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Abzeichen für Open Skies

Open-Skies-Abkommen: Russland glaubt nicht an Neuauflage

Russland sieht keine Chance auf eine Nachfolgevereinbarung, wenn die USA wie angekündigt im Herbst aus dem Ost-West-Abkommen über militärische Beobachtungsflüge aussteigen.

„Es gibt keine Perspektiven für ein neues Abkommen, um den Vertrag zu ersetzen“, sagte Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Samstag im Staatsfernsehen. Der Vertrag funktioniere einwandfrei und gewährleiste die europäische Sicherheit. Die USA haben ihre Entscheidung gegen internationale Kritik verteidigt.

Beobachtungsflüge «Open Skies»

Open-Skies-Vertrag: USA verteidigen angekündigten Ausstieg

Die USA haben ihren angekündigten Ausstieg aus einem Abkommen über militärische Beobachtungsflüge gegen internationale Kritik verteidigt.

Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Robert O'Brien, sagte der „Bild“-Zeitung: „Die Russen verletzten den Vertrag systematisch, indem sie amerikanischen und verbündeten Flugzeugen Überflüge verweigerten.“ Zugleich habe Russland Überflüge genutzt, „um zivile Einrichtungen zu überfliegen, das Weiße Haus, Camp David und einen Golfplatz, auf dem sich auch der Präsident ...

Murmeltiere in Kasachstan

Murmeltier-Forschung nutzt Bilder alter Spionagesatelliten

Forscher haben mit Hilfe von Bildern alter Spionagesatelliten die Lebensweise von Murmeltieren in der kasachischen Steppe in Zentralasien untersucht.

Das dort heimische Steppenmurmeltier (Marmota bobak) passe sich seit mehr als 50 Jahren den landwirtschaftlichen Veränderungen in seinem Lebensraum an, fand das internationale Forscherteam um die Geografin Catalina Munteanu von der Humboldt-Universität in Berlin heraus. Die Wissenschaftler zeigten damit, wie Tiere auf Eingriffe der Menschen in die Natur reagierten.

Ärmelabzeichen

Open-Skies-Vertrag: Keine Rückendeckung für die USA

Der von den USA angekündigte Ausstieg aus einem Abkommen über militärische Beobachtungsflüge hat international Irritation und Sorge ausgelöst.

Auch wenn man die Zweifel an der Einhaltung der Vertragsklauseln durch Russland teile, bedauere man die Ankündigung der USA, hieß es am Freitag in einer gemeinsamen Mitteilung der Außenminister aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und weiteren EU-Länder. Der sogenannte Open-Skies-Vertrag sei ein „entscheidendes Element zur Vertrauensbildung“ und trage viel zur Verbesserung der ...

Trump

USA ziehen sich aus Abkommen zur Luftüberwachung zurück

Die USA wollen sich aus einem Vertrag zwischen den Nato-Staaten und ehemaligen Mitgliedern des Warschauer Pakts zur gegenseitigen militärischen Luftüberwachung zurückziehen.

US-Präsident Donald Trump schob die Schuld dafür Russland zu: Weil sich Moskau nicht mehr an die Verpflichtungen des Abkommens halte, seien auch die USA nicht mehr daran gebunden, sagte er am Donnerstag im Garten des Weißen Hauses. Die Beziehung mit Russland sei „sehr gut“ und er halte es für möglich, ein neues Abkommen auszuhandeln.

 Das Foto von Hannah Arendt ist 1961 oder 1962 an der Wesleyan University entstanden.

Frappierend aktuell: die Philosophin Hannah Arendt

Zurzeit ist sie in Mode, jedes Jahr erscheinen neue Bücher über Hannah Arendt (1906 - 1975). Gerade auch junge Leute – seien es die engagierten Schüler der Fridays-for-Future-Bewegung oder feministisch bewegte Studenten – berufen sich auf sie.

Wer war diese Hannah Arendt? Was macht sie so interessant?

Heute ist sogar ein ICE nach ihr benannt und ihr Fernsehgespräch von 1964 mit Günter Gaus ein Renner auf YouTube. Diese Woche eröffnete das Deutsche Historische Museum in Berlin eine große Einzelausstellung, die dem Werk der ...

Eugen Ruge

Eugen Ruge ist auch 2021 Stadtschreiber in Mainz

Der Schriftsteller, Regisseur und Übersetzer Eugen Ruge bleibt auch 2021 Stadtschreiber in Mainz.

Wegen der Corona-Pandemie verlängern die Preisgeber der Literaturauszeichnung - ZDF, 3sat und die Stadt Mainz - seine Amtszeit um ein Jahr, wie sie in Mainz mitteilten. Das Wohnrecht im Dachgeschoss des Gutenbergmuseums werde verlängert, die Preissumme von 12.500 Euro bekommt der 65-Jährige aber nicht noch ein zweites Mal. Ruge („In Zeiten des abnehmenden Lichts“, „Metropol“) war wegen der Corona-Beschränkungen am 13.

Moskau

Corona-Fall im Kreml: Putins Sprecher infiziert

Der Sprecher von Kremlchef Wladimir Putin, Dmitri Peskow, hat sich mit dem hochansteckenden Coronavirus infiziert. Der 52-Jährige bestätigte dies russischen Agenturen am Dienstag.

Er befinde sich in einer medizinischen Einrichtung in Moskau, hieß es. „Ja, ich bin krank. Ich werde behandelt“, sagte der Vertraute von Putin zu seinem Gesundheitszustand. Peskow arbeitet seit einiger Zeit von zu Hause aus. Persönlich getroffen habe er den Staatschef zuletzt vor mehr als einem Monat, sagte Peskow.

Mysteriöse Kriminalfälle der DDR

Mysteriöse Kriminalfälle der DDR

Die Theorie ist simpel: Im Sozialismus gibt es keine Verbrechen, da es keine soziale Ungleichheit gibt, die Verbrechen auslöst. Doch die Realität war auch in der DDR selbstredend eine andere.

#Auch dort wurde gemordet, mit der Republikflucht hatte das System zudem seine ganz eigene Straftat. Die Doku-Reihe „ZDFzeit“ setzt sich am Dienstag (12.5., 20.15 Uhr) im Film „Mysteriöse Kriminalfälle der DDR - Vertuscht, verdrängt, verschwiegen“ mit vier Fällen auseinander, bei denen die DDR vor allem durch Spitzeleien und das Vertuschen der ...

Andrew Bacevich

Historiker: „Wir machen zu viel aus Trump“

Andrew J. Bacevich, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Boston, gehört zu den profiliertesten Historikern der Vereinigten Staaten. Einst Armeeoffizier, hat er sich in mehreren Büchern kritisch mit der Außenpolitik der USA auseinandergesetzt und gemahnt, die Grenzen amerikanischer Macht anzuerkennen. Frank Herrmann sprach am Telefon mit Bacevich, der zurzeit in Walpole, Massachusetts, in seinem Homeoffice arbeitet.

Herr Bacevich, Donald Trump ist der Präsident des America first.