach nach Elchenreute reichlich Umleitungsverkehr nach Reute bringen würde, damit haben die Anwohner gerechnet. Dass aufgrund weiterer Straßenbaumaßnahmen im Umkreis seit Montag phasenweise aber eine Verkehrsdichte herrscht wie an einer Bundesstraße, das hat viele Bewohner dann doch überrascht.

Die Interessengemeinschaft „L285“ kritisiert deshalb, dass die Waldseer Ortschaft „seit Jahren immer zu den Hauptbetroffenen von Umleitungen gehört“, wie IG-Vertreterin Steffi Rist auf SZ-Anfrage betonte.

Im vergangenen Jahr wurden viele Klassenfahrten abgesagt.

Eltern warten weiter auf Geld für stornierte Klassenfahrten

Enttäuschte Kinder, verärgerte Eltern: Die Corona-Pandemie hat Klassenfahrten im vergangenen Jahr unmöglich gemacht. Geplante Reisen mussten storniert werden. Das meiste Geld haben die Eltern wohl zurück erhalten, auf den Kosten für die Stornogebühren sitzen viele aber bis heute – obwohl das Kultusministerium versprochen hatte, die Kosten zu übernehmen. Ein Fallbeispiel aus dem Kreis Ravensburg zeigt, wie langsam sich die bürokratischen Mühlräder drehen.

 Ein besonderes Augenmerk bei der Fortschreibung des Bad Waldseer Lärmaktionsplan gilt unter anderem der Bleichestraße.

Stadt Bad Waldsee schreibt Lärmaktionsplan fort und strebt weitere Messungen an

Die Stadt Bad Waldsee schreibt den Lärmaktionsplan von 2013 fort und will sich der Situation sowohl in der Kernstadt als auch den Ortschaften annehmen. Das hat der Ausschuss für Umwelt und Technik in seiner jüngsten Sitzung im Haus am Stadtsee beschlossen, am 17. Dezember entscheidet der Gemeinderat in seiner Sitzung im Haus am Stadtsee.

Lärmaktionspläne müssen alle fünf Jahre nach der Aufstellung überprüft werden, in Bad Waldsee steht dies bereits seit 2018 an, damals zur Enttäuschung vieler Gemeinderäte unter anderem ohne die ...

Die Ortsdurchfahrten der L 285 in Reute-Gaisbeuren sind stark verkehrsbelastet und die Anwohner leiden besonders, wenn die Lande

L 285: „Tempo 30“ sorgte zehn Tage für weniger Lärm

Eine Geschwindigkeitsreduzierung sorgt an der L 285 in Reute-Gaisbeuren für eine merkliche Lärmminderung und verursacht weniger krankmachenden Stress. Zu diesem Ergebnis kommt die „Interessengemeinschaft (IG) L 285“, nachdem an der Landesstraße gerade zehn Tage lang „Tempo 30“ galt, weil diese als Umleitungsstrecke für die B 32 herhalten musste. Die IG kritisierte allerdings die fehlende Bürgerinformation und die ihrer Auffassung nach „nicht korrekt“ angebrachten Verkehrsschilder.

IG-Sprecherin Steffi Rist (am Pult) forderte am Freitag im Dorfgemeinschaftshaus Gaisbeuren unter anderem ein nächtliches Tempol

L285: Stadt will Lärmaktionsplan voranbringen

Die Verkehrs- und Lärmbelastung in Reute und Gaisbeuren wird nach Auffassung der „Interessengemeinschaft gegen Verkehrslärm L 285“ (IG) immer unerträglicher. Um Lösungen für die genervten Bürger in den Blick zu nehmen, hat die Gruppierung am Freitag zehn Vertreter von Stadt und Ortschaft sowie zwei Landtagsabgeordnete zu einer gut zweistündigen Gesprächsrunde ins Dorfgemeinschaftshaus gebeten. Im Ergebnis der sachlichen Debatte soll nun zeitnah eine „L 285-Projektgruppe“ gebildet werden, die sich regelmäßig trifft und Verbesserungen erarbeitet.

Der Schienenersatzverkehr mit täglich 60 Busfahrten sorgt derzeit für zusätzliches Verkehrsaufkommen an der ohnehin stark befahr

L285: Interessengemeinschaft fordert erneut Tempolimits

Der Verkehr an der L 285 in Reute und Gaisbeuren hat seit Ende des Lockdowns wieder Fahrt aufgenommen. Für zusätzliches Fahrzeugaufkommen sorgen nach Angaben der „Interessengemeinschaft gegen Verkehrslärm L 285“ (IG) Gelenkbusse des Schienenersatzverkehrs, die zwischen Aulendorf und Ravensburg verkehren – häufig im Konvoi zu dritt hintereinander. Bei einem Behördentermin Ende Mai wird die IG deshalb ihren Forderungen von 2019 nach Tempolimits, stationären Blitzern, Radarkontrollen und sicheren Übergängen nochmals Nachdruck verleihen.

 Schülerinnen und Schüler, einer davon mit einer Schutzmaske, bearbeiten Informatikaufgaben im Informatik-Grundkurs des Abiturja

Schulstart mit Schwierigkeiten

Die Corona-Zeit hat bereits schauerliche Wortschöpfungen hervorgebracht, etwa die Basisreproduktionszahl oder die Öffnungsdiskussionsorgien. Diese Begriffe sind in unseren Wortschatz eingeflossen, bereichernd wirken sie aber nicht. Zu den aktuellen Unworten zählt auch der sogenannte Hochrisikopatient oder die Hochrisikogruppe, hinter diesen kühlen Termini stehen jene Menschen, die bei einer Virusinfektion um ihr Leben fürchten müssen.

Zu ihnen zählen auch Steffi Rist und ihr Mann Berthold.

 Der neue Citybus-Fahrplan hat einige Beschwerden ausgelöst.

Rasthof und Citybus werden kritisch angesprochen

So viele Nachfragen hat es bei einer Einwohnerfragestunde im Gemeinderat selten gegeben. Gleich mehrere Bürger nutzten die Möglichkeit, auf ihre Anliegen hinzuweisen und Fragen an die städtischen Verantwortlichen zu stellen. Dabei ging es auch emotional zu.

Der Vorsitzende des Stadtseniorenrats, Helmut Brecht, kam im Sitzungssaal auf das Thema Citybus zu sprechen. „Laut Vereinbarung haben wir ein Anhörungsrecht. Aber das ist nie ausgeübt worden“, beklagte Brecht und ließ wissen, dass reklamierende Bürger von der Verwaltung an den ...

Michael Hägele und Rainer Bosler (von links) waschen die Goiß.

Goißawäsch im Wilden Westen von Reute

Traditionell findet immer am Samstag nach dem 6. Januar die Goißawäsch der Narrengilde Schussentäler Reute im Sternen zu Reute statt. Einen bestens gefüllten Saal und fasnetsmotivierte Gäste ließen den Abend zu einem ersten Höhepunkt der Fasnet 2020 werden. Viele Ehrengäste waren gekommen, darunter die Bürgermeisterkandidaten Matthias Henne und Bernhard Schultes.

Cowgirl-Präsidentin Claudia Schmidt lud zu einem unterhaltsamen Abend ein und gab den Startschuss für die erste Gruppe, den Fanfarenzug Reute unter Leitung von Peter Leins.

 Im Namen der „Interessengemeinschaft gegen Verkehrslärm L 285“ haben (von links) Marlene Heun, Elisabeth Ziegler, Petra Hofacke

L285: Bürger übergeben 754 Unterschriften im Waldseer Rathaus

754 Unterschriften haben vier Vertreterinnen der „Interessengemeinschaft gegen Verkehrslärm L285“ am Dienstag dem Bürgermeister überreicht. Roland Weinschenk nahm die Listen aus den Händen von Marlene Heun, Petra Hofacker, Steffi Rist und Elisabeth Ziegler im Rathaus entgegen und sicherte zu, dass sich die Stadtverwaltung um ihre Anliegen kümmern werde.

In Zusammenarbeit mit weiteren Behörden soll im Frühjahr zunächst eine Verkehrsschau anberaumt werden an der viel befahrenen Landesstraße, um sich ein Bild zu verschaffen vom ...