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"Helfen bringt Freude": Spenden-Konto der Schwäbischen Zeitung

Seit dem Jahr 2013 bittet die „Schwäbische Zeitung“ ihre Leser in der Advents- und Weihnachtszeit um Spenden für Menschen auf der Schattenseite des Lebens.

2013 und 2014 ging es um Kinderarmut, 2015 um die Hospiz- und Palliativversorgung. Diese Serie wurde mit dem Katholischen Medienpreis ausgezeichnet.

Seit 2016 heißt das Thema: „Fluchtursachen bekämpfen, menschenwürdiges Leben ermöglichen.“ Die Spenden kommen der Hilfe für Menschen im Nordirak, ehrenamtlichen Initiativen und Caritas-und Diakonieprojekten zugute.

 Zahlreiche Menschen haben an der Unfallstelle Kerzen und Blumen abgelegt.

Spendenaktion nach tödlichem Unfall auf Steig

Der Verkehrsunfall mit drei Todesopfern und mehreren Schwerverletzten am vergangenen Wochenende bewegt noch immer die Menschen in der Region. Nun wurde für die Hinterbliebenen ein Spendenkonto eingerichtet.

Die Unfallstelle an der Schwenninger Steig gleicht mittlerweile einer Gedenkstätte – doch abgesehen von der stillen Anteilnahme hat nun eine Arbeitskollegin des tödlich verunglückten, 37-jährigen Fahrers eine Spendenaktion initiiert, die den Hinterbliebenen zugute kommen soll.

 Eigentlich kam Martina Gröne im Rahmen des Pide-Projekts nach Peru. Doch dort wurde sie noch auf ein anderes Problem aufmerksam

Minen haben fatale Folgen für die Umwelt

Peru ist der fünftgrößte Goldproduzent der Welt. Doch nicht nur das Edelmetall wird im Norden des südamerikanischen Landes abgebaut, sondern auch Kupfer und andere Schwermetalle. Dazu verwendet werden Chemikalien wie Zyanid und Quecksilber. Und die belasten die Umwelt. Ein Umstand, gegen den das Projekt Redad um Organisator Lupo Canterac Troya gemeinsam mit der Tuttlingerin Martina Gröne ankämpft.

Etwa sechs Jahre ist es her, dass Canterac Troya sein Anliegen den Mitgliedern einer Tuttlinger Reisegruppe des Arbeitskreises Dritte ...

 Eine jesidische Familie im Flüchtlingscamp Sheikhan: Die Lebensbedingungen sind prekär.

Fehlende Perspektive macht Jesiden große Probleme

Gouverneur Farhad Ameen Atrushi bewertet die Situation der nach Dohuk geflüchteten Jesiden zwiespältig. Einerseits gebe es durchaus Fortschritte, weil mit internationaler Hilfe stabile Strukturen geschaffen werden konnten. Andererseits mache die fehlende Zukunftsperspektive den Jesiden große Probleme. „Stellen Sie sich doch einmal vor, Sie müssten vier Jahre lang in einem Zelt oder Container wohnen“, sagte er im Gespräch mit Claudia Kling und Ludger Möllers.

Benefizauktion für Weißrussland

Zum Abschluss der Ausstellung „Meine Welt in Farben“ in der Säulenhalle des Heilig-Geist-Spitals Ravensburg laden die Malteser am Mittwoch, 30. Mai, ab 19 Uhr zu einer Wohltätigkeitsauktion mit dem früheren Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg, Hermann Vogler, ein. Alle ausgestellten und bis dahin noch nicht verkauften Bilder, die in Weißrussland von Menschen mit Behinderung gemalt wurden, wird Vogler zugunsten des von den Ravensburger Maltesern unterstützten Projektes in Weißrussland versteigern, heißt es in der Pressemitteilung.

