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Operation

Krankenkassen bestätigen etwas mehr Behandlungsfehler

Gutachter der Krankenkassen haben im vergangenen Jahr etwas mehr Behandlungsfehler in Krankenhäusern und Arztpraxen festgestellt. Bei 14.133 Gutachten nach Patientenbeschwerden wurden 3497 Fehler aufgedeckt.

In jedem fünften Fall (2799) verursachten die Fehler den Schaden beim Patienten, der Anlass für die Überprüfung war, wie der Medizinische Dienst der gesetzlichen Krankenkassen (MDK) am Donnerstag in Berlin mitteilte. In fast jedem dritten Fall davon handelte es sich um einen Dauerschaden.

Immer noch stecken sich mehr als 400 000 Patienten jährlich in Deutschland mit multiresistenten Keimen an.

Bündnis will mehr Sicherheit für Patienten

Albtraum Arztfehler: Nicht erkannte Erkrankungen, falsche Medikamente, im Körper vergessenes Operationsbesteck: Mehr als 10 000 teils gravierende Fälle werden jedes Jahr von den Krankenkassen begutachtet. Zwar ist in den vergangenen Jahren einiges getan worden, in Sachen Patientensicherheit besteht aber weiter „akuter Verbesserungsbedarf“, erklären der Verband der Ersatzkassen (vdek) und das „Aktionsbündnis Patientensicherheit“ (APS) am Donnerstag bei der Vorstellung des neuen Weißbuchs zum Thema.

Operation in der Klinik

Krankenkassen stellen etwas weniger Behandlungsfehler fest

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr etwas weniger Behandlungsfehler in Kliniken und Arztpraxen festgestellt.

Nach Patienten-Beschwerden wurden 13 519 Gutachten geschrieben und 3337 Fehler und Schäden bestätigt - also fast in jedem vierten Fall, wie der Medizinische Dienst der Kassen (MDK) am Dienstag mitteilte. Im Jahr 2016 hatte es 3564 solcher Fälle gegeben. Tatsächlich auch Ursache für Gesundheitsschäden waren Fehler nun in 2690 (Vorjahr: 2948) Fällen.

Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen

2245 Behandlungsfehler im vergangenen Jahr nachgewiesen

Die Zahl der ärztlichen Behandlungsfehler in Deutschland hat sich nach Angaben der Bundesärztekammer (BÄK) in den vergangenen Jahren kaum verändert.

2016 trafen die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärzteschaft bundesweit 7639 Entscheidungen zu Beschwerden von Patienten über Behandlungsfehler, gut 400 mehr als im Vorjahr. In 2245 Fällen (2015: 2132; 2014: 2252) habe tatsächlich ein Behandlungsfehler oder eine mangelnde Risikoaufklärung vorgelegen.

Operationssaal

Ärztekammer: 2245 Behandlungsfehler im vergangenen Jahr

Die Zahl der ärztlichen Behandlungsfehler in Deutschland hat sich nach Angaben der Bundesärztekammer (BÄK) in den vergangenen Jahren kaum verändert. 2016 trafen Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärzteschaft 7639 Entscheidungen zu Patientenbeschwerden über Behandlungsfehler.

Das waren gut 400 mehr als im Vorjahr. In 2245 Fällen (2015: 2132; 2014: 2252) habe tatsächlich ein Behandlungsfehler oder eine mangelnde Risikoaufklärung vorgelegen.

dpa-Nachrichtenüberblick Politik

Merkel verteidigt Absprachen mit Türkei - Erdogan verschärft den Ton

Berlin (dpa) - Trotz des Streits um die geplante Visa-Freiheit will die Bundesregierung das umstrittene EU-Türkei-Abkommen zur Flüchtlingspolitik retten. Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier verteidigten die Vereinbarung und warnten vor einem Scheitern. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verschärfte noch einmal den Ton. Er unterstellte der EU, „Terroristen“ mit Waffen und Geld auszustatten.

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Patienten beklagen mehr Behandlungsfehler - 205 Tote nach Fehlern

Immer mehr Patienten suchen wegen eines Verdachts auf Behandlungsfehler Hilfe bei ihrer Krankenkasse. 14 828 Mal prüften Gutachter im Auftrag der Krankenkassen im vergangenen Jahr solche Vorwürfe. Die Zahl der bestätigten Fehler stieg im Vergleich zum Vorjahr um 268 auf 4064. In 205 Fällen starben die Patienten, wie der Medizinische Dienst des Kassen-Spitzenverbands mitteilte. Bei den registrierten Fehlern handele es sich um die Spitze eines Eisbergs, sagte MDS-Vize-Geschäftsführer Stefan Gronemeyer.

Behandlungsfehler

Mehr Patienten beklagen Behandlungsfehler

Patienten in Deutschland sind im vergangenen Jahr häufiger Opfer eines von Krankenkassen bestätigten Behandlungsfehlers geworden. Die Zahl dieser Fehler stieg 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 268 auf 4064. In 205 Fällen starben die Patienten.

14 828 Mal begutachteten die Medizinischen Dienste der Kassen (MDK) von Patienten gemeldete Verdachtsfälle. Im Jahr zuvor waren es 165 weniger, wie der Medizinische Dienst des Kassen-Spitzenverbands (MDS) in Berlin mitteilte.

Operation

Mehr Patienten mit Verdacht auf Behandlungsfehler

Patienten und Angehörige haben im vergangenen Jahr bei ihren Krankenkassen häufiger einen Verdacht auf Behandlungsfehler geltend gemacht. In 155 Fällen starben die Patienten laut den Gutachtern im Kassen-Auftrag an den Folgen eines Fehlers oder damit zusammenhängenden Komplikationen. 

1294 Patienten erlitten einen Dauerschaden. Das teilte der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) bei der Präsentation seiner Fehlerstatistik 2014 mit.