Suchergebnis

„Contrast“ heißt das Computerspiel, in dem Schatten eine große Rolle spielen.

Auch Computerspiele können Kunst sein

Verblüffende Querverbindungen zwischen Computerspielen und bildender Kunst sind im Museum Ulm in der Ausstellung „Obumbro“ zu erleben.

Im letzten Raum wird der Kurator ganz ehrfürchtig. „Dieses Spiel gilt als Kunstwerk“, sagt Thomas Hensel. „Es ist ein Spiel, das einem eine eiserne Klammer ums Herz legt.“ Das  Game, von dem Hensel, Professor für Kunst- und Designtheorie, schwärmt, ist „Shadow of the Colossus“, erstmals 2005 erschienen und vor einigen Monaten für die Playstation 4 in einer grafisch atemberaubenden Fassung wieder ...

Mehr als 130 000 Besucher haben „Caveman“ schon in Ulm gesehen. Auch kommende Woche steht Martin Luding wieder im Roxy mit dem S

Kulturmix im Ulmer Roxy

Im Ulmer Roxy ist kommende Woche einiges geboten. Gleich neun Veranstaltungen stehen auf der Agenda. Bereits am heutigen Freitag, 30. November, um 20 Uhr gibt es ein Wiedersehen mit den Showbuddies und ihrem Improtheater.

Am gleichen Abend steht auch die letzte Vorstellung der Performance-Upcycling-Reihe „Leute machen Kleider“ von Moving Rhizomes, Agente Costura und United Plastic Nations im Labor auf dem Programm. Besucher können Teil der Performance werden und Kleidung mitbringen, die künstlerisch umgestaltet wird (20 Uhr, Tickets ...

„Warum Kunst?“ heißt die aktuelle, in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Weishaupt gezeigte Ausstellung im Ulmer Museum.

27 Künstler stellen bei Ulmer Triennale aus

Über dem Jahr im Museum Ulm steht eine so wichtige wie schwierige Frage: „Warum Kunst?“. So heißt die aktuelle, in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Weishaupt gezeigte Ausstellung. Und so steht es auch auf den Plakaten für die 22. Triennale Ulmer Kunst. Die Leistungsschau des künstlerischen Schaffens in Ulm wurde am Freitag eröffnet – und präsentiert sich im Vergleich zu vorigen Ausgaben konzentrierter und reflektierter.

Denn die Frage „Warum Kunst?


 Zeitgenössische Künstler wollen uns zum Nachdenken bringen, wie hier mit Werken zum Thema Konsum und schöner Schein.

Doppelausstellung in Ulm zu „Warum Kunst?“

Die Natur hat die angenehmen Gefühle erfunden, um uns zu nützlichem Verhalten zu verführen. Damit wir uns ernähren und vermehren, empfinden wir Spaß am Essen und am Liebesleben. Weil Menschen nur in der Gemeinschaft existieren können, fühlen wir uns im Kreis unserer Familie und Freunde geborgen. Doch warum gibt es Malerei, Skulptur, Film, Oper oder Rockmusik? Weder verbessert Kunstsinn unsere Aussichten im Lebenskampf noch erhöht er unsere Fortpflanzungschancen.


Ulms Museumsleiterin Stephanie Dathe hofft nun finanziell auf bessere Zeiten.

Stadt Ulm kommt dem Museum entgegen

Stefanie Dathe, die Chefin des Museum Ulm, hat viel von den Stadträten im Kulturausschuss gefordert. Und sie hat sich durchgesetzt: Eine Senkung der geplanten Ansätze aus Eintrittsgeldern und Verkaufserlösen um 158 000 Euro stand angesichts rückläufiger Besucherzahlen ebenso auf ihrer Wunschliste wie die Erhöhung des Budget-Zuschusses um 407 000 Euro zunächst für das Jahr 2018. Nur auf einer solchen finanziellen Basis könnte das Museum sein angehäuftes Defizit von 410 000 Euro abbauen, sagte Dathe.


Der Löwenmensch im Museum Ulm ist die Hauptattraktion des Hauses und soll künftig mehr Besucher anziehen.

Bekommt das Museum Ulm mehr Geld?

Am Thema Finanzen haben sich schon mehrere Ulmer Museumsdirektorinnen die Zähne ausgebissen – Stefanie Dathe könnte es nun schaffen. In seiner heutigen Sitzung berät der Kulturausschuss des Ulmer Gemeinderats über eine Erhöhung des Budget-Zuschusses um 407 000 Euro. Und auch das bereits vorhandene Defizit soll mit Hilfe der Stadt abgebaut werden.

Das Problem des Museums Ulm ist ein strukturelles: Laut der Sitzungsvorlage, die auf dem Online-Portal der Stadt bereits einsehbar ist, wurden in den vergangenen zehn Jahren bei ...

Neuer Juks-Vorstand

Die Jugendkunstschule Biberach (Juks) hat einen neuen Vorstand gewählt. Wiedergewählt wurde die erste Vorsitzende Dr. Stefanie Dathe, der stellvertretende Vorsitzende Alfred Braig, Schatzmeister Fritz Kaufmann sowie die Beisitzer Marianne Nestle, Barbara Dollinger, Gabriele Kübler, Martin Gerster, Friedrich Kolesch, Thomas Laengerer und neu Andrea Rapp-Kübler.Die Vorstandsmitglieder Werner Krug und Klaus Buchmann sind auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden.

Beim Blick nach oben im Fried-Bau sieht Direktorin Stefanie Dathe zwei Ärgernisse: Dachfenster, die zu viel UV-Licht einlassen,

Problemzone Ulmer Museum

Eigentlich hätte das Team im Museum Ulm derzeit Grund zum Feiern. Warum, das sehen Besucher gleich beim Betreten des Hauses. Seit die Kulturorganisation der Vereinten Nationen den Eiszeithöhlen auf der Alb das begehrte Prädikat „Unesco-Weltkulturerbe“ verliehen hat, steht auch das Museum Ulm im Fokus des Interesses. Schließlich verwahrt es mit dem Löwenmenschen aus dem Lonetal den größten Schatz dieser Höhlen – und ist damit irgendwie auch ein Stück Weltkulturerbe.

Besuch beim „Löwenmenschen“ im Ulmer Museum: Barbara Münch, Vorsitzende des CDU-Stadtverbands, die CDU-Bundestagsabgeordnete Ron

„Löwenmensch“, „Venus“ und Höhlen welterbe-würdig präsentieren

Für ein umfassendes und integriertes Präsentationskonzept, das alle Funde aus den schwäbischen Weltkulturerbe-Höhlen, den Ulmer „Löwenmenschen“ und die Blaubeurer „Venus vom Hohle Fels“ umfasst, spricht sich der baden-württembergische Justiz- und Tourismusminister Guido Wolf aus. Alle Exponate sollten an ihren Fundorten verbleiben, aber unter einer gemeinsamen Dachmarke überregional präsentiert und bekannt gemacht werden, sagte Wolf am Donnerstag in Ulm.

 Peter Nowotny und Raoul Kaufer (rechts)

Börsenspiel der Meisterwerke

Man sieht nur ein Auge, Nase, Mund und ein bisschen vom langen Haar. Doch regelmäßige Besucher des Museums Ulm erkennen das Motiv vielleicht. Was da nun an der meterhohen Wand im Lichthof hängt, ist eine stark vergrößerte Reproduktion von Hans Schüchlins Tafelbild „Erhebung der heiligen Maria Magdalena“, einem Meisterwerk aus der Spätgotik-Sammlung, ein Hingucker wegen des fellbedeckten Körpers der frommen Frau in Erinnerung. Oder besser: Es sind Bruchstücke einer Reproduktion.