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Reinhard Marx

Betroffenenbeirat Köln begrüßt Verzicht von Kardinal Marx

Der Betroffenenbeirat im Erzbistum Köln hat sich erleichtert über die Entscheidung des Münchner Kardinals Reinhard Marx geäußert, auf das Bundesverdienstkreuz zu verzichten.

Er finde den Schritt gut, teilte Beiratsmitglied Peter Bringmann-Henselder der Deutschen Presse-Agentur mit. «Es zeigt, dass auch hohe Kirchenfürsten endlich mal den Blick auf die Betroffenen werfen.»

Das Bundesverdienstkreuz hätte dem ehemaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz am Freitag in Berlin überreicht werden sollen.

 Das erste der beiden Gutachten zum Umgang des Erzbistums Köln mit sexuellem Missbrauch: Ein Jahr lang hatte der Kölner Kardinal

Geheimes Gutachten: Das haben die Spitzenkleriker versäumt

Dompropst-Ketzer-Straße, An den Dominikanern, Am Andreaskloster, Kardinal-Frings-Straße: In der Kölner Innenstadt ist die 1700 Jahre alte Geschichte des Christentums am Rhein in Kirchen, Kapellen und Klöstern ebenso präsent wie an den Straßennamen. Aber es ist gut möglich, dass der Platz vor dem Kölner Dom bald umbenannt werden muss: Der Stadtrat wird entscheiden, ob der Kardinal-Höffner-Platz weiter an jenen umstrittenen Erzbischof erinnern soll, der von 1969 bis 1987 im Amt war und Missbrauchstäter aus den Reihen des rheinischen Klerus ...

Erzbischof Heße

Papst Franziskus gewährt Erzbischof Heße Auszeit

Papst Franziskus hat dem Hamburger Erzbischof Stefan Heße eine Auszeit gewährt. Als Konsequenz aus dem Gutachten zum Umgang mit Missbrauchsvorwürfen im Erzbistum Köln hatte Heße dem Papst zuvor seinen Amtsverzicht angeboten.

Wie das Erzbistum Hamburg am Montag mitteilte, ging nun eine «erste Antwort» aus Rom ein. «Papst Franziskus hat dem Erzbischof von Hamburg, S.E. Mons. Stefan Heße, eine Auszeit gewährt», gab der Vatikan bekannt. Während seiner Abwesenheit werde Generalvikar Ansgar Thim das Erzbistum verwalten.

Papst Franziskus gewährt Erzbischof Heße Auszeit

Papst Franziskus gewährt dem Hamburger Erzbischof Stefan Heße eine Auszeit. Das teilte das Erzbistum Hamburg am Montag mit. Als Konsequenz aus einem Gutachten zum Umgang mit Missbrauchsvorwürfen im Erzbistum Köln hatte Heße dem Papst seinen Amtsverzicht angeboten.

© dpa-infocom, dpa:210329-99-13930/1

Rainer Maria Woelki

Kardinal Woelki räumt eigene Fehler ein

Fünf Tage nach der Veröffentlichung eines Missbrauchsgutachtens für das Erzbistum Köln hat Kardinal Rainer Maria Woelki eigene Fehler im Umgang mit mutmaßlichen Tätern eingeräumt.

So habe er im Fall des Priesters O. zwar seine rechtliche Pflicht erfüllt, aber er frage sich trotzdem, ob er «alles Menschenmögliche» zur Aufklärung getan habe, sagte Woelki am Dienstag in Köln. «Und das habe ich nicht getan. Ich hätte nicht nach Rom melden müssen, aber ich hätte es tun können und auch tun sollen.

 Der Kölner Weihbischof Ansgar Puff (65) hat um seine vorläufige Beurlaubung gebeten.

Weiterer Weihbischof lässt nach Missbrauchsgutachten seine Ämter ruhen

Nach der Vorstellung des Kölner Missbrauchsgutachtens am Donnerstag hat ein weiterer ranghoher Geistlicher die persönlichen Konsequenzen gezogen: Der Kölner Weihbischof Ansgar Puff lässt sein Amt vorläufig ruhen. Er habe Erzbischof Rainer Maria Woelki um diesen Schritt gebeten, erklärte das Erzbistum am Freitag.

Die Beurlaubung sei vorläufig, bis die Vorwürfe gegen Puff geklärt seien. Die Gutachter hatten Puff eine einzige Pflichtverletzung während seiner Zeit als Personalchef des rheinischen Erzbistums von Mai 2012 bis August 2013 ...

Gutachten

Weiterer Kölner Bischof wegen Missbrauchsgutachten beurlaubt

Als Konsequenz aus dem am Donnerstag vorgestellten Missbrauchsgutachten ist ein weiterer Bischof vorläufig beurlaubt worden.

Der Kölner Weihbischof Ansgar Puff habe Kardinal Rainer Maria Woelki selbst darum gebeten, teilte das Erzbistum Köln am Freitag mit. Woelki habe dem entsprochen und Puff vorläufig von seinen Aufgaben beurlaubt. Nach Angaben des Erzbistums wird Puff in dem Gutachten ein Verstoß gegen die Aufklärungspflicht aus seiner Zeit als Personalchef zur Last gelegt.

Amtsverzicht

Papst soll über Amtsverzicht von Bischöfen entscheiden

Nach ihm in einem Gutachten bescheinigten Pflichtverletzungen beim Umgang mit Missbrauchsvorwürfen im Erzbistum Köln liegt die Zukunft des Hamburger Erzbischofs Stefan Heße nun in den Händen des Papstes.

Der frühere Personalchef im Erzbistum Köln hatte Franziskus am Donnerstag seinen Amtsverzicht angeboten und um die sofortige Entbindung von seinen Aufgaben gebeten. Dies hatte zuvor bereits der Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp getan.

Erzbischof Heße bietet Papst Amtsverzicht an

Hamburgs Erzbischof Stefan Heße hat dem Papst wegen Pflichtverletzungen bei der Aufarbeitung von Missbrauchsvorwürfen seinen Amtsverzicht angeboten. «Um Schaden vom Amt des Erzbischofs sowie vom Erzbistum Hamburg abzuwenden, biete ich Papst Franziskus meinen Amtsverzicht an und bitte ihn um die sofortige Entbindung von meinen Aufgaben», sagte Heße am Donnerstag in einer persönlichen Erklärung. Der Strafrechtler Björn Gercke hatte dem früheren Personalchef im Erzbistum Köln elf Pflichtverletzungen vorgeworfen.

Jahrzehntelang vertuscht, geschwiegen, geschlampt und gelogen

Der heftigste Kirchenfeind hätte sich das Drehbuch für die samt und sonders selbst verschuldeten Einschläge, die die katholische Kirche derzeit treffen, nicht ausdenken können.

Die schärfer werdende, berechtigte Kritik an der dröhnenden Sprachlosigkeit angesichts der Frage nach dem Wirken Gottes in der Pandemie, dann Steuerschulden und -strafen in Millionenhöhe im Bistum Essen und das römische Verbot der Segnung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften.