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Gemeinschaftsschulen sehen sich als digitale Vorreiter

Mit der Organisation des digitalen Unterrichts in der Corona-Krise sind die Schulen nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft der Gemeinschaftsschulen weitgehend alleine gelassen worden. „Gleichzeitig gab es einen klaren Anspruch, den Schulbetrieb weiter aufrecht zu erhalten“, sagte AG-Sprecher Matthias Wagner-Uhl anlässlich einer Video-Pressekonferenz seines Vereins. Angesichts der enormen Herausforderung würden sich er und seine Mitstreiter mehr offene Kommunikation und die Suche nach gemeinsamen Lösungen mit dem Land wünschen.

Susanne Eisenmann

Eisenmann: Weniger Unterrichtsausfälle an den Schulen

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sieht die Schulen bei der Minderung des Unterrichtsausfalls auf einem guten Weg. Sie stützte sich am Freitag in Stuttgart auf die fünfte Vollerhebung. Demnach konnte zwischen dem 25. und dem 29. November im Jahr 2019 insgesamt 9,3 Prozent des Pflichtunterrichts über alle öffentliche Schulen hinweg nicht wie geplant stattfinden. Das ist etwa jede elfte Unterrichtsstunde. 6,0 Prozent konnte mit Vertretungen noch erteilt werden - 3,3 Prozent fiel komplett aus.

Stefan Fulst-Blei

SPD befürchtet Desaster bei Reform der Lehrerfortbildung

Die oppositionelle SPD befürchtet ein Desaster bei der von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) angeschobenen Reform der Lehrerfortbildung. SPD-Bildungsexperte Stefan Fulst-Blei sagte am Donnerstag im Bildungsausschuss des Landtags, das Vorhaben werde dilettantisch umgesetzt und drohe an die Wand zu fahren. FDP-Bildungsexperte Timm Kern stellte sich hinter das Ziel, für mehr Qualität im Schulsystem zu sorgen. Er bezweifelte aber, dass dies mit der Reform erreicht wird.

Leeres Klassenzimmer

Vorverlegung des Einschulungs-Stichtags: Entwurf im Landtag

Die grün-schwarze Landesregierung hat eine Gesetzesänderung in den Landtag eingebracht, um den Stichtag für die Einschulung von Kindern in Baden-Württemberg vorzuziehen. Derzeit sind Kinder regulär schulpflichtig, die bis zum 30. September des laufenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollendet haben. Kinder, die nach dem Stichtag sechs Jahre alt werden, müssen erst im Folgejahr zur Schule gehen. Dieser Stichtag soll in einem ersten Schritt zum Schuljahr 2020/21 auf den 31.

Frau, die einen Nikab trägt

Kretschmann ist für Verbot von Burka und Nikab bei Schülerinnen

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) befürwortet ein Verbot von Nikab und Burka bei Schülerinnen – und stellt sich damit gegen die Spitze seiner Landespartei. „Das finde ich gut“, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart zu einem entsprechenden Vorstoß von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schülerinnen vollverschleiert im Unterricht sitzen.“ Es gehöre zu einer offenen Gesellschaft dazu, dass man sich ins Gesicht sehe.

Winfried Kretschmann kommt zu einer Regierungs-Pressekonferenz

Landesregierung will Nikabs an Schulen verbieten

Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will die Vollverschleierung an Schulen im Land verbieten lassen. Eine aktuelle Gerichtsentscheidung aus Hamburg mache deutlich, dass man aus Gründen der Rechtssicherheit für ein Verbot eine gesetzliche Grundlage benötige. „Aus diesem Grund wollen wir zügig unser Schulgesetz anpassen“, sagte die Ministerin der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Stuttgart. Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) unterstützt den Vorstoß.

Realschule

Realschuldirektoren wollen Hauptschulabschluss loswerden

Die Realschulen sorgen sich um überforderte Kinder in den beiden Eingangsklassen und finden mit ihren Klagen in der Politik Gehör. „Etwa ein Viertel der neuen Schüler haben nicht die passende Grundschulempfehlung und leiden darunter“, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Realschulrektoren Holger Gutwald-Rondot der Deutschen Presse-Agentur. Bei der Wahl der weiterführenden Schule haben die Eltern seit 2012/13 das letzte Wort - nicht mehr die Grundschullehrer.

Susanne EIsenmann spricht im Landtag

Kultusministerin verteidigt Bildungsetat: „Es geht voran“

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat die geplante Finanzierung im Schulbereich gegen Kritik verteidigt. Im neuen Doppelhaushalt für die Jahre 2020/21 gebe das Land jeden vierten Euro für Bildung aus, sagte sie am Freitag in Stuttgart. Sie sprach von rund 1100 zusätzlichen Lehrerstellen, die in den kommenden beiden Jahren geschaffen würden. „Wir tun was. Es geht voran.“

Natürlich gebe es noch Handlungsbedarf, räumte Eisenmann ein.

Susanne Eisenmann sitzt bei einer Pressekonferenz

Opposition und Eisenmann im Knatsch über Bildungsetat

Lehrermangel, Unterrichtsausfälle und ein mittelprächtiges Abschneiden von Schülern in Vergleichsstudien: In Baden-Württemberg gibt es an den Schulen viel zu tun. Die grün-schwarze Landesregierung will etwa jeden vierten Euro des Landeshaushalts für die Jahre 2020/21 in die Bildung stecken und rund 1100 neue Lehrerstellen schaffen. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte am Freitag im Landtag, damit werde so viel wie nie zuvor in die Bildung junger Menschen investiert.

Unterricht am Gymnasium

Elternvertreter: Klage wegen Unterrichtsausfällen

Elternvertreter halten die Unterrichtsausfälle an Gymnasien für zu hoch und wollen deshalb gegen das Land Baden-Württemberg klagen. Die Klage solle im nächsten Jahr auf den Weg gebracht werden, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft gymnasialer Elternvertreter im Regierungsbezirk Stuttgart (Arge), Michael Mattig-Gerlach, am Montag in Stuttgart. Damit würde die gerichtliche Auseinandersetzung in den heraufziehenden Landtagswahlkampf fallen. Kultusministerin Susanne Eisenmann ist zugleich CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2021.