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Tokio 1964

Matrosen, Masken, Machenschaften: Die Tokio-Spiele von 1964

Tokio 1964, Tokio heute, zweimal Olympia: Wenn Jürgen Nöldner in Gedanken 56 Jahre zurück in die Vergangenheit reist, ist das wie ein Déjà-vu für den ehemaligen DDR-Fußballer.

„Was uns dort gleich aufgefallen ist: Viele Japaner haben damals schon Mundschutzmasken getragen. Wir haben darüber gelacht - aber die waren eben clever“, sagte der heute 79-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Mit der DDR-Auswahl holte der technisch begnadete Stürmer vom ASK Vorwärts Berlin am 23.

Der gotische Dom ist das wichtigste Baudenkmal von Königsberg – in seinem Innern befindet sich die Grabstätte des Philosophen Im

Kaliningrad: Weder Russland noch Europa

Die russische Studentin Maria Wachruschewa wandelt eine Flusspromenade entlang und betrachtet kleine europäische Fachwerkhäuser. Dabei ist Maria nicht nach Europa gereist, sie ist keine Touristin. Die 23-Jährige ist zu Hause in ihrer Heimatstadt Kaliningrad in der gleichnamigen russischen Exklave, die an Polen und Litauen grenzt. „Wir nehmen uns selbst anders wahr als die restlichen Russen. Sie halten uns für versnobt, weil wir öfter nach Europa reisen als ins ,große Russland‘“, erzählt Wachruschewa.

Richard Sorge

Arte-Doku über Stalins Meisterspion Richard Sorge

Playboy, Trinker, Top-Agent: Richard Sorge war ein Geheimagent im Auftrag des Kremls. Er erzielte mit seinem Gespür für Menschen mehrfach seine größten Coups. Er warnte die Sowjetunion vor dem Überfall der Deutschen im Juni 1941 und gab Moskau noch weitere kriegsstrategisch wichtige Hinweise aus Fernost.

Nach seiner Festnahme wurde der Spion von der Sowjetunion aber verleugnet und 1944 in Japan hingerichtet. Die Arte-Reportage „Stalins James Bond - Richard Sorge, der verratene Meisterspion“ am Donnerstag um 20.

Putin

Putin verschiebt Abstimmung über Verfassungsänderung

Kremlchef Wladimir Putin verschiebt wegen der Corona-Pandemie die für ihn politisch besonders wichtige Abstimmung über die größte Verfassungsänderung der russischen Geschichte.

Ein neuer Termin werde später je nach Entwicklung der Lage angesetzt, sagte Putin am Mittwoch in einer Fernsehansprache an sein Volk. Ursprünglich sollte am 22. April über das Grundgesetz abgestimmt werden. Es sichert Putin deutlich mehr Machtbefugnisse zu - und ermöglicht es ihm, noch bis 2036 im Amt zu bleiben, sollte er 2024 und 2030 erneut als Präsident ...

Giwi Margwelaschwili

Deutsch-georgischer Autor Margwelaschwili tot

Deutsche und Georgier trauern um den im Alter von 92 Jahren gestorbenen Schriftsteller Giwi Margwelaschwili. Der deutsch-georgische Humanist und Philosoph starb am Freitag im Kreis seiner Familie in der georgischen Hauptstadt Tiflis (Tbilissi).

Er galt als großer Denker. „Mit seinem selbstironischen Humor und seiner Zuversichtlichkeit wirkte er ansteckend auf die Menschen, die er traf“, sagte sein Verleger Jörg Sundermeier in Berlin. 2006 hatte Margwelaschwili die Goethe-Medaille erhalten.

Kuss

Tschechische Olympiasiegerin Zatopkova gestorben

Die ehemalige tschechoslowakische Speerwerferin und Olympiasiegerin Dana Zatopkova ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Das teilte das Tschechische Olympische Komitee in Prag mit. Die zweifache Europameisterin (1954 und 1958) war die Ehefrau des Langstreckenläufers Emil Zatopek.

Bei den Olympischen Sommerspielen von Helsinki 1952 gewannen beide fast zeitgleich Gold. Das Foto, wie Zatopkova ihren Emil nach seinem Überraschungssieg im Marathon leidenschaftlich umarmte, ging um die Welt.

Im August 1945 explodiert über Hiroshima Little Boy, die erste militärisch eingesetzte Atombombe in der Geschichte der Menschh

„Eine Welt ohne Atomwaffen ist nicht nur reine Utopie“

Seit 2017 findet der Begriff des „Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen“ in der öffentlichen Debatte breiten Anklang. Mehr als 80 Staaten haben den Verbotsvertrag unterzeichnet, mehr als 30 ratifiziert. Sobald 50 Staaten ihn ratifiziert haben, tritt er in Kraft.

Für die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), die sich für die Ächtung der Atomwaffen einsetzt, ist der Vertrag ein Instrument, „um Staaten wie Deutschland daran zu erinnern, dass Atomwaffen von der Menschheit weitgehend abgelehnt werden.

Buch über letzten Zeitzeugen der Nürnberger Prozesse

Buch über letzten Zeitzeugen der Nürnberger Prozesse

Ben Ferencz ist der letzte lebende Zeitzeuge der Nürnberger Prozesse. Er war gerade mal 27 Jahre alt, als er als Chefankläger hochrangige SS-Offiziere wegen Mordes an Hunderttausenden Menschen vor Gericht brachte. „Ohne ihn hätte es den Prozess nicht gegeben“, sagte die Politikwissenschaftlerin Sophia Brostean-Kaiser vom Memorium Nürnberger Prozesse.

Mit seinem Ermittler-Team war Ferencz in Berlin auf mehrere Ordner mit Geheimberichten der SS gestoßen, die alle Morde an Juden, Roma, Kommunisten und Kriegsgefangenen in der ...

Ein Mann im März 2014, mit einer Russland-Fahne an der Bucht in Sewastopol.

Nostalgie und Patriotismus: Warum die Krim für so viele Menschen russisch ist

Die Higher School of Economics gilt als eine der freiesten Universitäten in Russland. Viele ihrer Studenten protestieren offen gegen Innen- und Außenpolitik der russischen Regierung. Auch Andrej S., der hier Politikwissenschaften studiert, und der seinen vollen Namen nicht nennen will, sieht Russlands politisches System in vielen Punkten kritisch. Ausgerechnet eine der international umstrittensten Aktionen von Russlands Präsident Wladimir Putin unterstützt er aber voll und ganz – den Anschluss der Halbinsel Krim an Russland.

Erhard Wunderlich

Augsburg benennt Straße nach Handball-Legende Wunderlich

Sieben Jahre nach dem Tod von Erhard Wunderlich wird seine Geburtsstadt Augsburg eine Straße nach dem ehemaligen Handball-Nationalspieler benennen. Die „Erhard-Wunderlich-Allee“ werde an diesem Freitag in Anwesenheit der Witwe Pia Wunderlich offiziell benannt, kündigte die Stadt am Dienstag an. Die Straße grenzt an die Sporthalle, die bereits seit dem Tod Wunderlichs den Namen des Weltmeisters trägt.

Wunderlich war am 4. Oktober 2012 in Köln im Alter von 55 Jahren einem Krebsleiden erlegen, er wurde in Augsburg beigesetzt.