Suchergebnis

Eine Statue mit verbundenen Augen am Eingang eines Gerichts

Spannung vor weiterer Aussage im Prozess gegen „Gruppe S“

Nach mehreren geplatzten Terminen soll der Terrorprozess gegen die mutmaßlich rechtsextremistische «Gruppe S.» in Stuttgart fortgesetzt werden. Erwartet wird heute (09.00 Uhr) die Aussage eines mutmaßlichen Mitglieds der rechten Terrorgruppe. Der Mann soll laut Staatsanwaltschaft über enge Kontakte zu Waffenlieferanten verfügt und Hilfe geleistet haben beim Beschaffen von Waffen und Handgranaten. Laut Oberlandesgericht handelt es sich bei dem Mann um den früheren Vizepräsidenten der «Vikings Security Germania - Division Sachsen-Anhalt».

Christian Schlegl

Urteil in Regensburger Parteispenden-Prozess erwartet

Im Prozess um Parteispenden im Regensburger Kommunalwahlkampf 2014 steht das Urteil an. Die Strafkammer will ihre Entscheidung am Dienstag (11.00 Uhr) verkünden. Auf der Anklagebank im Landgericht Regensburg sitzt der frühere CSU-OB-Kandidat Christian Schlegl. Die Staatsanwaltschaft legt ihm Beihilfe zur Steuerhinterziehung - in 21 Fällen, verteilt auf drei Tathandlungen - sowie zwei uneidliche Falschaussagen zur Last und plädierte vergangene Woche auf eine Geldstrafe.

Ermittlungen wegen Wahlplakaten von „Die Rechte“ eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat ein Verfahren im Zusammenhang mit Europawahl-Plakaten der Partei «Die Rechte» eingestellt. Das sagte ein Sprecher der Behörde am Montag. Bei den Ermittlungen war es um den Verdacht der Volksverhetzung gegangen: Zu den Europa- und Kommunalwahlen 2019 waren in Pforzheim Plakate mit den Parolen «Zionismus stoppen! Israel ist unser Unglück - Schluss damit!» und «Wir hängen nicht nur Plakate!» aufgestellt worden. Ein zweites Verfahren ist noch anhängig, so der Sprecher der Anklagebehörde weiter.

Michel Fourniret

Serienmörder Fourniret stirbt mit 79 Jahren

Einer der schlimmsten Serienmörder Frankreichs, Michel Fourniret, ist tot. Der 79-Jährige starb am Montagnachmittag im Pariser Krankenhauses Pitié Salpétrière, wie die Staatsanwaltschaft bekanntgab.

Sein Gesundheitszustand hatte sich in den letzten Monaten drastisch verschlechtert. Fourniret hatte mehrere junge Mädchen und Frauen in Frankreich und Belgien entführt, vergewaltigt und ermordet. Von Medien wurde er das «Monster der Ardennen» genannt.

 Die Polizei hat bei Kontrollen in der Nacht zu Montag bei Horgenzell zwei erheblich betrunkene Fahrer aus dem Verkehr gezogen.

Mit 1,2 Promille Alkohol auf dem Traktor unterwegs

Die Polizei hat bei Alkoholkontrollen am Sonntag zwischen 20 und 22.30 Uhr bei Horgenzell zwei erheblich betrunkene Fahrer aus dem Verkehr gezogen.

Gegen 20.45 Uhr kontrollierten die Beamten einen 67-jährigen Autofahrer, der weit über ein Promille Alkohol intus hatte. Einen 26-Jährigen stoppten die Polizisten gegen 22 Uhr mit seinem Traktor und stellten auch bei ihm einen Atemalkoholgehalt von über 1,2 Promille fest. Bei beiden Männern veranlassten die Beamten eine Blutentnahme in einer Klinik.

Feuerwehr

Zündelnde Kinder setzen denkmalgeschützte Villa in Brand

Zwei Kinder haben in Albstadt (Landkreis Zollernalbkreis) offenbar eine denkmalgeschützte Villa in Brand gesetzt. Die beiden 13-Jährigen hätten im Beisein der Eltern zugegeben, in dem leerstehenden Gebäude gezündelt zu haben, teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Hechingen am Montag mit. Die Ermittlungen zur Brandursache liefen aber noch.

Das Feuer war demnach am Montagvormittag ausgebrochen, wenig später stand das Gebäude vollständig in Flammen.

Handschellen

Mutmaßlicher Drogenhändler nach 19 Jahren verhaftet

Einen seit fast 20 Jahren gesuchten mutmaßlichen Drogenhändler hat die Bundespolizei an der österreichischen Grenze verhaftet. Beamte kontrollierten am Wochenende an der Autobahn 93 bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) die Insassen eines Transporters, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte.

Dabei stellten sie fest, dass der heute 53 Jahre alte Beifahrer beschuldigt wird, im Jahr 2002 in München mit Heroin gehandelt zu haben. Die Münchner Staatsanwaltschaft hatte ihn deshalb mit Haftbefehl gesucht.

 Vier Täter haben in Mögglingen einen 40-Jährigen überfallen.

Mann beraubt: Polizei im Großeinsatz

Ein 40-Jähriger ist am Samstag gegen 19.45 Uhr mutmaßlich Opfer eines Raubes geworden. Es kam zu einem größeren Polizeieinsatz in Mögglingen.

Der Mann wurde im Gesicht verletzt und von einer eintreffenden Rettungswagenbesatzung medizinisch versorgt. Insgesamt waren nach Angaben des Geschädigten vier Personen beteiligt, zwei mutmaßliche Tatverdächtige konnten noch am Samstag identifiziert werden. Die Polizei machte sie ausfindig. Die anderen beiden mutmaßlichen Täter sind derzeit noch unbekannt.

Landgericht Regensburg

Tödliche Schüsse: Mann wegen Mordes verurteilt

Weil er auf offener Straße einen Freund erschossen hat, ist ein 55 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Regensburg zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes verurteilt worden. Der Vorsitzende Richter ging von Heimtücke aus. Der Angeklagte hatte in dem Prozess geschwiegen. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann ebenfalls Mord vorgeworfen, sein Verteidiger auf Totschlag plädiert.

Der Mann erschoss im Juni 2020 in Regensburg einen 57 Jahre alten Bekannten, als dieser morgens aus seiner Wohnung kam und zu seinem Auto ging, um zur ...

Hände in Handschellen

Bank mit Axt überfallen: Verdächtiger in U-Haft

Nach einem Überfall mit einer Axt auf eine Bank in Göppingen sitzt ein Verdächtiger in Untersuchungshaft. Wie die Polizei und die Ulmer Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten, soll der 47-Jährige am Samstag mit einer Axt von den Mitarbeitern Bargeld gefordert haben. Als er kein Geld bekam und hinter dem Tresen selbst nichts fand, flüchtete der Täter demnach ohne Beute. Der Mann wurde nach Angaben der Polizei wenig später dank einer detaillierten Zeugenbeschreibung in der Nähe der Bank festgenommen.