Anna Nägele, Jill Stauber und Margret Halder (von links) packen Geschenktüten – ein Service, den Firmen beim Weltladen mit fair

Kulinarische Juwelen, die helfen

Menschen in ihrer Heimat zu helfen, wirtschaftlich arbeiten zu können, trägt dazu bei, dass diese Menschen kaum Gründe haben, ihre Heimat zu verlassen. Fairer Handel ist eine Methode, die seit Jahrzehnten von den Weltläden erfolgreich praktiziert wird. Auch in Friedrichshafen.

„Immer mehr Menschen kommen bewusst zu uns, nicht nur, um die Idee des fairen Handels zu unterstützen, sondern auch, weil die Qualität der kontrollierten Produkte sehr gut ist“, sagt Margret Halder, Geschäftsführerin des Weltladens in Friedrichshafen.

Brigitte Fuchs, Martina Kaplan und Jana Friedel (von links) bereiten ihren Kindern ein schönes Weihnachtsfest – jede auf ihre Ar

Mit den Kerzen kommen die Tränen

Sie sind starke Mütter: Brigitte Fuchs, Martina Kaplan und Jana Friedel. An Heiligabend zeigt sich, wie stark. Für die drei Ellwanger Frauen ist Weihnachten weder das Fest trauten Familienglücks noch der teuren Geschenke, denn sie sind alleinerziehend.

Was das bedeutet, wissen die städtische Familienbeauftragte Nicole Bühler und Charlotte Raubach von der Caritas nur zu gut. „Weihnachten für Alleinerziehende, das ist für viele mit den Kindern finanziell und ohne die Kinder emotional nur schwer zu stemmen“, sagt Raubach.

Im Kinderdorf „Rancho Santa Fé“ in Honduras werden mehr als 550 Kinder betreut.

Ein Zuhause für mehr als 550 Kinder

Mehr als 550 Kinder leben im Kinderdorf „Rancho Santa Fé“ in Honduras. Sie waren Straßenkinder oder mussten ihre Familien verlassen, weil sie dort Gewalt erlebten. Das Projekt des Kinderhilfswerks „Nuestros Pequenos Hermanos“ (NPH) besteht seit 1985 und wird seit 2001 von der „Eine Welt Gruppe“ der Seelsorgeeinheit Ravensburg Mitte unterstützt.

„Derzeit sind wir zehn bis zwölf Personen, die sich mit dem Projekt befassen“, berichtet Petra Seeburger, Vorsitzende der „Eine Welt Gruppe“.

Pater Alfred Tönnis war mehrmals im Libanon, hat ein Netz an Kontakten geknüpft und sagt, dass er selbst kontrolliere, dass die

Zugang zu Bildung und Gesundheit

Flüchtlingen in Deutschland eine „Heimat geben“, das ist das Ziel der Stiftung der Oblatenpatres um Pater Alfred Tönnis in Oggelsbeuren. Bislang war in dem ehemaligen Kloster eine Gemeinschaftsunterkunft eingerichtet, ab kommendem Jahr soll dort eine Anschlussunterbringung entstehen (SZ berichtete). Doch nicht nur in Deutschland hilft die Stiftung „Heimat geben“. Auch vor Ort in den Krisenländern selbst ist Pater Alfred Tönnis aktiv. Die SZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ unterstützt die Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, in ...

Engagement auf den Philippinen (von links): Die „Tatort“-Kommissare Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär sowie Arzt, Autor und Scha

82 Projekte eröffnen Chancen auf friedliche Zukunft

„Diese Kinder wollen leben und die Chancen auf eine friedliche Zukunft ergreifen!“ Wenn Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) über das Engagement des Landes für Menschen im Nordirak spricht, dann beschreibt er gleichzeitig eines der Ziele der Weihnachtsspendenaktion der „Schwäbischen Zeitung“. Denn vor allem Kinder profitieren von den insgesamt 68 lokal getragenen Initiativen in aller Welt und 14 Projekten der Caritas in Baden-Württemberg, für die die Leserinnen und Leser spenden.