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Mann steht auf einem Aussichtspunkt

Kindheit im Konzentrationslager: Wie der Krieg das Leben eines Tuttlingers prägte

Herbert Tiny geht es gut. Der Tuttlinger feiert im Mai seinen 80. Geburtstag. Dies ist bei seiner Lebensgeschichte nicht selbstverständlich. Als Kind war er in ein Konzentrationslager im damaligen Molidorf im früheren Jugoslawien eingesperrt. Auch wenn er selbst kein Opfer des Nationalsozialismus geworden ist, derer am Montag gedacht wird: Die deutsche Gewaltherrschaft und der zweite Weltkrieg hatten tragische Auswirkungen auf seine Familie.

Es ist das Jahr 1944: Nach der Rückeroberung Leningrads durch die sowjetische Armee sind ...

 Regina Lutz aus Bad Saulgau hat ihre Erinnerung an die Zwangsverschleppung aufgeschrieben.

Die eigene Mutter zahlte für den Krieg

Regina Lutz ist im Jahr 1983 aus dem Banat in Rumänien nach Bad Saulgau gekommen. Sie erinnert sich noch genau an die Ereignisse, die sich vor nunmehr 75 Jahren im Ort ihrer Kindheit, Panjowa, zugetragen haben. Nach Druck Russlands war ihre Mutter zum Arbeitseinsatz nach Russland verschleppt worden. Regina Lutz war damals ein kleines Mädchen von fünf Jahren.

Die heute 80-jährige Bad Saulgauerin hat in dem Band „Panjowa – Wie einst in der Heimat“ Erinnerungen in Form von Fotos, Texten und Gedichten festgehalten.

 Hans-Dieter Bihlmayer (links) von Typodruck Tuttlingen überreicht Landrat Stefan Bär das erste Exemplar des Buches.

Wie sich die Zuwanderung im Landkreis Tuttlingen seit 1945 verändert hat

Rund 2000 Flüchtlinge hat der Landkreis Tuttlingen vor vier bis fünf Jahren aufgenommen. Die Flüchtlingskrise nahm der Kreis deshalb als Anlass, mit seinem Buch „Zuwanderung in den Landkreis Tuttlingen von 1945 bis heute“ die Migrationsbewegungen der vergangenen Jahrzehnte zu thematisieren.

Laut dem Tuttlinger Landrat Stefan Bär leben im Kreis Tuttlingen aktuell 16,5 Prozent ausländische Staatsangehörige. „Das sind überdurchschnittlich viele“, sagte er in seiner Begrüßung bei der Buchpräsentation am vergangenen Donnerstag im ...

Wladimir Kaminer glaubt an die deutsch-russische Freundschaft. Er sagt: „Leute wie Merkel oder Putin sind lediglich vorübergehen

Interview mit Wladimir Kaminer

Seine Muttersprache ist Russisch, aber er schreibt lieber auf Deutsch und das äußerst erfolgreich. Wladimir Kaminer hat mit seinen Büchern, Erzählungen und Kolumnen ein Millionenpublikum erobert. Derzeit ist der Autor unterwegs auf Lesereise und wird demnächst auch in Blaubeuren (19. März, Altes Postamt) und Laichingen (20. März, Altes Rathaus) Station machen. Werner Jürgens hat mit ihm gesprochen.

Trifft es zu, dass der berüchtigte Kreml-Flieger Mathias Rust Sie inspiriert hat, nach Deutschland zu gehen?

Isabel dos Santos

Reichste Frau Afrikas: Milliardärin in Erklärungsnot

An Superlativen mangelte es Isabel dos Santos selten. Als reichste Frau Afrikas machte die älteste Tochter von Angolas einstigem Langzeitpräsidenten José Eduardo dos Santos Schlagzeilen, ihr Vermögen wurde von Forbes auf knapp zwei Milliarden Euro taxiert.

