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Starnberger See

Prozess um den Tod eines 13-Jährigen bei Ruderunfall

Sechs Jahre nach dem Tod eines 13-Jährigen beim Rudertraining auf dem Starnberger See müssen sich die damaligen Betreuer des Jungen heute vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: fahrlässige Tötung durch Unterlassen.

Die beiden Leiter hatten an jenem Apriltag 2015 mit 20 Kindern ein Training absolviert. Die Wetterverhältnisse waren Gutachten zufolge mit viel Wind und Wellen schwierig. Der 13-Jährige übte ohne Schwimmweste oder Neoprenanzug allein in einem Boot, zunächst in der Nähe des Stegs.

Justitia-Statue

Tödlicher Ruderunfall: Bedauern bei Betreuern

Der Prozess um den tödlichen Ruderunfall eines 13-Jährigen auf dem Starnberger See hat mit Aussagen der angeklagten Betreuer begonnen. Beide drückten am Montag tiefes Bedauern über den Unfall aus. Die als Nebenklägerin auftretende Mutter des Jungen nahm dies ohne größere sichtliche Regung entgegen.

Der Vater schilderte als Zeuge, wie er seinen Sohn vom Rudertraining abholen wollte. Immer wieder stockte er, während er seine steigende Sorge schilderte, als er feststellte, dass sein Sohn verschwunden war.

 Andrea Thiele wird neue Vorständin der St. Elisabeth-Stiftung.

Andrea Thiele wird neue Vorständin der St. Elisabeth-Stiftung

Der Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung ist wieder komplett: Der Stiftungsrat hat sich für die 52-jährige Andrea Thiele entschieden. Sie übernimmt ihre neue Aufgabe am 1. Oktober. Das teilt die St. Elisabeth-Stiftung in einer entsprechenden Pressemitteilung mit.

Andrea Thiele bildet demnach in Zukunft zusammen mit Matthias Ruf den Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung. „Gemeinsam mit den Mitarbeitenden, den Führungskräften und meinem Vorstandskollegen möchte ich im Sinne der Stiftung den Leitsatz `Wir sind da und helfen, wenn Menschen ...

Gewitter in Bayern

Sommerliches Wetter lockt Ausflügler an Seen und Berge

Das sonnig-warme Wetter und den Feiertag haben viele Menschen in Bayern für Ausflüge genutzt. Viele zog es ans Wasser: Beliebte Ziele seien der Bodensee und der Starnberger See gewesen, sagte ein Sprecher der Verkehrsmeldestelle der Polizei in Rosenheim. Entsprechend voll seien die Parkplätze gewesen. Und auch auf den Straßen in Richtung der Berge habe es dichten Verkehr gegeben, jedoch keine außergewöhnlichen Staus.

Von Dauer sollte das sommerliche Wetter jedoch nicht bleiben.

Ruderer sind auf dem Starnberger See unterwegs

Bub ertrinkt bei Rudertraining: Prozess am 21. Juni

Sechs Jahre nach dem Tod eines 13-Jährigen beim Rudertraining auf dem Starnberger See müssen sich die damaligen Betreuer des Buben vor Gericht verantworten. Am 21. Juni beginnt der Prozess gegen sie, wie das Amtsgericht Starnberg bestätigte. Der Vorwurf: fahrlässige Tötung durch Unterlassen.

Was genau am 19. April 2015 geschah, als der Ruderanfänger allein auf dem See unterwegs war, ist bis heute nicht ganz geklärt. Abseits der Gruppe kenterte er und ertrank.

Polizeiabsperrung

Weitere Knochenteile und Uhr im Starnberger See geborgen

Nach Knochenfunden Ende April im Starnberger See haben Polizeitaucher weitere menschliche Knochenteile aus der Tiefe geborgen. Darunter waren Stücke eines Unterkiefers, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Mittwoch mitteilte. Auch eine silberne Uhr wurde gefunden.

Von den neuen Funden vom Dienstag erhoffen sich die Ermittler Erkenntnisse zur Klärung der Identität des bislang unbekannten Toten. Die «Bild»-Zeitung hatte zuerst berichtet.

Drei Mädchen sitzen am See

Geschlossene Stege in Starnberg wieder zugänglich

Die wegen zu großem Gedränge geschlossenen Stege an den Seen im Landkreis Starnberg werden wieder geöffnet. Landrat Stefan Frey (CSU) werde die Gemeinden bitten, die Sperrungen im Laufe des Mittwochs aufzuheben, so dass spätestens an Christi Himmelfahrt wieder alle Stege geöffnet seien, teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Auch das Alkoholverbot an bestimmten Plätze laufe noch am Dienstag aus.

Mit Blick auf die schmalen Stege appellierte Frey «an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger, sich trotz der Öffnungen weiterhin an die ...

Neues Elektroschiff Berg der Bayerischen Seenschifffahrt

Schifffahrt nun auch auf dem Starnberger See elektrisch

Touristen können künftig auch auf dem Starnberger See mit einem Elektroschiff einen Ausflug unternehmen. Nachdem die Bayerische Seenschifffahrt bereits seit mehr als 100 Jahren mit Elektromotoren auf dem Königssee unterwegs ist, ist nun auch erstmals ein elektrisch betriebenes Ausflugsschiff am Starnberger See in der Flotte. Das 35 Meter lange Boot ist das größte Elektro-Ausflugsschiff auf einem Binnensee in Deutschland.

«Neben dem ökologischen Antrieb bietet das Schiff seinen Fahrgästen auch eine topmoderne Ausstattung», sagte ...

Florian Herrmann (CSU)

Kabinett definiert Bedingungen für Tourismus zu Pfingsten

Seilbahnen, touristische Schifffahrt auf Seen und Flüssen, Reisebusse und Stadtführungen: Vom Pfingstwochenende an wird Bayern vor dem Hintergrund gesunkener Corona-Infektionszahlen wieder ein Stück lebenswerter, zumindest dort, wo die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen unter 100 liegt. Die bereits als Absicht verkündeten Lockerungen für den Tourismus im Freistaat beschloss das Kabinett am Montag offiziell, wie Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann (CSU) am Montag bekanntgab.

Mann will Hund aus See retten und ertrinkt dabei fast selbst

Weil er den Hund seiner Begleiterin retten wollte, wäre ein Mann beinahe im Starnberger See ertrunken. Der 32-Jährige war zusammen mit einer 29-Jährigen in einem Motorboot unterwegs, als der Hund der jungen Frau ins Wasser fiel, wie die Polizei mitteilte. Der Mann sprang daraufhin ins rund 11,5 Grad kalte Wasser, um das Tier zu retten. Es gelang ihm aber nicht mehr, zurück auf das Boot zu gelangen. Ein Streifenboot der Starnberger Wasserschutzpolizei wurde kurz darauf auf das Trio aufmerksam.