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Justitia vor Gericht

Missbrauch: Lange Haftstrafe für Ex-Priester gefordert

Im Missbrauchsprozess gegen einen ehemaligen Priester haben Staatsanwaltschaft und Verteidigung am Montag vor dem Landgericht Deggendorf eine langjährige Haftstrafe beantragt. Außerdem soll nach dem Willen der Verfahrensbeteiligten die Unterbringung des Angeklagten in einer psychiatrischen Einrichtung erfolgen. Dies teilte das Gericht am Abend mit.

Staatsanwaltschaft und Verteidigung sind davon ausgegangen, dass der Angeklagte im Hinblick auf die Missbrauchstaten im Zustand der verminderten Schuldfähigkeit gehandelt habe.


Beim Polizistentrick rufen falsche Polizisten von türkischen Callcentern aus bei älteren Menschen an, um sie angeblich zu warne

Polizistentrick: Beweislage bleibt schwierig

Mit der Vernehmung von drei Kriminalpolizeibeamten ist am Montag am Amtsgericht Tettnang die Verhandlung im Fall eines 28-jährigen Mannes aus Bremen fortgesetzt worden, der Mitglied einer von der Türkei aus gesteuerten Betrügerbande sein soll. Diese Bande soll mit dem sogenannten Polizistentrick in ganz Deutschland vornehmlich ältere Menschen um ihre Ersparnisse gebracht haben. Eine Rentnerin aus Friedrichshafen verlor auf diese Weise 125 000 Euro.


Zwei Tage Bekanntwerden äußert sich das Bistum Freiburg zum Betrugsfall im Haus Nazareth.

Betrugsvorwurf: Die Erzdiözese bestätigt einen Fall

Zwei Tage nach Bekanntwerden der finanziellen Unregelmäßigkeiten im Haus Nazareth hat sich das Erzbistum Freiburg ausführlicher zu dem Fall geäußert. Noch am Freitag gab sich sich Pressesprecher zugeknöpft und verwies auf eine schriftliche Beantwortung von Fragen. Auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“ sagte ein anderer Sprecher am Montag, dass die Ermittlungen bislang einen Betrugsfall ergeben haben. Es bestehe aber der Verdacht, dass es weitere gebe.

Deutsche Bahn

Käfer bei Stuttgart 21?: Staatsanwaltschaft greift nicht ein

Nach Manipulationsvorwürfen der Deutschen Bahn beim Milliardenprojekt Stuttgart 21 greift die Staatsanwaltschaft zunächst nicht ein. „Wir sehen keinen Verdacht für irgendeine Straftat“, sagte eine Sprecherin am Montag. Eine Anzeige der Bahn liege bisher nicht vor. Eine solche wäre aber auch noch nicht automatisch ein Anlass für einen Anfangsverdacht, sagte sie. Laut Bahn sollen Unbekannte eine Spur des streng geschützten Juchtenkäfers gelegt haben, um das Projekt zu behindern.


Die Bundespolizei findet im Gepäck des Gambiers ein Kilogramm Marihuana.

Bundespolizei stoppt gesuchten Drogenkurier

In einem Fernreisebus hat die Bundespolizei am Samstagvormittag einen gesuchten Drogenkurier festgenommen. Der Gambier hatte versucht, ein Kilogramm Marihuana nach Deutschland zu schmuggeln. Zudem lagen gegen den Mann, der mit einem fremden Reisepass unterwegs war, zwei Haftbefehle vor, wie es im Polizeibericht heißt.

Die Bundespolizisten kontrollierten auf der A 96 die Insassen eines Fernreisebusses nach der Einreise aus Österreich. Bei einem Afrikaner zweifelten die Beamten, ob die Person vor ihnen mit der Person auf dem Bild der ...

Polizei

Messer-Attacke: Unmut über Flüchtlingspolitik mögliches Motiv

Nach einer Messerattacke auf drei Flüchtlinge in Heilbronn haben Polizei und Staatsanwaltschaft erste Hinweise auf das mögliche Motiv des 70 Jahre alten Verdächtigen genannt. „Derzeit ist davon auszugehen, dass der Verdächtige mit seiner Aktion ein Zeichen gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik setzen wollte“, hieß es in einer Mitteilung von beiden Behörden vom Montag.

Eine Vernehmung des Verdächtigen habe noch nicht stattgefunden, wohl aber eine erste Befragung, sagte ein Sprecher der Polizei.

Erzbischöfliches Ordinariat der Erzdiözese Freiburg

Kirche prüft Betrugsverdacht in katholischem Kinderheim

Nach dem Betrugsverdacht in einem katholischen Kinderheim in Sigmaringen hat die Kirche Aufklärung angekündigt. Der Fall werde umfassend untersucht, sagte ein Sprecher der Erzdiözese Freiburg am Montag. Dies stehe jedoch erst am Anfang. Um welche Betrugssummen es sich handele, könne noch nicht beziffert werden. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hechingen sagte, die Behörde prüfe den Verdacht. Der Vize-Direktor des erzbischöflichen Kinderheims steht den Angaben zufolge im Verdacht, die Einrichtung betrogen zu haben.

Kritik an Informationspolitik der Heilbronner Polizei

Nach einer Messerattacke auf drei Flüchtlinge in Heilbronn hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Informationspolitik der Beamten kritisiert. „Wenn man noch nicht genau weiß, wer der Täter ist, sollte man nach außen besser kommunizieren, dass die Identität des Täters noch ungeklärt ist“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Hans-Jürgen Kirstein der „Heilbronner Stimme“ (Dienstag). Staatsanwaltschaft und Polizei hatten in einer Mitteilung am Sonntagmorgen zunächst angegeben, es handle sich bei dem 70 Jahre alten Verdächtigen um einen in ...

Attacke mit Eisenstangen und Messern: Anklage

Weil sie drei Männer nach einem Kneipengang mit Eisenstangen und Messern schwer verletzt haben sollen, hat die Staatsanwaltschaft Mannheim Anklage gegen sieben Verdächtige erhoben. Der Vorwurf laute auf Verdacht des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung, teilte die Justiz in der nordbadischen Stadt am Montag mit. Den Ermittlungen zufolge hatten die Verdächtigen im September 2017 am frühen Morgen die drei Männer, die aus einem Lokal im Szeneviertel Jungbusch kamen, nach einem verbalen Streit brutal attackiert.

Nach Messerangriff auf Mitschüler Anklage erhoben

Nach der Messerattacke auf einen Mitschüler in einer Klosterschule in Thüringen hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 15 Jahre alten Gymnasiasten erhoben. Sie lautet auf versuchten Mord und schwere Körperverletzung, wie die Behörde in Mühlhausen mitteilte. Der 15-Jährige soll den Mitschüler im vergangenen September in Roßleben mit einem 20 Zentimeter langen Küchenmesser mindestens fünfmal in den Rücken gestochen haben. Das Opfer ist seit der Tat querschnittsgelähmt und an den Rollstuhl gefesselt.