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Früherer Chef der Wiesn-Wache ans Landesamt abgestellt

Für den früheren Chef der Münchner Wiesn-Wache geht der Ärger nach einer Razzia auf dem Oktoberfest weiter: Der Beamte muss die Polizei zumindest vorübergehend verlassen und wird ans Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) abgeordnet. Dort werde er bei der Koordination von Logistikfragen im Zusammenhang mit dem Aufbau der Corona-Impfzentren eingesetzt, sagte ein Sprecher des Münchner Polizeipräsidiums am Dienstag und bestätigte damit entsprechende Informationen der „Bild“-Zeitung.

Doping-Prozess

Doping-Prozess in Verlängerung: Dirk Q. erklärt sich

Dirk Q. hat sich im Blutdoping-Prozess um den Mediziner Mark S. erstmals zu Wort gemeldet.

Der fünfte Angeklagte in dem Verfahren ließ eine Erklärung von einem seiner Verteidiger verlesen. Darin schilderte der Bauunternehmer Dirk Q. unter anderem, wie sich über ein Arzt-Patienten-Verhältnis hinaus „eine Freundschaft“ zum Hauptangeklagten entwickelt habe. Er habe sich ihm anfangs auch „verpflichtet gefühlt“, hieß es.

Mark S. habe Dirk Q.

Justitia-Statue

Mitangeklagter Dirk Q. äußert sich im Doping-Prozess

Im Blutdoping-Prozess um den Mediziner Mark S. hat sich erstmals Dirk Q. zu Wort gemeldet. Der fünfte Angeklagte in dem Verfahren ließ am Dienstag eine Erklärung von einem seiner Verteidiger verlesen. Darin schilderte der Bauunternehmer unter anderem, wie sich über ein Arzt-Patienten-Verhältnis hinaus „eine Freundschaft“ zum Hauptangeklagten entwickelt habe. Er habe sich ihm anfangs „verpflichtet gefühlt“, hieß es in der Erklärung.

Dirk Q.

Zwillinge in Roben: Wie es Augsburger Brüder in die Justiz auf die Ostalb verschlug

Ein Blick nach links, ein Blick nach rechts. Er wandert jeweils in ein freundlich lächelndes Gesicht. Und sofort stellt sich die Frage: Wer ist denn nun wer? Denn Patrick und Philipp Schmidt auseinander zu halten, ist alles andere als einfach. Ja, vielleicht hat Patrick ein minimal schmaleres Gesicht, ein etwas anderes Gebiss, und wenn sie direkt nebeneinander stehen, ist Philipp ein paar Zentimeter größer.

Aber ansonsten gleichen sich die 30-jährigen Brüder wie ein Ei dem anderen – eindeutig eineiige Zwillinge.

Früherer Chef der Wiesn-Wache wird versetzt

Gegen den früheren Chef der Münchner Wiesn-Wache läuft ein Disziplinarverfahren. „Der Polizeipräsident Thomas Hampel hat zudem entschieden, den Beamten bis auf Weiteres außerhalb des Präsidiums einzusetzen“, sagte ein Sprecher der Behörde am Samstag. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung über die Vorwürfe gegen den 50-Jährigen berichtet.

Demnach soll er im Jahr 2018 vor einer Razzia im Festzelt „Winzerer Fähndl“ den Wirt gewarnt haben. Die Fahnder von Zoll und Steuerfahndung hatten bei ihrer Kontrolle vor allem die Reinigungsfirma des ...

Der ehemalige Vorstandschef von Wirecard, Markus Braun, vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages.

Ex-Wirecard-Chef mauert vor dem Ausschuss

Den Abgeordneten war der steigende Ärger anzumerken: Markus Braun, der ehemalige Chef der Wirecard AG, weigerte sich am Donnerstag vor dem zuständigen Untersuchungsausschuss des Bundestags, auch nur einfachste Faktenfragen zu beantworten. „Merken Sie nicht, dass das Ihre Position in der Öffentlichkeit weiter schwächt?“, fragte ihn der Abgeordnete Hans Michelbach von der CDU. Der Wirecard-Untersuchungsausschuss hatte von Brauns Aussage gehofft, Einblick in die Zusammenhänge des größten deutschen Wirtschaftsskandals der Nachkriegsgeschichte zu ...

Polizei Blaulicht

Razzia im Wiesnzelt: Polizeibeamter warnte Wirt

Razzia im Wiesnzelt, doch der Wirt bekommt eine Warnung - von der Polizei. Ein hochrangiger Polizeibeamter ist wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Der Leiter der Wiesnwache habe dem Wirt des „Winzerer Fähndls“ am Tag vor einer Durchsuchung während des Oktoberfest im Jahr 2018 mitgeteilt, dass eine größere Polizeiaktion rund um beziehungsweise im Zusammenhang mit dem Festzelt bevorstehe, heißt es in einer Antwort des Justizministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktionsvorsitzenden im ...

Wirecard-Gläubiger fordern über 12 Milliarden Euro

München(dpa) - Nach dem Zusammenbruch des Skandalkonzerns Wirecard haben gut 11.500 Gläubiger des insolventen Zahlungsdienstleisters Forderungen in Höhe von über 12 Milliarden Euro angemeldet. Das teilte das Münchner Amtsgericht am Mittwoch nach der ersten Gläubigerversammlung mit.

Damit übersteigen die angemeldeten Forderungen die bisher erzielten Erlöse bei der Abwicklung des Konzerns erwartungsgemäß um ein Vielfaches. Die sehr hohe Summe von gut 12,4 Milliarden Euro erklärt sich daraus, dass neben geschädigten Banken, Investoren ...

Wirecard-Schriftzug

Wirecard-Kerngeschäft geht an Santander

Das Kerngeschäft des insolventen Zahlungsabwicklers Wirecard geht wie erwartet an die spanische Großbank Banco Santander. Die Spanier würden Technologie und Geschäftsbetrieb übernehmen, der Großteil der Mitarbeiter könne somit weiterbeschäftigt werden, teilte Insolvenzverwalter Michael Jaffé am späten Montagabend in München mit. Santander sprach von rund 500 Beschäftigten, die zu der Bank wechselten.

Finanzielle Details nannten Jaffé und das Unternehmen nicht.

Banco Santander

Wirecard-Kerngeschäft geht an Santander

Kurz vor der ersten Gläubigerversammlung beim Skandalkonzern Wirecard kauft die spanische Großbank Santander das Kerngeschäft des insolventen Zahlungsabwicklers.

Die Spanier übernehmen Technologie und Geschäftsbetrieb, die rund 500 noch verbliebenen Mitarbeiter können ebenfalls wechseln. Das teilten Insolvenzverwalter Michael Jaffé und Santander am späten Montagabend mit. An diesem Mittwoch will Jaffé bei der ersten Gläubigerversammlung in München über die Lage des nach einem Betrugsskandal zusammengebrochenen und hoch verschuldeten ...