Jahrelang feilte die heute 46-Jährige bei öffentlichen Auftritten an ihrem Image als Selfmade-Milliardärin, die es nach dem Studium nur dank harter Arbeit an die Spitze geschafft hat.

 Lev Parnas, russischstämmiger Geschäftsmann aus Florida, erhebt schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump. Neben ihm sei

Der Trump-Vertraute Lev Parnas erhebt schwere Vorwürfe gegen den Präsidenten

Lev Parnas, ein Unternehmer aus Florida, redet Tacheles. „Präsident Trump wusste genau, was vor sich ging“, sagte der Geschäftsmann, einst aus der Sowjetunion nach Amerika ausgewandert, als er dem Nachrichtensender MSNBC ein Interview gab. „Er war über all meine Schritte im Bilde. Ohne die Zustimmung Rudy Giulianis oder des Präsidenten hätte ich überhaupt nichts tun können.“

Es war Parnas, der sein Kontaktnetzwerk in der Ukraine nutzte, um im Auftrag Giulianis, des persönlichen Anwalts Trumps, Druck auf Präsident Wolodymyr Selenskyj ...

Maas und Haftar in Bengasi

Maas im Hauptquartier von General Haftar

Der Minister, der Feldmarschall und die heimliche Hauptstadt: Der einflussreiche und militärisch erfolgreiche General Chalifa Haftar, ein Hauptakteur im libyschen Bürgerkrieg, empfängt Außenminister Heiko Maas (SPD) in seinem Hauptquartier in Bengasi im Nordosten des Landes.

Der Militärkomplex nahe dem Flughafen ist am Donnerstag weiträumig abgesperrt, als Maas in einer Kolonne schwerer Geländewagen, gestellt von einer französischen Sicherheitsfirma, anrollt.

Razzia in Berlin

Razzia gegen mutmaßliche Islamisten - Synagoge ausgespäht

Mit einer groß angelegten Razzia sind Ermittler am Dienstag in vier Bundesländern gegen mutmaßliche Islamisten vorgegangen.

Mehreren Verdächtigen tschetschenischer Abstammung wird vorgeworfen, Örtlichkeiten für einen etwaigen islamistisch motivierten Anschlag ausgespäht zu haben, wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft mitteilte. Eine Synagoge und ein Einkaufszentrum seien ausgekundschaftet worden, sagte Sprecher Martin Steltner. Eine konkrete Anschlagsgefahr habe aber nicht bestanden, so die Generalstaatsanwaltschaft.

 Voller Einsatz im Training: Valeri Quade mit Schülern des Boxteams Langenargen.

Quades Opel hatte es Klitschko angetan

Das Training ist nichts für Zartbesaitete. Wie die Schläge einzelner Mitglieder des Boxteams Langenargen sitzen auch die Sprüche des Trainers. „Manche boxen wie meine Oma, manche explodieren“, sagt Valeri Quade. „Abwehren, sonst tut es weh. Wobei man die Schmerzen bis zu einem bestimmten Grad auch aushalten muss“, weiß der 49-Jährige aus eigener Erfahrung. Quade, der nach seinen rund 200 Kämpfen im olympischen Boxen noch vier Profiboxkämpfe bestritt, wurde in Sibirien geboren und lebte bis zu seinem 23.

 Der Folklore-Gesangsverein „Kalina“ bei seinem Auftritt im Häfler Fallenbrunnen.

Russische Folklore kommt bestens an

Einen großen Erfolg haben der Folklore-Gesangsverein „Kalina“ und die Ortsgruppe Friedrichshafen-Bodensee der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland verzeichnen dürfen. Mit dem Jahresabschluss-Benefizkonzert, der ersten großen Aufführung nach der Gründung der Gruppe, wurde eine Spendensumme in Höhe von 300 Euro erreicht.

Der Auftritt fand im Kulturzentrum Fallenbrunnen in Friedrichshafen statt und zog viele Zuhörer an, die von der Vorstellung begeistert waren, wie es in der Pressemitteilung der Veranstalter heißt.